Nachbar zapft Wasserleitung an – und lässt laufen

Von 40 auf knapp 250 Euro erhöhte sich plötzlich die Wasserrechnung eines Anwohners des beschaulichen Bergdorfs Fataga auf Gran Canaria. Der Besitzer den betroffenen Finca wunderte sich zunächst über die Höhe seiner Wasserrechnung. Erst nach rund drei Monaten fand er den wahren Grund heraus.

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Zunächst hatte der Mann abgewartet, ob es sich bei der Abrechnung vielleicht um einen Fehler handelte. Als jedoch auch die nächste Rechnung entsprechend ausfiel, ließ er seine Wasseruhr von den Wasserwerken prüfen. Als diese schließlich bestätigten, dass die Messung korrekt sei, begann die Suche auf dem eigenen Grundstück.

Während der Mann noch ein Leck in seiner Wasserleitung vermutete, entdeckte er plötzlich den wahren Grund: Auf dem Gelände hatte sich ein Nachbar an der Wasserleitung zu schaffen gemacht.

Über einen Abzweig hatte der Nachbar sein eigenes Grundstück über die Versorgungsleitung des Geschädigten mit gewässert. Und zwar nicht zu knapp: Binnen drei Monaten hatte sich die Wasserrechnung vervielfacht. Statt rund 40 Euro waren plötzlich rund 245 Euro monatlich fällig.

Die alarmierte Nationalpolizei folgte der Leitung bis zum Haus des mutmaßlichen Täters und nahm diesen fest. Der bis dato nie polizeilich auffällig gewordene 66-Jährige muss sich nun vor Gericht verantworten. Es entstand ein Schaden in Höhe von 737 Euro. Zudem muss die Wasserleitung repariert werden.

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Veröffentlicht in: Kanaren, Aktuelle Nachrichten

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