Auf den Kanarischen Inseln haben sich am Sonntag gleich zwei schwere Verkehrsunfälle ereignet. Auf Gran Canaria und Fuerteventura verstarben vier Menschen, zwei weitere wurden schwer verletzt.
Der erste Unfall ereignete sich am frühen Morgen auf Fuerteventura. Gegen sechs Uhr kollidierten zwei Autos bei Gran Tarajal auf der Straße zwischen Pozo Negro und Puerto del Rosario frontal. Ein 16- und ein 50-Jähriger verstarben durch die Wucht des Aufpralls noch an der Unfallstelle.
Die beiden 16 und 18 Jahre alten Insassen des anderen Wagens wurden schwer verletzt von der Feuerwehr aus dem Wrack geschnitten. Mit schweren Hirnverletzungen wurde der 16-Jährige von einem Helikopter ins Krankenhaus von Gran Canaria geflogen. Der zwei Jahre ältere Fahrer des Wagens wurde mit einem Krankenwagen in die Klinik von Fuerteventura gebracht und wegen schwerer Verletzungen im Bauchraum stationär aufgenommen.
Zwei Tote bei Unfall auf Gran Canaria
Wenige Stunden später kam es auf Gran Canaria zu einem weiteren schweren Unfall: Auf der GC-702 fuhr bei Gáldar ein Wagen aus bisher ungeklärter Ursache in einen Wassertank. Die beiden Insassen, ein 55-Jähriger und seine ein Jahr ältere Ehefrau, konnten sich nicht retten und ertranken in ihrem Wagen.
Die Rettungskräfte ließen das Wasser ab, um das Wrack zu bergen und nach möglichen weiteren Unfallopfern zu suchen. Die Ermittlungen zu beiden Unfällen dauern an.
Trotz der zwei tragischen Geschehnisse gelten die Zahlen der schweren Verkehrsunfälle auf den Kanarischen Inseln weiterhin als stark rückläufig. Dies habe laut Experten mehrere Ursachen. Zum einen seien aktuelle Autos durch modernere Technik schlichtweg sicherer. Weiterhin habe die gestiegene Zahl von Radarkontrollen für eine Art Verkehrserziehung bei Autofahrern gesorgt, hieß es. Die Zahl der Geschwindigkeitsübertretungen sei rückläufig und dies habe ebenfalls einen direkten Effekt auf die Unfallstatistik.
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Unfälle auf den Kanaren: Vier Tote und zwei Schwerverletzte
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