Deutsche per Helikopter aus Masca-Schlucht gerettet

Durch eine falsche Bewegung hat sich eine Deutsche in der Masca-Schlucht auf Teneriffa ein Bein gebrochen. Die 60-Jährige musste mit einem Helikopter geborgen werden. Die Masca-Schlucht ist bei Wanderern sehr beliebt. Der Weg führt aus dem Gebirge bis hinunter zum Meer, wo viele Touristen per Fähre weiter fahren. Das unwegsame Gelände ist jedoch nichts für ungeübte Wanderer. Immer wieder kommt es zu Unfällen. Die Retter müssen dann meist über die Luft anrücken.

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Eine 60 Jahre alte Deutsche machte diese Erfahrung am Freitagvormittag. Bei einer falschen Bewegung brach sie sich ein Bein und konnte nicht mehr weiter gehen. Die alarmierten Rettungskräfte rückten per Helikopter an.

Die Frau wurde so zum Helikopter-Stützpunkt nach Adeje gebracht, wo bereits ein Notarzt wartete. Dieser brachte die Patientin sofort weiter ins Süd-Krankenhaus. Dort wird die Urlauberin derzeit stationär versorgt.

Tödlicher Unfall in Masca-Schlucht

Im vergangenen Jahr war eine deutsche Urlauberin nach einem Sturm von einem Feldbrocken am Kopf getroffen worden. Die Frau war sofort tot. Im Anschluss wurde die Schlucht zeitweise gesperrt und zunächst gesichert. Inzwischen kann sie wieder ganz normal besucht werden.

Dennoch ist äußerste Vorsicht geboten. Die Masca-Schlucht gilt gleichermaßen als wunderschön und berüchtigt. Immer wieder wagen sich auch ungeübte Wanderer in das Gelände, um nur ein Stück oder sogar bis hinunter zum Meer zu wandern.

Problematisch wird es vor allem, wenn Touristen ohne ausreichend gute Ausrüstung den Abstieg wagen. In der Masca-Schlucht kommt es besonders deshalb verstärkt zu Unfällen. Doch auch geübte Kletterer und Wanderer verletzen sich häufig. Der Boden ist nicht gesichert und so ist es nach Stürmen oder Regenfällen stellenweise rutschig und entsprechend gefährlich.

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