In letzter Sekunde: Gammelfleisch auf Teneriffa beschlagnahmt


Seit zehn Monaten abgelaufenes Gammelfleisch ist auf Teneriffa gerade noch rechtzeitig beschlagnahmt worden. Der Händler hatte bei seinem Kunden bereits mit dem Abladen der verdorbenen Lebensmittel begonnen. Entdeckt wurde der Skandal nur durch Zufall.

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Wie die Polizei von Santa Cruz auf Teneriffa mitteilt, ist ein Gammelfleisch-Skandal in letzter Sekunde vereitelt worden. Demnach habe eine für den Naturschutz zuständige Einheit beim Verladen von Fleischwaren eine Stichprobe nehmen wollen. Dabei stellten die Beamten fest, dass die Ware bereits seit dem 28. Januar abgelaufen war.

Auf den Fleisch-Händler Aufmerksam wurden die Behörden nur durch Zufall. Auf La Palma hatten mehrere Beschwerden zur Durchsuchung eines Hofs geführt, auf dem ohne Erlaubnis Tiere unter unwürdigsten Verhältnissen gezüchtet und gehalten wurden. Der 56 Jahre alte Besitzer des Hofs wurde festgenommen. Die Behörden hatten daraufhin die Spuren des Fleischs unter anderem bis nach La Orotava auf Teneriffa verfolgt und so das Gammelfleisch entdeckt.

417 Kilo Gammelfleich auf Teneriffa entdeckt

Ob dem Kunden Herkunft und Zustand der Ware vor dem Kauf bekannt waren, ist derzeit noch unklar. Auch die geplante Verwendung des Fleischs konnte bislang nicht ermittelt werden. Fest steht dagegen, dass das Gammelfleisch in letzter Sekunde entdeckt und so gerade noch rechtzeitig aus dem Verkehr gezogen wurde.

Bei dem Fund handelte es sich um eine komplette Palette mit zusammen 417 Kilogramm Lammschulter. Ob auf diese Weise bereits Gammelfleisch auf den Markt gelangt war, ist derzeit noch unklar.

Der Verkäufer muss sich nun wegen des Verstoßes gegen das Lebensmittelgesetz verantworten. Außerdem können weitere Anzeigen wegen der nicht artgerechten Haltung der Tiere und wegen Vertsößen gegen Zucht-Gesetze hinzu kommen.

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