Alarmstufe Gelb: Wetterwarnung für die Kanaren ausgegeben


Die Kanarischen Inseln werden am Montag von einer Schlechtwetter-Front getroffen. Insbesondere die zur Provinz Santa Cruz de Tenerife gehörenden westlichen Inseln müssen sich auf Starkregen und Sturmböen einstellen. Doch auch auf Gran Canaria kann es ungemütlich werden. Die Einzelheiten.

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Auf Teneriffa und seinen Nachbarinseln gilt zu Wochenbeginn eine Unwetter-Warnung. Die Meteorologen des spanischen Wetteramts Aemet haben für die westlichen Kanaren-Inseln El Hierro, La Palma, La Gomera und Teneriffa Starkregen und Sturmböen angesagt. Auf Gran Canaria soll es ebenfalls zu starken Regenfällen kommen. Immerhin der Wind soll dort moderater ausfallen.

20 Liter Regen pro Quadratmeter werden zwischen 9 und 20 Uhr auf den Kanarischen Inseln erwartet. Einhergehende Sturmböen sollen zudem das Meer aufpeitschen. Anwohner und Besucher werden gebeten, Küstenbereiche zu meiden und äußerst vorsichtig zu sein. Insbesondere an den Küsten können durch den Sturm hohe Wellenformationen entstehen und für Gefahr sorgen.

 

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Doch auch im Landesinneren gelte besondere Vorsicht, hieß es. Die Stürme können zusammen mit den Wassermassen Gestein lockern und so auch dort für Gefahr sorgen. Zudem können auch Barrancos bei Unwettern äußerst gefährlich werden. Diese im Normalfall oft trockenen Flussbetten tragen das Regenwasser aus den Bergen zum Meer. Insbesondere bei Unwettern können binnen weniger Minuten reißende Sturzbäche entstehen.

Die Schlechtwetter-Front soll sich gegen Abend auflösen. Regenfälle sind auch danach noch möglich, jedoch in deutlich moderaterem Umfang.

Wie sich das Wetter auf den einzelnen Inseln genau entwickelt, sehen Sie in unserer ausführlichen und aktuellen Wettervorhersage für die Kanaren. Über die folgenden Links gelangen Sie direkt zum jeweiligen Wetterbericht für Teneriffa, Fuerteventura, Lanzarote, Gran Canaria, La Gomera, El HierroLa Palma und La Graciosa.

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