Zwei tote Delfine auf Fuerteventura gestrandet

Erneut sind auf den Kanaren zwei tote Meeressäuger gestrandet. Diesmal handelte es sich um zwei Delfine. Die Tiere wurden geborgen und sollen nun untersucht werden.

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Den ersten Delfin fand eine Anwohnerin in Puertito de Jandía. Die Frau hatte den Tümmler an der Caleta del Tigre gefunden. Wie die Behörden mitteilten, handelte es sich um einen 80 bis 100 Kilogramm schweren Streifendelfin. Das 1,80 Meter lange Tier wurde am Montag geborgen.

Gestrandete Delfine hatten keine äußeren Verletzungen

Am Folgetag strandete in Fuerteventuras Hauptstadt Puerto del Rosario ein weiterer Delfin. Der Meeressäuger war 1,27 Meter groß und etwa 30 Kilogram schwer. Beide Delfine hätten keine äußeren Verletzungen aufgewiesen, hieß es. Über die genaue Todesursache soll nun eine Sektion Aufschluss geben.

Die beiden Delfine lassen die Zahl der toten Meeressäuger im Osten der Kanaren seit November auf sechs steigen. Zuletzt war Mitte Januar auf Fuerteventura ein toter Wal angeschwemmt worden.

Kritiker hatten damals die Häufung der Funde toter Meeresbewohner mit dem Beginn der Probebohrungen nach Erdöl rund 60 Kilometer vor der Küste in Verbindung gebracht. Inzwischen sind diese beendet worden. Ein Zusammenhang konnte bislang nicht nachgewiesen werden.

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Veröffentlicht in: Kanaren, Aktuelle Nachrichten

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