Ein neuer Fall von Tierquälerei beschäftigt die Justiz der Kanarischen Inseln. Außerdem geht es um Hausbesetzung und freilaufende Hunde. Einige von ihnen gelten als „potenziell gefährlich“ und müssen daher angeleint sein. Die Polizei von La Palma ging der Sache nach. Und entdeckte schreckliches.
Die Beamten fanden 37 Hunde – einige in erbärmlichem körperlichen Zustand. Die Tiere waren unterernährt, ungepflegt und mehrere von ihnen verletzt. Sie lebten mit Müll und in ihren eigenen Exkrementen auf einem Bauernhof.
Die Ermittlungen führten die Polizei zum Besitzer der Finca, auf der die Tiere gefunden wurden. Dieser erklärte den Polizisten, dass der Besitzer der Hunde die Finca unrechtmäßig besetzt habe. Der Mann lebe dort mit den Tieren zusammen. Zudem habe der Grundstücksbesitzer bereits bei der Stadt um Hilfe gebeten, diese jedoch nie erhalten.
Kanaren: Tierschutz ermittelt gegen Hausbesetzer auf La Palma
In der Zwischenzeit laufe ein Gerichtsverfahren auf den Kanaren, teilte der Mann den Beamten weiter mit. Diese baten bei der Stadt und der Tierschutzabteilung der Guardia Civil um Hilfe. Gemeinsam wurden sieben Tiere ausgemacht, die sich in besonders schlechtem Zustand befanden.
Gemeinsam mit einer Tierschutz-Organisation wurden die Hunde in eine Tierklinik gebracht und dort behandelt. Den Besitzer der Tiere erwartet nun eine Anzeige seitens der Ordnungsbehörden von Los Llanos de Aridane. Es bestehe der Verdacht der Tiermisshandlung und Vernachlässigung.
Spanienweit gilt ein deutlich verschärftes Tierschutzgesetz. Es ermöglicht harte Strafen gegen Menschen, die Tiere in unwürdigen Bedingungen halten. Diese erreichen schnell mehrere Tausend Euro, wie das folgende Beispiel zeigt:
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