Beinahe-Kollision zwischen Flugzeug und Drohne auf Teneriffa


Sie sind klein, wendig und in falschen Händen extrem gefährlich: Drohnen sind inzwischen so günstig, dass jedermann darauf zugreifen kann. Problematisch wird es, wenn sich der Drohnen-Pilot überschätzt. Auf Teneriffa hat eine Drohne nun mehrere Hundert Menschen in Gefahr gebracht. Drei Flugzeuge im Landeanflug wurden von dem Spielzeug gestört. Für eine Maschine wurde es richtig eng.

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Am Sonntag gegen 19 Uhr musste ein Flugzeug im Landeanflug auf den Süd-Flughafen Reina Sofia ein riskantes Ausweichmanöver fliegen. Die Maschine mit mehreren Hundert Menschen an Bord befand sich gerade im Landeanflug, als nahe dem Golfplatz von Golf del Sur eine Drohne auf Kollisionskurs ging. Der Pilot des Flugzeugs leitete reflexartig ein riskantes Ausweichmanöver ein.

Drohnen in der Nähe von Flugplätzen verboten

Drohnen dürfen nun in bestimmten gebieten geflogen werden. In der Nähe von Flugplätzen oder Orten mit großen Menschenansammlungen wie Stadien sind die Fluggeräte dagegen streng verboten. In Deutschland müssen Besitzer ab einer bestimmten Größe der Drohne eine Art Führerschein erwerben.

Bei dem Ausweichmanöver auf Teneriffa wurde niemand verletzt. Dennoch sieht das Protokoll vor, dass der Pilot den Vorfall an den Tower meldet. Dieser ließ umgehend ein Verfahren bei der Unfallkommission der zivilen Luftfahrt einleiten.

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Nach der Landung wurde die Crew befragt. Die Polizei sucht nun nach der Herkunft der Drohne.

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1 Kommentar

  1. Nils Fischer schrieb am

    Da gibt es nur eins: Im Großraum von Flughäfen sind Drohnen grundsätzlich zu verbieten. Verbotswidrig fliegende Drohen werden ohne Vorwarnung abgeschossen.