Disco-Boden bricht ein: 40 Verletzte bei Unfall auf Teneriffa


In einer Diskothek auf Teneriffa sind 40 Menschen verletzt worden. In der Nacht zu Sonntag war der Boden der „Butterfly“-Disco eingebrochen. Mehrere Menschen stürzten daraufhin in den Keller des Gebäudes. Die Polizei ermittelt.

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Auf einer Fläche von rund vier Quadratmetern hatte plötzlich der Boden des in Costa Adeje ansässigen Clubs nachgegeben. Die insbesondere bei Homosexuellen beliebte Diskothek war zum Zeitpunkt des Unfalls gut besucht. Dutzende Gäste stürzten eine Etage in die Tiefe und landeten im Keller des Gebäudes.

Anfangs war von 22 Verletzten die Rede, später wurde die Zahl auf 40 korrigiert. Bei dem Unfall wurden nach Angaben der Rettungskräfte die meisten Betroffenen leicht verletzt.

Einige Personen hatten sich Prellungen, Verstauchungen oder Knochenbrüche zugezogen, als sie mit dem Boden in die Tiefe stürzten. Nach Angaben der Regionalregierung seien zwei Disco-Besucher schwerer verletzt worden. Die Nationalitäten aller Betroffenen seien gemischt, hieß es weiter.

Unglück in Costa Adeje: Club hatte gültige Betriebserlaubnis

Angaben von Bürgermeister José Miguel Rodríguez Fraga zufolge, besaß der Club im Süden Teneriffas eine gültige Betriebserlaubnis. Außerdem sei er ersten Ermittlungen zufolge nicht überfüllt gewesen.

Im Keller des Gebäudes sei früher Bingo gespielt worden. Da dieser zum Zeitpunkt des Unfalls leer stand, blieben noch mehr oder gar schwerere Verletzungen glücklicherweise aus.

Die Behörden ordneten eine Vorübergehende Schließung des Einkaufszentrums an, in dem der Club ansässig ist. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

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