Die Mauer am Hafen von Teneriffas Hauptstadt Santa Cruz ist um Karneval ein gefährliches Pflaster. Gleich zwei tragische Unfälle haben sich dort in den vergangenen Tagen zugetragen. Ein Mann kam ums Leben, ein anderer wurde schwer verletzt. Die Polizei ermittelt.
Ein 28-Jähriger war in der Nacht zu Karnevalsdienstag an der Küstenpromenade Avenida Francisco La Roche in Santa Cruz über die Mauer rund neun Meter in die Tiefe gestürzt. Zunächst war der Tscheche noch in der Uni-Klinik behandelt worden, aufgrund der Schwere seiner Verletzungen jedoch wenig später verstorben.
Nach ersten Ermittlungen der Polizei, war der Mann kurz zuvor noch mit einem Bekannten unterwegs gewesen. Nachdem sich die beiden Männer verabschiedet hatten, war das Unfallopfer in Richtung der Promenade gegangen. Wie und warum er dort die Absperrung überwunden hatte und in den Tod stürzte, ist derzeit noch unklar.
Skurrilerweise war bereits Samstagnacht an gleicher Stelle eine andere Person die neuen Meter in die Tiefe auf das Hafengelände gefallen. Der Mann überlebte den Sturz zwar, verletzte sich dabei jedoch schwer.
Die Polizei hat nun Ermittlungen aufgenommen. So soll unter anderem geklärt werden, ob die Absperrung möglicherweise nicht durchgehend oder zumindest nicht ausreichend hoch war.
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