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Strand gesperrt! Sturm bringt gefährliche Quallen nach Teneriffa


Auf Teneriffa sind zwei Quallen-Arten angespült worden. Zudem gibt es einen Algen-Teppich. Mehrere Badegäste mussten behandelt werden.

Von Johannes Bornewasser Lesedauer: 2 Minuten

Gleich fünf Badegäste müssen in Teneriffas Hauptstadt Santa Cruz medizinisch versorgt werden. Die Schwimmer hatten am neuen Strand von Valleseco Begegnungen mit Quallen.

Die Behörden wussten zunächst nicht, um welche Lebewesen es sich bei den Pflanzen und Quallen handelt. Aufgetaucht waren sie aus dem Nichts. Ein explizites Schwimmverbot galt vorerst nicht.

Neben dem Algenteppich wurde zunächst nur eine Qualle entdeckt. Diese sei beim Fund bereits tot gewesen. Entsprechend lang dauerte es, bis Gewissheit herrschte und das Rathaus final reagierte.

Quallen und Algen auf Teneriffa

An der Küste von Valleseco ist ein neuer Strand zwischen der Hafen-Industrie von Santa Cruz de Tenerife entstanden (mehr dazu hier). Genau an dieser Playa verfingen sich die Lebewesen.

Laut Stadtverwaltung habe man erst in Zusammenarbeit mit der Fundación Neotrópico herausgefunden, um welche Art Lebewesen es sich handelt. Demnach seien die Portugiesische Galeere (Physalia physalis) und die Agalma okeni angespült worden.

Auch wenn es sich bei der Portugiesische Galeere streng genommen um eine Seeblase handelt, wird diese der einfacheren Kommunikation halber von den Behörden als Qualle geführt. Erkannt wird sie durch die blaue Färbung und den runden Körper, der oberhalb der Wasseroberfläche treibt.

Teneriffa sperrt Strände wegen Quallen und Algenteppichen

Da die Arten starke Schmerzen und Hautreizungen verursachen können, wurden die betroffenen Strände nun doch gesperrt. An der Zona de Charcos wurde eine provisorische Rote Flagge gehisst, die das Baden untersagt. Dort waren bisher keine Warn-Flaggen vorgesehen.

Laut Angaben der Stadtverwaltung sei das plötzliche Auftreten auf den jüngsten Sturm zurückzuführen. In der vergangenen Woche waren einige Küsten der Kanarischen Inseln überschwemmt worden (mehr dazu hier bei uns). An einigen Stellen wurden die Promenaden in Mitleidenschaft gezogen (zu den Fotos).

Das Rathaus von Teneriffas Hauptstadt teilte mit, dass in der Folge des Sturms auch auf den Azoren und Kapverden ähnliche Vorkommen registriert worden seien. Am unweit gelegenen Teresitas-Strand wurden bisher keine Quallen entdeckt. Ein Ausweichen ist dennoch nur eingeschränkt empfehlenswert. Denn dort bildeten sich zuletzt an schönen Tagen lange Staus:


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Johannes Bornewasser ist Herausgeber von Teneriffa News. Er hat zudem die redaktionelle Verantwortung inne. Zu seinem Autorenprofil geht es hier.

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