Inzidenz der Kanaren sinkt, kritische Corona-Fälle bleiben hingegen stabil


Die Corona-Inzidenz der Kanarischen Inseln fällt auf 55,6. Zudem sinkt auch die Zahl der neuen Fälle weiter. Teneriffa bleibt unterdessen am stärksten betroffen. Die Zahl der Intensiv-Patienten bleibt derweil stabil hoch - und erinnert an ein Phänomen aus dem Vorjahr auf dem Festland.

Lesedauer: 2 Min.

Die kumulative Inzidenz Teneriffas ist nahezu stabil. Die größte der Kanarischen Inseln meldet zwar bereits deutlich weniger Fälle als noch zu Beginn des Monats, dennoch wirkt die Fieberkurve nahezu stabil. Die anderen Inseln melden derweil fallende Werte.

Lediglich El Hierro liegt derzeit vor Teneriffa. Die Insel hat jedoch eine so geringe Einwohnerdichte, dass bereits 28 aktive Fälle ausreichen, um einen Sieben-Tage-Inzidenzwert von aktuell 143,5 zu generieren. Doch selbst der weist bereits einen deutlich fallenden Trend auf.

Teneriffa hingegen registrierte zuletzt 70 neue Corona-Fälle. Die 2390 Aktiven sorgen damit für eine Inzidenz von 77,8. Auf Gran Canaria waren es 47 neue und somit 1345 aktive Corona-Fälle. Der Inzidenzwert sank auf 42,4. Lanzarote meldete zehn weitere Fälle, Fuerteventura zwei und La Palma sowie El Hierro jeweils einen neuen.

Während die absoluten Zahlen damit wieder deutlich auf dem Sinkflug sind, bleibt die Zahl der Personen auf Intensivstation stabil hoch. 82 Patienten, die intensivmedizinisch behandelt werden müssen, erinnern stark an die Zeit, in der Teneriffa und Gran Canaria allein so viele neue tägliche Fälle meldeten, wie nun der gesamte Archipel zusammengefasst. 301 weitere Personen werden derzeit stationär in den Krankenhäusern behandelt.

Kanaren melden mehr kritische Patienten trotz stabiler Corona-Fallzahlen

Steigende Krankenhauseinweisungen trotz sinkender neuer Fallzahlen, ist ein Phänomen, das im vergangenen Jahr auch im Baskenland verzeichnet worden war. Die Zahlen insbesondere kritischer Patienten stiegen an, während die Fallzahlen spanienweit stabil blieben. Ob es dich dabei um ein Phänomen handelt, das durch die auf den Kanarischen Inseln verbreitete britische Mutation ausgelöst wurde, gilt als wahrscheinliches Szenario, ist jedoch nicht wissenschaftlich erwiesen.

Die Zahl der an oder mit Covid-19 Verstorbenen stieg durch einen weiteren Fall auf Gran Canaria auf nun 720. Dort war ein 70-Jähriger ums Leben gekommen, dessen Erkrankung auf einen Ausbruch innerhalb seiner Familie zurückgeführt wurde. Der Mann litt an Vorerkrankungen, die zusammen mit Covid-19 zu viel für seinen Körper gewesen seien, hieß es.

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Inzidenz der Kanaren sinkt, kritische Corona-Fälle bleiben hingegen stabil

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Über den Autor

Johannes Bornewasser ist Herausgeber von Teneriffa News. Er hat zudem die redaktionelle Verantwortung inne. Zu seinem Autorenprofil geht es hier.

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