Schon 51 Badetote auf den Kanarischen Inseln gezählt

Auf den Kanarischen Inseln sind in den ersten neun Monaten des Jahres bereits 51 Menschen ertrunken. Wie der Verband der spanischen Rettungsschwimmer mitteilte, seien damit statistisch betrachtet landesweit die drittmeisten Menschen in den Gewässern der Region ums Leben gekommen.

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Insgesamt zählten die Retter in Spanien 361 Todesfälle durch Ertrinken. Die Dunkelziffer gilt als deutlich höher. In Galicien wurden 39 bestätigte Todesfälle gemeldet, in Andalusien waren es 57. Mehr als die Hälfte der Todesopfer wurden allein in den Sommermonaten zwischen Juli und September gezählt.

Nach Angaben des Rettungsschwimmer-Verbandes seien 207 Todesopfer (80,1 Prozent) Männer im Alter von mehr als 45 Jahren gewesen. Die meisten von ihnen kamen demnach im Atlantik ums Leben.

Neben Herzinfarkten beim Schwimmen ist auch oft Übermut der Grund für tödliche Badeunfälle – gerade auf den Kanaren. Immer wieder werden die Strömungen und Gewalten des Ozeans unterschätzt. Warum beispielsweise Wellenwarnungen sehr ernst genommen werden sollten, sehen Sie in diesem Beitrag.

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Veröffentlicht in: Kanaren, Aktuelle Nachrichten, Teneriffa

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