Gleich vier Erdbeben haben am Mittwochabend die Region zwischen Teneriffa und Gran Canaria erschüttert. Der größte Erdstoß lag bei einer Stärke von drei. Das Gebiet, in dem das Nationale Geographische Institut IGN die Erdbeben meldete, beheimatet den unserseeischen Vulkan Enmedio.
Neben dem Beben der Stufe drei wurden weitere Erschütterungen gemessen. Sie hatten die Stärken 2,2 sowie 1,9 und 1,6. Aufgezeichnet wurden die Erdbewegungen in einer Tiefe zwischen fünf und 23 Kilometern.
Das IGN meldete, dass Serien, auch wenn es kleine sind, in dem Gebiet „nicht üblich“ seien. Allerdings handle es sich bei vier Erschütterungen auch noch nicht um einen seismischen Schwarm. Von Gran Canaria aus könne die Serie sehr gut beobachtet werden, hieß es weiter.
Erdbeben erst auf El Hierro, dann zwischen Gran Canaria und Teneriffa
Da Beben der Stufe drei allerdings sehr schwach sind, sei die Mini-Erdbeben-Serie vorerst unbedeutend, teilte das Institut weiter mit. Man mache sich keine weiteren Gedanken.
Erst kurz zuvor war bei El Hierro ein Mini-Erdbeben registriert worden. Bei La Restinga auf der Nachbarinsel Teneriffas waren Erschütterungen der Stufen 3,2 und 2,5 gemeldet worden. Sie lagen im Einflussgebiet des Vulkans Tagoro.
Kleine Erdbeben gelten auf den Kanaren als normal
Die Kanarischen Inseln sind vulkanischen Ursprungs. Viele der überirdischen und unterseeischen Vulkane gelten noch als aktiv. Erdbewegungen sind daher ganz normal. Erst wenn große Schwärme verzeichnet werden, beginnen die Experten mir näheren Forschungen.
Vor dem großen Vulkanausbruch auf La Palma im Jahr 2021 hatte es über einen längeren Zeitraum zunehmende Seismizität gegeben. Erst nach einiger Zeit zunehmender Bewegungen war der Vulkan am Cumbre Vieja damals ausgebrochen.
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Vier Erdbeben in einer Stunde zwischen Teneriffa und Gran Canaria
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