40-Jähriger auf Teneriffa vor dem Ertrinken gerettet


Rettungsschwimmer haben am Mittwochvormittag Im Süden Teneriffas einen Urlauber vor dem Ertrinken gerettet. Der 40-Jährige erlitt einen Herzstillstand, konnte jedoch wiederbelebt werden. Die Ermittlungen dauern an.

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Wie die örtliche Polizei mitteilte, sei der Urlauber gegen 10 Uhr an der Playa de el Camisón in Playa de las Americas (Gemeindegebiet Arona im Süden Teneriffas) leblos aus dem Wasser geborgen worden. Rettungsschwimmer begannen umgehend mit der Reanimierung bis die alarmierten Rettungskräfte wenig später mit professionellem Gerät anrückten und übernahmen.

Kanaren: Mehr Todesopfer als im gesamten Vorjahr

Der Verunglückte konnte so ins Leben zurückgeholt und ins Süd-Krankenhaus gebracht werden. Der Zustand des Urlaubers sei jedoch als schlecht zu bezeichnen. Das teilte die örtliche Polizei im Süden der Kanaren-Insel mit. Zudem würden Ermittlungen zum genauen Unfallhergang durchgeführt, hieß es weiter.

Bereits bis Ende Oktober waren auf und vor den Kanarischen Inseln 72 Menschen ertrunken. Dies waren nach den ersten zehn Monaten des Jahres schon mehr Todesopfer als im gesamten Vorjahr kumuliert, das wiederum bereits seinerzeit einen Negativrekord eingestellt hatte. Alle Hintergründe dazu finden Sie hier.

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Mehr tödliche Unfälle auch durch steigenden Kanaren-Tourismus

Zwar ist die gestiegene Zahl der Todesopfer auch darin begründet, dass durch die unsichere politische Lage in vielen anderen typischen Urlaubsdestinationen insgesamt mehr Menschen auf die Kanarischen Inseln gereist sind. Dennoch liegt die Zahl der tödlichen Badeunfälle auch relativiert über Vorjahresniveau. Das geht auf aktuellen Erhebungen zu Touristenzahlen auf den Kanarischen Inseln sowie der aktuellen Unfallstatistik hervor.

Hier lesen Sie mehr aktuelle Nachrichten aus Teneriffa und von den Kanarischen Inseln.

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