Teneriffas Feuerwehr rettet Minderjährige aus dem Meer


Bei drei Einsätzen in weniger als 24 Stunden hat die Feuerwehr auf Teneriffa fünf Menschen gerettet. Zunächst mussten mehrere Wanderer geborgen werden, dann waren Kinder in die Strömung des Atlantiks geraten. Die Einzelheiten.

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Zwei Minderjährige sind auf Teneriffa beinahe ertrunken. An der Punta Brava in Puerto de la Cruz im Norden der Kanaren-Insel waren die beiden Kinder am Sonntagabend gegen kurz vor 21 Uhr ins Meer gegangen und wurden plötzlich von der Strömung des Atlantiks erfasst. Trotz aller Bemühungen schafften sie es nicht mehr aus eigener Kraft zurück an Land.

Ein Augenzeuge beobachtete das Geschehen durch Zufall und alarmierte den Notruf. Umgehend rückte die Feuerwehr aus La Orotava an und brachte die zwei Kinder in einer umfangreichen Rettungsaktion zurück zum Strand. Erschöpft, aber unverletzt konnten beide gerettet werden.

76-Jähriger verletzt sich in Masca-Schlucht

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Nur einen Tag zuvor musste eine Feuerwehreinheit aus dem Süden der Insel ausrücken, um einen Deutschen Wanderer zu bergen. Der 76-Jährige war in der berüchtigten Masca-Schlucht beim Wandern gestürzt.

Da der Rettungshubschrauber aufgrund starken Windes abdrehen musste, wurde eine Einheit zu Fuß entsandt. Mit einer Spezialtrage wurde der Verletzte zum Meer getragen, um auf dem Seeweg nach Los Gigantes transportiert zu werden. Von dort aus ging es weiter in Teneriffas Süd-Krankenhaus.

Feuerwehr rettet verirrte Wanderer

Am Abend mussten dann erneut Retter ausrücken. Zwei Wanderer waren ebenfalls in der Masca-Schlucht vom Weg abgekommen und nicht mehr erreichbar. Die Feuerwehrleute lokalisierten die Touristen im Barranco Madre de Agua und brachten sie schließlich zurück nach Masca.

Immer wieder kommt es in der Masca-Schlucht zu Zwischenfällen. Oft sind diese auf mangelnde Ausrüstung und Erfahrung zurückzuführen. Die Inselregierung rät daher dringen, die Schlucht nur mit guten Wanderschuhen und bei ausreichend guter körperlicher Verfassung zu durchqueren.

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