Gleich zweimal hat am Freitag die Erde unter den Kanarischen Inseln gebebt. Einer der Erdstöße lag nördlich des Archipels im Atlantik, der andere ereignete sich im Nordwesten Teneriffas.
Wie die Wissenschaftler des Nationalen Geographischen Instituts (IGN) mitteilten, habe sich das erste Beben in den frühen Morgenstunden ereignet. Der Erdstoß wurde unterhalb von Santiago del Teide im Nordwesten Teneriffas registriert.
Das Erdbeben hatte sich in einer Tiefe von 18 Kilometern ereignet. Es wurde mit einer Stärke von 2,2 auf der Richterskala gemessen. Beben dieser Stärke gelten als „extrem leicht“. Sie sind damit mess-, jedoch nicht spürbar.
Gegen 11 Uhr am Vormittag bebte dann die Erde des Archipels erneut. Diesmal wurde ein Beben nördlich von La Palma gemessen (siehe Foto oben). Das Epizentrum wurde in 29 Kilometern Tiefe mit einer Stärke von 3,4 gemessen.
Damit gilt das Beben als „sehr leicht“ und ist spürbar. Schäden wären laut Richterskala hingegen auch dann sehr selten, wenn es sich direkt in bewohnten Gebieten ereignen würde.
Erdbeben: Viele Vulkane unter den Kanaren sind aktiv
Der Bereich, in dem sich das zweite Erdbeben ereignete, wird trotz der Entfernung zu den Inseln als Teil des kanarischen Archipels gezählt. Beben rund um die Kanaren gelten als normal. Der Archipel ist vulkanischen Ursprungs und viele der Vulkane sind weiterhin aktiv.
Der jüngste Vulkanausbruch hatte sich im vergangenen Jahr auf La Palma ereignet. Er gilt als längster aufgezeichneter Ausbruch der Kanaren-Insel. In der Folge waren große Teile der Insel mit Lava überzogen worden. Nach dem Ausbruch erstellten Forscher mit den gesammelten Daten ein Modell der Magma-Blase unterhalb der Insel. Sie ist deutlich größer als ursprünglich angenommen und gilt als große wissenschaftliche Errungenschaft:
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Nach Vulkanausbruch: Forscher entdecken gigantische Magma-Blase unter den Kanaren
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Leserkommentare zu:
Kanaren registrieren zwei Erdbeben innerhalb kurzer Zeit
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