Flucht beendet: Mutmaßlicher Mörder stellt sich der Polizei


Lesedauer: 1 Min.

Nach 42 Tagen Flucht hat sich ein mutmaßlicher Mörder auf Teneriffa gestellt. Dem 29 Jahre alten E. Berezenko wird vorgeworfen, Ende November einen russischen Staatsbürger im Süden der Insel getötet zu haben. Seither war der Mann untergetaucht.

Anfang Dezember hatte ein Spaziergänger die durch schwere Unwetter halb freigelegte Leiche eines 52 Jahre alten Mannes gefunden. Bereits kurz nach dem Fund in Águilas del Teide waren die Beamten dem mutmaßlichen Täter auf die Spur gekommen. Im Rahmen der Fahndung gelang dem Tatverdächtigen immer wieder die Flucht.

Mutmaßlicher Mörder auf Teneriffa sollte abgeschoben werden

Verschiedenen Berichten zufolge war der Mann erst kurz vor der Tat darüber informiert worden, dass er abgeschoben werden solle. Er sei jedoch bis zur Vollstreckung wieder auf freien Fuß gesetzt worden, hieß es. Seinen Lebensunterhalt soll er sich bis dahin mit einer Taxilizenz verdient haben. Kollegen hätten immer wieder Beschwerde eingereicht. Jähzorn hätte den Kampfsportler unberechenbar gemacht.

Der Mann sei kurz nach dem Bescheid der drohenden Abschiebung untergetaucht. Nur wenige Tage später soll er sein Opfer getötet und vergraben haben. Im Anschluss begann die spektakuläre Flucht.

Erst als die Beamten zwei mutmaßliche Fluchthelfer des Mannes festnahmen und auch eine Frau aus dessen Umfeld befragten, kapitulierte er. Der mutmaßliche Täter stellte sich am Wochenende schließlich der Guardia Civil im Süden Teneriffas. Er sitzt derzeit in Untersuchungshaft. Die Befragungen und Ermittlungen dauern an.


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Flucht beendet: Mutmaßlicher Mörder stellt sich der Polizei

wurde veröffentlicht in: Águilas del Teide, Aktuelles, Teneriffa, Teneriffa Süd

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Johannes Bornewasser ist Herausgeber von Teneriffa News. Er hat zudem die redaktionelle Verantwortung inne. Zu seinem Autorenprofil geht es hier.

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