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Mittwoch, 12. August 2026
Teneriffa

Abwasser-Verschmutzung: Teneriffa muss nächsten Strand schließen

Die Abwasser-Probleme auf Teneriffa reißen nicht ab. Erneut muss ein Strand auf der größten Kanaren-Insel geschlossen werden.

Die Playa La Pinta ist schon wieder dicht. Der Strand im Süden Teneriffas wurde bereits vor knapp zwei Wochen abgeriegelt. Tage später durften die Badegäste zurückkehren. Doch jetzt ist erneut Schluss.

Die Kanarischen Inseln haben Abwasser-Probleme. Teilweise wird es ungeklärt, teilweise nur teilgeklärt ins Meer geleitet. Ist die Strömung schlecht, landen verdünnte Mengen des Abwassers in Strandnähe. Das führt zu Bakterienbelastungen.

Die Strände auf Teneriffa sind derzeit besonders stark davon betroffen. Entsprechend oft werden Wasserproben entnommen. Und an der Playa La Pinta haben diese innerhalb von zwei Wochen nun das zweite Mal angeschlagen. Doch Costa Adeje ist damit nicht allein.

Abwasser-Verschmutzung auf Teneriffa nimmt zu

Im Norden Teneriffas ist die Playa Jardín bereits seit mehr als zwei Monaten geschlossen. Dort ist ein Abwasserrohr gebrochen. Es strömen große Mengen mit E.coli-Bakterien und Enterokokken belasteten Abwassers ins Meer. Die Bakterien können Infektionen auslösen. Und so musste das Rathaus von Puerto de la Cruz den Strand schließen.



Seither schwelt ein Streit über die Probleme und ihre Auslöser. Inzwischen ist klar: Der Rohrbruch ist bereits vier Jahre alt und die Verschmutzung nimmt seither kontinuierlich zu. Sogar die Staatsanwaltschaft hat sich inzwischen eingeschaltet (mehr dazu erfahren Sie über den Link am Text-Ende).

Auch in Adeje und auf Gran Canaria gab es zuletzt ähnliche Probleme. In beiden Fällen wurden bei Familien beliebte Strände geschlossen. Mehr zum Fall auf Gran Canaria erfahren Sie hier.

Abwasser an beliebtem Strand in Teneriffas Süden

Das neuerliche Badeverbot an dem barrierefreien Familienstrand direkt neben dem Yacht- und Sportboothäfen Puerto Colón sei eine Vorsichtsmaßnahme, heißt es aus dem Rathaus von Adeje. Die Gemeinde ist für die Strände zuständig. Kontinuierliche Wasserproben sollen sicherstellen, dass der Strand schnellstmöglich wieder öffnet – allerdings erst dann, wenn keine gesundheitliche Gefahr mehr bestehe.

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