Chronologie der Corona-Fälle auf den Kanarischen Inseln


Die Kanarischen Inseln sind vom Corona-Virus hart getroffen worden. Die mit Abstand meisten Fälle gab es zunächst auf Teneriffa. Doch auch die anderen Inseln meldeten zunehmend Fälle. In unserer Chronologie können Sie die Ausbreitung des Corona-Virus auf den Kanaren noch einmal nachlesen.

Lesedauer: 78 Min.

Über Teneriffa ist der erste Corona-Fall auf spanischem Boden überhaupt nach La Gomera getragen worden. Dort kam der Betroffene schließlich in Quarantäne. Nach einigen Wochen brach die Pandemie europaweit aus. Wie sie sich auf den Kanarischen Inseln verteilte, lesen Sie nachfolgend:

Erster Corona-Fall auf den Kanaren auf La Gomera gemeldet

Samstag: 1.2.2020, 16.13 Uhr: Auf den Kanarischen Inseln ist der erste Corona-Fall registriert worden. Es handelt sich um einen Deutschen bayerischer Herkunft. Dem Patienten gehe es gut, teilten die örtlichen Behörden mit. Der Mann hatte sich beim Kontakt zu einem anderen Deutschen angesteckt und war daraufhin über Teneriffa nach La Gomera gereist. Die Behörden isolierten den Mann und begannen mit der Suche nach dessen Kontakten. Mehr Infos

Sonntag, 23.2.2020, 11.01 Uhr: Auch auf Teneriffa ist inzwischen ein Fall des neuartigen Corona-Virus nachgewiesen worden. Im Süden der Insel hatte sich ein Italiener eigenständig ins Krankenhaus begeben. Wenig später bestätigte ein Schnelltest Covid-19. Der Mann war mit einer größeren Reisegruppe unterwegs. Das entsprechende Sicherheits-Protokoll wurde aktiviert. Dazu gehörte auch das Abriegeln des Hotels in Costa Adeje, in dem sich die Touristen aufgehalten hatten.

Donnerstag, 5.3.2020, 6:25 Uhr: In dem Hotel im Süden Teneriffas gilt eine strenge Ausgangssperre. Teneriffa News spricht exklusiv mit einem Betroffenen über die Lage im Innern des abgeriegelten Komplexes.

Donnerstag, 5.3.2020, 13:19 Uhr:

Exklusive Einblicke:
Fotos: So sieht’s im Corona-Hotel auf Teneriffa aus
Fotos: So sieht's im Corona-Hotel auf Teneriffa aus

Dienstag: 10.3.2020, 9.44 Uhr: Das Virus verbreitet sich auf den Kanarischen Inseln immer schneller. Die Behörden reagieren mit verschiedenen Maßnahmen. Ein Krisenstab wird eingerichtet. Ausgangssperren werden diskutiert.

Kanaren schalten Corona-Hotline

Donnerstag: 12.3.2020, 18.02 Uhr: Das Gesundheitsministerium der Kanarischen Inseln hat eine Informations- und Betreuungshotline geschaltet. Unter der 900 112 061 werden alle Fragen rund um Covid-19 mehrsprachig beantwortet. Personen, die über Symptome wie Husten, Fieber, Kopfschmerzen oder Atembeschwerden klagen, sollen sich unter dieser Rufnummer melden. Die Notruf-Nummer 112 soll ausschließlich bei konkreten Notfällen genutzt werden.

Corona-Virus: Reisebeschränkungen für Kreuzfahrer und Fluggäste

Freitag, 13.3.2020, 16.44 Uhr: Bereits vor Inkrafttreten der Ausgangssperre waren die Häfen der Kanarischen Inseln geschlossen worden. Kreuzfahrtschiffe durften nicht mehr anlegen. Zudem kündigte die Fluggesellschaft Jet2 an, ab sofort das spanische Festland, die Balearen und die Kanaren nicht mehr anzufliegen. Die für den öffentlichen Personennahverkehr verantwortliche Busgesellschaft Titsa teilte mit, ab Dienstag kein Bargeld mehr anzunehmen. Reisende sollen das bargeldlose Ten+ Ticket nutzen. Zudem werde die Kapazität mindestens halbiert.

Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez teilte mit, dass nach der Ausgangssperre auch die Inlands-Flugverbindungen gekürzt würden: „Der Flugverkehr zu den Kanarischen Inseln, den Balearen sowie nach Ceuta und Melilla wird ab nächster Woche auf 50 Prozent begrenzt. Zum Beispiel kann ein Bürger, der auf Gran Canaria lebt und einen Hilfsbedürftigen oder älteren Verwandten auf Teneriffa hat, reisen. Natürlich kann er aber auf Teneriffa nicht auf eine Party gehen.“

Ob geplante Rückreisen aus Touristengebieten stattfinden, erfahren Betroffene von ihrem Reiseveranstalter. Durch den Erlass der Regierung muss in allen Verkehrsmitteln ein Mindestabstand zu Mitreisenden eingehalten werden. Ursprünglich geplante Flug-Kapazitäten können somit nicht garantiert werden.

Ausgangssperre auf den Kanaren – das sind die Ausnahmen

Samstag, 14.3.2020, 14.04 Uhr: Die Ausgangssperre gilt nach Angaben der spanischen Regierung für mindestens 15 Tage. In einem ersten Entwurf sollte die Maßnahme erst am Montagmorgen um 8 Uhr in Kraft treten. Nach einer Korrektur am Samstag gilt sie hingegen bereits seit dem Wochenende. Nur noch in wenigen Ausnahmefällen darf das Zuhause verlassen werden. Dazu gehören:

  • Der Einkauf von Lebensmitteln oder wichtigen Konsumartikeln.
  • Der Weg zum Arzt oder zur Apotheke.
  • Der Weg zur Arbeit oder zu anderen, nicht aufschiebbaren beruflichen Terminen.
  • Die Betreuung Hilfsbedürftiger.
  • Der Weg zu Finanzinstituten.
  • Das Ausführen eines Hundes auf dem kürzesten Weg.
  • Der Heimweg aus einer der genannten Situationen.
  • In ähnlich dringenden Fällen sowie bei höherer Gewalt.

In allen anderen Fällen ist das Verlassen des Zuhauses streng untersagt. Die Maßnahme gilt auch für Touristen, die Hotel-Anlagen oder Ferienwohnungen nicht verlassen dürfen. Um die Maßnahmen durchzusetzen, wurde das Militär direkt dem Innenministerium unterstellt. Damit sorgen nun spanienweit rund 250.000 Personen für die Einhaltung der Ausgangssperre, die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und die Versorgung der Märkte mit Grundnahrungsmitteln.

Somit mussten auch alle Cafés, Restaurants und Bars spanienweit schließen. Ferner wurden Kinos, Theater, Fitnessstudios, Konzertsäle, Ausstellungsräume, Sportplätze, überdachte Pools, Diskotheken, Casinos, Vergnügungsparks, Wasserparks, Zoos und Sportplätze geschlossen. Auch Ämter und Dienststellen haben ganz oder teilweise geschlossen, Terminvereinbarungen für dringende Fälle sind ausschließlich telefonisch möglich.

Der Präsident der Kanarischen Inseln, Ángel Víctor Torres, kündigte an, dass die Regierung während der Corona-Krise, insbesondere für die Dauer der Ausgangssperre, täglich über die Situation beraten werde. Eine mögliche Entscheidungen über eine Verlängerung werde situativ getroffen.

Zudem wurde bekanntgegeben, dass Polizei und Militär die Maßnahmen überwachen. Nach der Änderung der königlichen Verordnung am Samstag sind insbesondere in touristischen Regionen Polizisten damit beschäftigt, die frühere Ausgangssperre durchzusetzen und die Gäste in ihre Hotels zurückzuschicken. Sollten sich Privatpersonen weigern oder Geschäftsleute nicht an die verordneten Schließungen halten, drohen hohe Geldstrafen. Im Extremfall sind auch Festnahmen möglich.

Kanarische Inseln: Zahl der an Covid-19 Erkrankten steigt weiter

Das kanarische Gesundheitsministerium bestätigte am Sonntag, dass weitere Personen an Covid-19 erkrankt sind. Zudem wurde bereits am Freitag bekanntgegeben, dass das Virus auf dem Archipel das erste Todesopfer gefordert hat: Auf Gran Canaria erlag eine 80 Jahre alte Person der Krankheit. Sie gehörte aufgrund zahlreicher chronischer Erkrankungen zur Risikogruppe. Die aktuelle Zahl der Corona-Erkrankungen auf den Kanarischen Inseln finden Sie jetzt hier bei uns.

Sonntag, 15.3.2020, 11.02 Uhr: Seit dem Wochenende gilt für ganz Spanien eine Ausgangssperre. Dazu zählen auch die Kanarischen Inseln. Damit möchte die spanische Regierung die weitere Ausbreitung des Corona-Virus stoppen. Nach Italien ist Spanien das europäische Land mit den aktuell meisten Corona-Infizierten. Bei der Maßnahme wurde das italienische Modell der Ausgangssperre zum Vorbild genommen.

Sonntag, 15.3.2020, 15.32 Uhr: Die Zahl der am Corona-Virus infizierten Personen auf den Kanarischen Inseln ist auf 101 gestiegen. Neun Fälle gelten als besonders schwerwiegend. Alle weiteren Informationen dazu finden Sie jetzt hier.

Sonntag, 15.3.2020, 18.09 Uhr: Die Lufthansa und ihre Tochter Eurowings haben angekündigt, bis zu 6500 Urlauber aufgrund der Corona-Krise in die Heimat zurückholen zu wollen. Dazu sollen leere Großraum-Maschinen in die Karibik, auf die Kanaren und nach Mallorca entsandt werden. Von dort aus sollen die Gäste dann nach Deutschland zurückgeholt werden. Bis Mittwoch sollen 15 Charterflüge der Lufthansa durchgeführt werden, um bis Mittwoch bis zu 4000 Reisende von Barbados und aus der Dominikanischen Republik heim zu holen. Dabei handle es sich um normale Pauschalreisende sowie Kreuzfahrt-Passagiere, hieß es.

Montag, 16.3.2020, 11.22 Uhr: Nachdem die Kreuzfahrt-Häfen der Kanarischen Inseln geschlossen wurden, sind die Gäste des Kreuzfahrt-Schiffes „Mein Schiff Herz“ auf Teneriffa von Bord gelassen und mit Bussen zum Flughafen gebracht worden. Von dort aus ging es für die Passagiere direkt in die Heimat.

Montag, 16.3.2020, 14.06 Uhr: Die Zahl der akuten Corona-Fälle auf den Kanarischen Inseln ist inzwischen auf 112 gestiegen. Dies ist noch einmal eine Zunahme um 11 bestätigte Fälle seit dem Vortag. Es werden weiterhin neun Personen auf Intensivstationen behandelt.

Montag, 16.3.2020, 16.13 Uhr: Die spanische Regierung hat angekündigt, ab Mitternacht die Landesgrenzen zu schließen. Es sollen nur noch spanische Staatsbürger oder Personen mit Wohnsitz in Spanien ins Land gelassen werden. Ausnahmen gibt es zudem für Personen, die in Spanien arbeiten oder Güter ins Land bringen. Zur Sicherstellung der Maßnahme, sollen in der Nacht zu Dienstag die Grenzkontrollen wieder aufgenommen werden.

Montag, 16.3.2020, 19.36 Uhr: Die Supermärkte der Kanaren reduzieren ihre Kapazitäten. Um das Personal zu schützen, haben mehrere Ketten angekündigt, die Öffnungszeiten zu beschränken. Zudem werde die Ausgabe an Einzelpersonen reduziert. Damit soll Hamsterkäufen entgegengewirkt werden. Die Supermärkte informieren an den Eingängen über ihre Öffnungszeiten.

Montag, 16.3.2020, 20.45 Uhr: Die zunächst für 15 Tage angesetzte Ausgangssperre auf den Kanarischen Inseln könnte verlängert werden. Das teilten am Montag gleich mehrere Politiker mit. Spaniens Verkehrsministers José Luis Ábalos sagte beispielsweise, er „glaube nicht, dass wir diesen Kampf in 15 Tagen gewinnen können.“ Unsere ausführliche Meldung zur möglichen Verlängerung der Ausgangsperre auf den Kanaren finden Sie jetzt hier.

Dienstag, 17.3.2020, 10.02 Uhr: Das Gesundheitsministerium der Kanarischen Inseln hat einen weiteren Todesfall durch das Coroa-Virus bestätigt. Bei der Verstorbenen handelt es sich um eine Frau mit einer schwerwiegenden Vor-Erkrankung. Die Verstorbene war zuvor auf der Intensivstation des Universitätsklinikums der Kanarischen Inseln (HUC) behandelt worden. Damit steigt die Zahl der Todesfälle durch Covid-19 auf den Kanaren auf zwei. Der andere Todesfall – ebenfalls eine Frau – ereignete sich am vergangenen Freitag im Krankenhaus Doctor Negrín auf Gran Canaria.

Dienstag, 17.3.2020, 12.41 Uhr: Die Zahl der am Corona-Virus infizierten Personen auf den Kanaren ist weiter gestiegen. Am Dienstagmittag zählten die örtlichen Gesundheitsbehörden 148 Fälle. Davon werden 50 Personen in Krankenhäusern behandelt, 13 davon auf Intensivstationen. Zudem gelten acht Erkrankungen als geheilt. Zwei Personen starben.

Die kumulierten Covid-19-Infizierungen verteilen sich wie folgt: 91 akute Fälle auf Teneriffa, 36 auf Gran Canaria, sieben auf Lanzarote, sechs auf Fuerteventura, fünf auf La Palma und drei auf La Gomera.

Dienstag, 17.3.2020, 17.29 Uhr: Die Gesundheitsministerin der Kanarischen Inseln, Teresa Cruz Oval, hat am Dienstag erklärt, dass „die Corona-Erkrankungen weiter zunehmen werden. Wir bereiten uns darauf vor, mit den wachsenden Fällen zurecht zu kommen, die wir insbesondere auf der Insel Teneriffa erwarten.“ Mehr Informationen zu den erwarteten Wachstumsraten der Covid-19-Fälle haben wir Ihnen hier zusammengestellt.

Dienstag, 17.3.2020, 18.37 Uhr: Allein in Teneriffas Hauptstadt hat die Lokalpolizei am Sonntag und Montag 22 Bußgelder wegen Verstoßes gegen das Ausgangsverbot verhängt. Am Sonntags waren es zwölf Fälle, am Montag nochmal zehn. Nach Angaben der lokalen Polizei waren sowohl Autofahrer und Fußgänger betroffen, die sich privat gegen das Ausgangsverbot widersetzt hatten, als auch Geschäftsleute, die trotz des geltenden Verbots ihre Lokale geöffnet hatten.

Mittwoch, 18.3.2020, 12.07 Uhr: Auf den Kanarischen Inseln sind von Dienstag auf Mittwoch 33 weitere Infizierungen mit dem Corona-Virus gezählt worden. Damit steigt die Zahl der Infektionen auf 181. Zudem ist ein weiterer Todesfall hinzu gekommen. Hier finden Sie weitere Informationen zu den aktuellen Corona-Fällen auf den Kanaren.

Mittwoch, 18.3.2020, 19.47 Uhr: Die Ausgangssperre in Spanien – und damit auch auf den Kanarischen Inseln – könnte bis nach Ostern ausgeweitet werden. Das kündigte Verkehrsminister José Luis Ábalos am Mittwoch an. Damit wolle die Regierung die zum höchsten katholischen Feiertag erwarteten Massen-Bewegungen der Bürger eindämmen.

Im vergangenen Jahr waren in Spanien zu Ostern rund 15 Millionen Fahrten gezählt worden. „Es ist offensichtlich, dass wir diese Situation ausweiten müssen. Wir müssen sehen, mit welchen Maßnahmen. Aber ich denke nicht, dass wir binnen 15 Tagen in der Lage sein werden, diesen Kampf zu gewinnen“, sagte Ábalos in einem Interview mit RNE.

Der Politiker sprach sogar davon, dass die Verlängerung zu noch strengeren Maßnahmen führen könnte als die aktuell ausgerufenen. Dies müsse jedoch in der Zukunft entschieden werden.

Donnerstag, 19.3.2020, 12.37 Uhr: Der königliche Erlass für den Alarmzustand in Spanien ist erweitert worden: Neuerdings darf nur noch eine Person in einem Auto sitzen. Die Begleitung des Fahrers gilt in dem geschlossenen PKW als zu große Ansteckungsgefahr. Daher ist das Begleiten des Fahrers nur in wenigen Fällen erlaubt. Dazu gehört die Begleitung von Menschen mit Behinderungen, Minderjährigen, älteren Menschen oder aus besonders wichtigem Grund. Bei Zuwiderhandlung drohen Strafen zwischen 300 und 1000 Euro.

Donnerstag, 19.3.2020, 16.17 Uhr: Die Regierung der Kanarischen Inseln hat 220 Fälle des Corona-Virus auf dem Archipel bestätigt. Davon gelten inzwischen neun als geheilt. Zudem kamen bereits drei Personen ums Leben.

Die übrigen 208 Fälle gelten als derzeit akut. 43 Fälle wurden davon seit Mittwoch neu bestätigt. Insgesamt liegen 82 Personen in den Krankenhäusern der Kanaren, 23 von ihnen auf Intensivstationen.

Auf Teneriffa wurden seit Ausbruch des Corona-Virus 143 Fälle gezählt. Gran Canaria meldete unterdessen 55 Erkrankungen. Auf Fuerteventura gibt es elf Covid-19-Fälle, auf  La Palma sind es fünf. Lanzarote und La Gomera melden jeweils drei Erkrankungen.

Corona-Virus: Zehntausende Arbeitsplätze auf den Kanaren fallen weg

Freitag, 20.3.2020, 7.01 Uhr: Die Regierung der Kanarischen Inseln hat die Schließung von 1807 Hotel- und Apartment-Komplexen (insgesamt 423.125 Betten) auf dem Archipel beschlossen, um die weitere Ausbreitung des Covid-19-Virus zu verlangsamen. Nach einer ersten Einschätzung der Regierung betrifft die Maßnahme im ersten Schritt rund 68.000 Arbeitnehmer auf den Kanaren, die vorübergehend ihre Jobs verlieren werden.

Covid-19: Vierter Todesfall auf den Kanaren

Freitag, 20.3.2020, 7.36 Uhr: Auf den Kanarischen Inseln gibt es den vierten durch das Corona-Virus bedingten Todesfall. Nach Angaben der Regierung handelt es sich um eine 80 Jahre alte Frau, die bereits vor der Infizierung als „todkrank“ galt. Zudem sind in den vergangenen 24 Stunden 65 neue Corona-Fälle registriert worden. Die Zahl der kumulierten Infizierungen stieg auf den Kanarischen Inseln somit auf 287.

Corona-Krise: Deutsches Konsulat holt Landsleute heim

Freitag, 20.3.2020, 7.58 Uhr: Das deutsche Konsulat auf den Kanarischen Inseln bittet alle Urlauber, sich umgehend um Rückflüge bei kommerziellen Fluggesellschaften zu kümmern. Die Hotels und Apartment-Anlagen auf den Kanaren werden in Kürze schließen (siehe unten). Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, sich über „Elefand“ (Elektronisches Erfassungssystem für Auslandsdeutsche) zu registrieren und Plätze in einem Flieger der Rückhol-Aktionen der deutschen Regierung zu erhalten.

Das Konsulat weist ausdrücklich darauf hin, dass eine Bewerbung nur für einen solchen Platz nicht ausreicht und Reisende die Kosten für den Rückflug in jedem Fall selbst tragen müssen. Diese würden sich aller Voraussicht nach an den Kosten für einen normalen Economy-Class-Flug orientieren. Reisende müssen beim Check-in eine entsprechende unterschriebene Absichtserklärung für die Kostenübernahme abgegeben. Diese würden dann im Nachgang berechnet, hieß es.

Das Elefand-System finden Sie hier, das deutsche Konsulat auf Gran Canaria ist zudem unter der Telefonnummer +34 928 49 18 80 erreichbar.

Zusätzlich wurde nochmals darauf hingewiesen, dass sich die Bitte, möglichst umgehend nach Hause zu fliegen, ausdrücklich an Urlauber richte. Deutsche, die ihren festen Wohnsitz auf den Kanarischen Inseln haben, könnten selbstverständlich dort verbleiben, hieß es.

Privatkliniken sollen OPs verschieben und Corona-Patienten aufnehmen

Freitag, 20.3.2020, 14.43 Uhr: Ein offizielles medizinisches Komitee hat alle Privatkliniken auf den Kanarischen Inseln dazu aufgefordert, nach Möglichkeit Betten zu räumen und für Corona-Patienten freizuhalten. Darüber hinaus werde in Betracht gezogen, chirurgische Eingriffe in den Krankenhäusern der Kanarischen Inseln nur in Fällen maximaler Schwere durchzuführen. Alle übrigen geplanten Operationen sollen demnach ausgesetzt werden.

30.000 Touristen verlassen die Kanaren am Freitag

Freitag, 20.3.2020, 17.06 Uhr: Rund 30.000 der aktuell noch etwa 80.000 Touristen auf den Kanarischen Inseln sollen den Archipel am Freitag verlassen. Die übrigen Besucher sollen in den kommenden Tagen ihre Rückreisen antreten. Die Massenbewegung ist nötig geworden, da die Regierung die Hotels und Apartment-Anlagen der Kanaren schließen lässt (siehe unten). Betroffene Touristen sollen die Konsulate und Botschaften ihrer Länder konsultieren, um eine geordnete Rückreise abzusprechen, teilte die Regierung der Kanarischen Inseln mit. Was deutsche Touristen beachten sollen, lesen Sie weiter unten.

Sieben Todesfälle durch Corona auf den Kanaren

Samstag, 21.3.2020, 15.43 Uhr: Die Gesundheitsbehörden der Kanarischen Inseln haben den siebten Todesfall durch das Corona-Virus bestätigt. Zudem steigt die Zahl der Neuerkrankungen weiter stark an.

Nach Behördenangaben starben drei Personen im Universitätsklinikum Nuestra Señora de la Candelaria auf Teneriffa. Es handle sich jeweils um Frauen mit Vorerkrankungen im höheren oder fortgeschrittenen Alter, hieß es. Zudem sei eine 34 Jahre alte Frau, die ebenfalls Vorerkrankungen hatte, im Hospital Universitario de Canarias ums Leben gekommen. Eine 80-Jährige verstarb demnach im Universitätsklinikum Doctor Negrín auf Gran Canaria. Am Samstag erlagen dann eine ältere Frau und ein 80 Jahre alter Mann im Insular Maternal and Child University Hospital Complex dem Corona-Virus. Auch in diesen beiden Fällen gab es Vorerkrankungen, teilten die Behörden mit.

Die aktuellen Zahlen vom Samstag besagen, dass auf Teneriffa bislang 219 Corona-Fälle registriert wurden. Gran Canaria meldete 97 Erkrankte, auf Fuerteventura sind es 13 und auf La Palma elf. Zudem meldet Lanzarote vier Covid-19-Patienten, La Gomera drei und El Hierro einen.

Corona-Virus: Neun Tote auf den Kanaren

Sonntag, 22.3.2020, 10.22 Uhr: Die Zahl der am Corona-Virus verstorbenen Patienten ist auf den Kanarischen Inseln inzwischen auf neun gestiegen. Zudem breitet sich Covid-19 weiter stark aus. Die Wachstumsraten des Landes übersteigen sogar die von Italien.

Bei der letzten Zählung am Samstag sind auf den Kanarischen Inseln seit Beginn des Ausbruchs 414 Corona-Patienten gezählt worden. Davon mussten 139 in Krankenhäuser eingeliefert werden. 29 Personen wurden bisher auf den Intensivstationen des Archipels behandelt. In dieser Zeit gelten sieben Menschen als geheilt. Demgegenüber stehen inzwischen neun Todesfälle. Damit liegt die Zahl der akuten Corona-Patienten auf den Kanaren aktuell bei mindestens 398. Innerhalb einer Woche haben sich die Fälle somit vervierfacht.

Bezogen auf ganz Spanien liegt die Wachstumsrate inzwischen über der von Italien. Am 19. Tag seit dem ersten Todesfall gab es in Italien 14.401 positive Corona-Fälle. In Spanien sind es am Vergleichstag bereits 24.926. Statistisch betrachtet bedeutet dies fast 58 Prozent mehr Corona-Fälle im Vergleichszeitraum.

Schwangere Corona-Patientin auf Gran Canaria

Montag, 23.3.2020, 7.13 Uhr: Auf Gran Canaria ist eine schwangere Frau positiv auf Corona getestet worden. Es ist der erste entsprechende Fall auf dem Archipel. Die Frau, die sich in der 30. Schwangerschaftswoche befindet, sei laut Behördenangaben „stabil“ in ein Mutter-Kind-Krankenhaus eingeliefert worden. Dem ungeborenen Kind gehe es gut, hieß es weiter.

Corona-Virus breitet sich auf den Kanaren rasant aus

Montag, 23.3.2020, 7.45 Uhr: Die Kanarischen Inseln verzeichnen erneut zwei Todesfälle durch das Corona-Virus. Damit hat sich die Zahl der Verstorbenen auf elf erhöht. Das regionale Gesundheitsministeriums bestätigte zudem am Abend 481 Infektionen. Damit stieg die Zahl erneut um 67 Infektionen binnen 24 Stunden.

Alarmzustand in Spanien wird verlängert

Montag 23.3.2020, 8.15 Uhr: Der Alarmzustand in ganz Spanien ist verlängert worden. Die Ausgangssperre und alle weiteren Maßnahmen gelten bis mindestens 11. April. Das teilte Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez in einer Fernseh-Ansprache mit. Der Präsident der Kanarischen Inseln, Ángel Víctor Torres, appellierte zudem an die mentale Stärke aller. Zudem lobte er das disziplinierte Verhalten der Bewohner und der verbleibenden Gäste des Archipels.

Montag, 23.3.2020, 7.45 Uhr: Die Kanarischen Inseln verzeichnen erneut zwei Todesfälle durch das Corona-Virus. Damit hat sich die Zahl der Verstorbenen auf elf erhöht. Das regionale Gesundheitsministeriums bestätigte zudem am Abend 481 Infektionen. Damit stieg die Zahl erneut um 67 Infektionen binnen 24 Stunden.

Teneriffas ÖPNV vorerst kostenlos

Montag, 23.3.2020, 18.21 Uhr: Das Cabildo von Teneriffa hat bekanntgegeben, dass Busse und Straßenbahnen ab sofort kostenlos nutzbar sind. Es werden keine Fahrkarten mehr benötigt. Zudem wurde mitgeteilt, dass der ÖPNV nur mit Einschränkungen verkehre. Die Regierung bittet ausdrücklich darum, nur dann öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen, wenn es unbedingt nötig ist. Die Regelung gelte bis Ende des Alarmzustands, hieß es. Kunden, die sich eine Monatskarte für den März gekauft haben, können nach der Corona-Krise eine Erstattung beantragen.

Corona-Krise: Kanaren verlieren 14.000 Arbeitsplätze

Dienstag, 24.3.2020, 7.33 Uhr: Das Centrum für wirtschaftliche Vorhersagen (Ceprede) hat Hochrechnungen über die weitere Entwicklung der Kanarischen Inseln bekanntgegeben. Die Forscher gehen davon aus, dass die durch Corona ausgelösten wirtschaftlichen Folgen auf den Kanarischen Inseln den Verlust von 2,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) nach sich ziehen. Hauptsächlich betroffen seien Jobs im Tourismus-Sektor. In der Folge würden rund 14.000 Arbeitsplätze wegfallen, hieß es.

Kanarische Inseln: Fünf Tote an einem Tag

Dienstag, 24.3.2020, 7.58 Uhr: Die Ansteckungsrate mit dem Corona-Virus auf den Kanarischen Inseln steigt weiter stark. Allein am Vortag kamen 76 neue positiv getestete Patienten hinzu. Damit liegt die Gesamt-Zahl der bisher infizierten bei 557. Zudem kamen allein am Montag fünf neue Todesfälle hinzu. Die Zahl der Corona-Todesopfer liegt damit bei 16.

Spanien registriert mehr Corona-Todesopfer als China

Mittwoch, 25.3.2020, 11.17 Uhr: Das spanische Gesundheitsministerium hat am Mittwoch 47.610 positive Corona-Fälle bestätigt. Zudem wurden inzwischen landesweit 3434 Todesfälle bestätigt. Allein in den vergangenen 24 Stunden waren 738 neue Todesfälle gezählt worden. Damit liegt Spanien inzwischen vor China, wo offiziellen Angaben zufolge 3287 Todesfälle gezählt wurden. In Spanien werden derzeit 3166 Patienten auf Intensivstationen behandelt. Zudem konnten sich 5367 Personen vollständig von einer Corona-Infektion erholen.

Kanaren melden 657 Corona-Patienten und 21 Todesopfer

Mittwoch, 25.3.2020, 13.52 Uhr: Das Gesundheitsministerium der Kanarischen Inseln hat 657 Covid-19-Fälle bestätigt. Davon wurden seit Ausbruch der Infektion 235 Personen in Krankenhäuser eingeliefert. 43 Menschen mussten auf Intensivstationen behandelt werden.

Seit dem Vortag wurden sechs neue Fälle gezählt. Die Zahl der Verstorbenen stieg inzwischen auf 21 – elf Männer und zehn Frauen. In allen Fällen handelte es sich um Personen höheren Alters mit Vorerkrankungen. Dagegen stehen aktuell 15 von der Infektion geheilte Personen.

Auf Teneriffa gab es bislang 409 Covid19-Fälle. Gran Canaria zählte 171 Infektionen und auf La Palma waren es seit Ausbruch 33 Corona-Patienten. Fuerteventura meldete 20, Lanzarote 17, La Gomera vier und El Hierro weitere drei Infizierte.

Präsident der Kanarischen Inseln feuert Gesundheitsministerin

Donnerstag, 26.3.2020, 7.37 Uhr: Die Gesundheitsministerin der Kanarischen Inseln, Teresa Cruz, ist ihres Amts enthoben worden. Das teilte der Präsident der Kanarischen Inseln, Ángel Víctor Torres, mit. Mit der Nachfolge wurde der Minister für öffentliche Verwaltung, Justiz und Sicherheit, Julio Pérez, betraut. Cruz galt bereits zuvor als umstritten.

Torres nannte die Entlassung seiner Gesundheitsministerin eine „überlegte und harte“ Entscheidung, die er mit Blick auf das Allgemeinwohl getroffen habe. Der Präsident betonte, dass Cruz im Rahmen ihrer Möglichkeiten „gute Arbeit geleistet“ habe. Mit ihrem Nachfolger würde nun aber „eine erfahrenere Person in die Schlacht ziehen“.

Teneriffa baut provisorisches Corona-Krankenhaus

Donnerstag, 26.3.2020, 7.58 Uhr: Der Scheitelpunkt der Corona-Neuerkrankungen ist nach Einschätzung des kanarischen Gesundheitsministeriums noch immer nicht erreicht. In den vergangenen 24 Stunden kamen drei weitere Menschen auf dem Archipel ums Leben. Damit gibt es seit Ausbruch der Corona-Krise 24 Todesopfer bei 784 registrierten Erkrankungen.

Als Reaktion auf die ansteigenden Corona-Infektionen ist auf der am stärksten betroffenen Kanaren-Insel Teneriffa nun sogar ein provisorisches Krankenhaus entstanden. Auf dem Messegelände wurde ein Not-Hospital für mittelschwere Krankheitsverläufe gebaut.

Ausführlichere Informationen über die Fallzahlen und das Corona-Lazarett auf Teneriffa finden Sie jetzt hier.

Kanaren: Corona-Patientin bringt gesundes Baby zur Welt

Freitag, 27.3.2020, 7.16 Uhr: Die Zahl der Corona-Patienten auf den Kanarischen Inseln ist erneut um 94 Fälle binnen eines Tages gestiegen. Damit wurden bislang 878 Covid-19-Erkrankungen registriert. Zudem starben drei weitere Personen, wodurch das Virus bislang 27 Menschen auf dem Archipel das Leben kostete.

Unterdessen wurde erstmals ein Säugling mit dem Corona-Virus angesteckt. Wie die behandelnden Ärzte mitteilten, sei der kleine Patient stabil. In einem weiteren Fall ist es andersherum: Eine schwangere Corona-Patientin brachte am Dienstag ihren Sohn zur Welt. Die Ärzte führten sofort einen Corona-Test durch, dessen Ergebnis nun vorliegt. Demnach ist der Säugling nicht an dem Virus erkrankt.

Älterer Mann stirbt in Seniorenheim an Covid-19

Freitag, 27.3.2020, 13.07 Uhr: Angaben des Gesundheitsministeriums zufolge ist ein älterer Mann in einem Pflegeheim auf Teneriffa an Covid-19 gestorben. Demnach war der Mann am Donnerstag in einem Wohnzentrum in Fasnia tot aufgefunden worden. Es ist der erste Todesfall in einem Seniorenheim auf den Kanarischen Inseln. In der Folge wurden alle Bewohner und Mitarbeiter des Heims einem Corona-Test unterzogen. Bisher gibt es acht bestätigte Infektionen. Die Behörden erwarten in den kommenden Tagen weitere Erkrankungen innerhalb der Einrichtung.

Corona-Infektionen auf den Kanaren übersteigen Tausender-Marke

Samstag, 28.3.2020, 12.07 Uhr: Auf den Kanarischen Inseln steigt die Zahl der Corona-Infektionen ungebremst weiter. Auf der mit Abstand am schlimmsten betroffenen Insel Teneriffa ist das Wachstum dabei am stärksten.

Innerhalb der vergangenen 24 Stunden waren 147 neue Fälle registriert worden. Damit stieg die Zahl der Infektionen auf 1025. Das Corona-Virus forderte in diesem Zeitraum neun weitere Menschenleben, darunter das erste auf der Insel La Palma, wie die Behörden mitteilten. Damit stieg die Zahl der Todesfälle durch Covid-19 auf den Kanarischen Inseln auf 36.

In dem Seniorenheim auf Teneriffa, in dem am Freitag der erste Todesfall in einer solchen Einrichtung gemeldet wurde, ist die Zahl der Infektionen auf 35 gestiegen. Die infizierten Bewohner wurden vorsorglich in Krankenhäuser eingeliefert.

Spanien vermeldet traurigen Todes-Rekord – und ist doch optimistisch

Sonntag, 29.3.2020, 9.24 Uhr: Die Zahlen sind trostlos. Und doch keimt in Spanien vorsichtige Hoffnung auf: Bislang wurden in der Corona-Krise 6528 Todesopfer gezählt. Mit 838 neuen Todesfällen innerhalb von 24 Stunden gibt es landesweit erneut einen Negativ-Rekord. Überhaupt wurde die Marke von 800 Verstorbenen an einem Tag bislang erst einmal erreicht. Was jedoch Hoffnung macht, ist die tägliche Zahl der Neuinfektionen. Diese lag zuletzt bei 6549. Was noch immer nach einem starken Wachstum klingt, ist immerhin ein Rückgang um 1600 Fälle an nur einem Tag. Nachdem die Pandemie zuletzt stets im zweistelligen Prozentbereich anstieg, handelt es sich dabei erstmals seit Tagen „nur“ noch um ein Wachstum von neun Prozent. Nach Experteneinschätzung seien alle Anstiege im einstelligen Prozentbereich ein deutlich positives Zeichen für die Verlangsamung der Pandemie. Dennoch müsse dringend weiterhin höchste Vorsicht gelten.

Flugbewegungen zwischen den Inseln auf fünf Prozent reduziert

Sonntag, 29.3.2020, 11.56 Uhr: Die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus sehen auch einen weitgehenden Stopp der Passagier-Luftfahrt zwischen den Kanarischen Inseln vor. Dort verkehren im Vergleich zum Vorjahreszeitraum derzeit nur noch rund fünf Prozent der Maschinen. Die kanarischen Flughäfen sind dadurch zwischen dem 18. und 26. März nur von 8623 innerkanarischen Passagieren besucht worden. In der gleichen Woche des Vorjahres waren es noch 187.654 und damit rund 95 Prozent mehr. Die Bewegungen zwischen den Inseln sind in Ausnahmefällen weiterhin gestattet, beispielsweise um pflegebedürftigen Angehörigen zu helfen. Auch medizinisches Personal gehört zu den Passagieren.

Spanien verschärft Ausgangssperre erneut

Sonntag, 29.3.2020, 13.05 Uhr: Auch alle „nicht lebenswichtigen“ Betriebe sind landesweit geschlossen worden. Damit reagierte die spanische Regierung auf die weiter hohen Corona-Fallzahlen. Arbeitnehmer, die in nicht lebensnotwendigen Betrieben arbeiten, sollen ab sofort für zwei Wochen zuhause zu bleiben. Damit wurde die Ausgangssperre nochmals verschärft. Bislang durften Arbeitnehmer ihrer Tätigkeit weiter nachgehen. Die Gehälter sollen in dieser Phase normal weiter gezahlt werden.

Ausgangssperre ignoriert – 51-Jähriger muss sechs Monate in Haft

Montag, 30.3.2020, 6.33 Uhr: Gleich dreimal hat ein 51-Jähriger auf Teneriffa gegen die Ausgangssperre verstoßen. Der Mann habe „mit offenkundiger Verachtung“ gegenüber der Regierung seit dem 20. März „wiederholt wissentlich und ohne berechtigten Grund gegen das Verbot verstoßen“, hieß es in der Urteilsbegründung. Der Einwohner von Puerto de la Cruz war in einem Schnellverfahren vor dem Gericht in Santa Cruz schuldig gesprochen worden. Seine späte Einsicht, die in einem Geständnis mündete, wurde dem Angeklagten strafmildernd ausgelegt. Dennoch muss der Mann nun für ein halbes Jahr hinter Gitter.

Scheitelpunkt der Pandemie könnte noch eine Woche dauern

Montag, 30.3.2020, 6.49 Uhr: Spanien wartet sehnsüchtig darauf, den Scheitelpunkt der Corona-Pandemie zu erreichen. Nach Angaben des Präsidenten der Kanarischen Inseln, Ángel Victor Torres, könnte dieser Punkt noch rund eine Woche auf sich warten lassen. Der Politiker erklärte in einer Videokonferenz, dass Wissenschaftler für die Kanarischen Inseln den 5. oder 6. April als Zeitpunkt errechnet hätten. Was Torres unter anderem „zu Optimismus einlade“, seien die Materialien zur Bekämpfung des Virus, die in den kommenden Tagen eintreffen würden. Zudem sei die Zahl der coronabedingten Todesfälle in den Krankenhäusern des Archipels gesunken, sagte er weiter.

„Lazarett“ auf Teneriffas Messegelände bleibt vorerst leer

Dienstag, 31.3.2020, 6.59 Uhr: Das „Feld-Lazarett“ auf Teneriffas Messegelände soll vorerst leer bleiben. Der Präsident der lokalen Verwaltung, Pedro Martín, bestätigte, dass das provisorische Krankenhaus für bis zu 180 Patienten nahezu fertiggestellt sei. Dennoch wolle man zunächst abwarten, ob die Krankenhäuser nicht ohne das provisorische Hospital auskommen. „Falls die Situation komplizierter wird“, sei man jedoch bereit, hieß es.

Ausbreitung des Coronavirus auf den Kanaren verlangsamt sich

Dienstag, 31.3.2020, 7.15 Uhr: Die Zahl der Covid-19-Fälle steigt weiter. Dennoch verlangsamt sich die Ausbreitung des Virus merklich. In den vergangenen 24 Stunden stieg die Gesamtzahl der Infizierten auf 1262. Der Zuwachs der Corona-Fälle lag damit am vierten Tag in Folge unter der Wachstumsrate des Vortages.

Die besonders stark betroffene Insel Teneriffa hatte die Statistik des kanarischen Archipels in die Höhe getrieben. Lag das Wachstum auf der größten Kanaren-Insel in der Vorwoche noch bei 15,5 Prozent, so betrug es in den vergangenen 24 Stunden nur noch rund 1,3 Prozent. Die kanarische Gesamt-Statistik sank damit von 16,7 auf 4,8 Prozent – und das, obwohl zuletzt deutlich mehr Tests durchgeführt wurden als noch in der Vorwoche.

Dies sei zwar ein deutlich positives Signal nach zuletzt sehr schwierigen Wochen, dennoch müsste weiterhin äußerste Vorsicht walten, um die positive Entwicklung nicht zu gefährden, hieß es aus Regierungskreisen.

Staat verabschiedet weitere Maßnahmen zum Schutz von Bürgern und Selbstständigen

Dienstag, 31.3.2020, 16.41 Uhr: Die Regierung hat ein Maßnahmenpaket zur Stabilisierung der Wirtschaft und für die Sicherung der Bürger verabschiedet. Es sieht unter anderem vor, Selbstständige und kleine sowie mittelständische Unternehmer zu stützen. Zudem wurde mitgeteilt, dass Wohnungsräumungen ausgesetzt würden. Außerdem können Mietverträge außerordentlich um bis zu sechs Monate verlängert werden, damit während der Krise keine Menschen beispielsweise aufgrund bereits gekündigter Wohnungen obdachlos werden.

Die Maßnahmen sollen den Bürgern Spaniens Sicherheit und Schutz geben, hieß es bei der Verkündung durch die Regierung. Der Staat wolle dazu jedem in Not geratenen Menschen einen zinslosen Mikrokredit gewähren, der binnen sechs Jahren zurückgezahlt werden muss. In Härtefällen kann die Rückzahlung auch auf zehn Jahre verlängert werden.

Kanaren investieren 21 Millionen Euro in Schutzmaterial

Mittwoch, 1.4.2020, 9.15 Uhr: Im Tagesverlauf sollen die Kanarischen Inseln von einem Flugzeug mit diversen Schutzmaterialien und medizinischen Geräten erreicht werden. Konkret geht es unter anderem um 28 Beatmungsgeräte und 32.500 Schutzmasken. Außerdem sollen weitere Corona-Tests ankommen.

Die Regierung der Kanarischen Inseln habe mehr als 21 Millionen Euro für den Kauf von Schutzmaterial bereitgestellt. Damit solle die in dieser Lage bestmögliche Sicherheit für das Gesundheitspersonal gewährleistet werden, hieß es.

Corona-Krise: 1,5 Millionen Masken und 500.000 Handschuhe für die Kanaren

Donnerstag, 2.4.2020, 7.11 Uhr: Die angekündigte Lieferung mit medizinischen Utensilien ist größer ausgefallen als gedacht: Die Kanaren haben in zwei Flugzeugladungen 1,5 Millionen Mundschutze, 58.200 Corona-Diagnosekits, 4000 Schutzbrillen für das medizinische Personal sowie 500.000 Einmal-Handschuhe erhalten. Der Präsident der Kanarischen Inseln, Ángel Victor Torres, dankte in diesem Zusammenhang einer Gruppe kanarischer Geschäftsleute. Diese hatten sich mit um die Logistik gekümmert, damit die Fracht rechtzeitig aus aus China auf dem Archipel ankam.

Corona-Virus auf den Kanaren: Jeder fünfte Patient arbeitet im medizinischen Bereich

Donnerstag, 2.4.2020, 7.31 Uhr: Rund 20 Prozent der auf den Kanarischen Inseln mit dem Corona-Virus infizierten Personen gehört zum medizinischen Personal. Das geht aus einer Statistik der Gesundheitsbehörden hervor. Damit ist rund jeder fünfte Patient seit Ausbruch der Pandemie eigentlich mit der Bekämpfung des Virus beschäftigt. Zudem wurde bekannt, dass die Intensität der jüngsten Fälle zugenommen hat: 42 Prozent der Neu-Erkrankten mussten zuletzt auf die Intensivstationen der Kanarischen Inseln überwiesen werden. Unterdessen stieg jedoch auch die Zahl der vollständig genesenen Patienten. Die Kanaren verzeichnen nun 77 Personen, die Covid-19 überstanden haben.

Kanaren-Regierung will Corona-Tests für alle Seniorenheim-Bewohner

Donnerstag, 2.4.2020, 19.26 Uhr: Nachdem am gestrigen Mittwoch unter anderem 58.200 Corona-Tests auf den Kanarischen Inseln eingetroffen sind, sollen nun alle Bewohner von Seniorenheimen und Wohnheimen für Menschen mit Behinderung getestet werden. Dies ist die Konsequenz aus dem Tod von mindestens neun Personen aus entsprechenden Einrichtungen. Zudem sollen auch die rund 4000 Mitarbeiter entsprechender Heime untersucht werden. Das hat der Präsident der Kanarischen Inseln, Ángel Víctor Torres, am Donnerstag bekanntgegeben. „Es ist ein Aktionsplan für die bedürftigste und am stärksten gefährdete Bevölkerungsgruppe“, sagte Torres mit Blick auf die Senioren der Kanarischen Inseln weiter.

Kanaren erwarten 51.000 Arbeitslose durch Corona

Freitag, 3.4.2020, 12.22 Uhr: Die Auswirkungen des Coronavirus haben den kanarischen Arbeitsmarkt in eine beispiellose Krise gestürzt. Experten sprechen von 51.000 Arbeitslosen allein im März. Die ausführlichen Infos dazu finden Sie jetzt in unserem Beitrag hier.

Ausgangssperre wird verlängert

Samstag, 4.4.2020, 8.32 Uhr: Die spanische Regierung bereitet eine Erweiterung der Ausgangssperre vor. Eigentlich sollte der Shutdown am 11. April auslaufen. Da jedoch die Zahl der Todesopfer sowie die Wachstumsrate des Corona-Virus weiter steigen, soll die Maßnahme um 15 Tage verlängert werden. Die Entscheidung soll möglichst schnell durch den Kongress genehmigt werden. Wir werden an dieser Stelle über die Entwicklung berichten.

Samstag, 4.4.2020, 9.59 Uhr: Um den Negativ-Schlagzeilen zumindest zeitweise etwas positives entgegenzusetzen, sammeln wir die Lieblingsorte unserer Leserinnen und Leser. Gemeinsam können wir uns so für einen Moment in schönere Zeiten zurückversetzen. Sie finden die ersten Einsendungen nachfolgend. Übrigens: Auch Sie können mitmachen! Wie? Das erfahren Sie ebenfalls unter dem Nachfolgenden Link:

Krankenhäuser erwarten die schlimmste Woche seit Corona-Ausbruch

Sonntag, 5.4.2020, 9.57 Uhr: Der Direktor des Gesundheitszentrums der Kanarischen Inseln erwartet für die Krankenhäuser des Archipels die schlimmste Woche seit Ausbruch des Corona-Virus‘. Dennoch sei das System gewappnet hieß es. Auf Teneriffa laste allerdings der größte Druck. Was genau hinter dieser Einschätzung steckt, lesen Sie in unserem Beitrag hier.

Gesundheitsminister: „Werden uns keine Sekunde entspannen“

Montag, 6.4.2020, 7.01 Uhr: Der Gesundheitsminister der Kanarischen Inseln, Julio Pérez, sieht in den rückläufigen Zahlen der Neuerkrankungen Grund für vorsichtigen Optimismus. Dennoch bekräftigte der Politiker, dass die Regierung ihre Anstrengungen hinsichtlich der Maßnahmen zur Bekämpfung und Eindämmung des Coronavirus aufrecht erhalten wolle: „Wir werden uns keine Sekunde entspannen“, sagte der Gesundheitsminister. Die Regierung und das medizinische Personal würden weiter hart arbeiten, ergänzte Pérez.

Kanaren erhalten nächste Lieferung mit medizinischem Material

Montag, 6.4.2020, 7.11 Uhr: Die Kanarischen Inseln haben eine weitere Lieferung mit medizinischem Material erhalten. An Bord des Flugzeugs aus China waren 570.500 Mundschutze des Typs 2, 7500 Gesichtsschutze, 8500 Gesichtsmasken sowie 6000 Schutzkittel. Damit steht dem medizinischen Personal in den kommenden Tagen wieder eine Grundausstattung zur Verfügung. Insgesamt hat das kanarische Gesundheitsministerium 16 Millionen Euro für Schutzkleidung bereitgestellt.

Corona-Krise auf den Kanaren: 79 Prozent der Arbeitgeber sehen Stellenabbau vor

Montag, 6.4.2020, 7.22 Uhr: Die Krise nach der Krise könnte die Kanarischen Inseln noch härter treffen: Einer repräsentativen SAO-Umfrage auf dem Archipel zufolge sehen 79 Prozent der Arbeitgeber auf den Kanarischen Inseln einen Stellenabbau als einzigen Weg, ihre Unternehmen zu retten. Nur jeder fünfte Unternehmer möchte demnach von Kündigungen absehen. Bislang haben sieben Prozent der Arbeitgeber die Löhne ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhöht, vier Prozent gaben an, die Zahlungen der ERTE freiwillig zu ergänzen.

Immer mehr Kurzzeit-Arbeitslose auf den Kanaren

Dienstag, 7.4.2020, 7.32 Uhr: Nahezu die gesamte Tourismus-Branche der Kanarischen Inseln hat ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die temporäre Arbeitslosigkeit geschickt. In den vergangenen 48 Stunden kamen nochmals 30.000 Fälle hinzu. Bei der so genannten „ERTE“ werden Arbeitnehmer temporär freigestellt oder ihre Stunden massiv gekürzt. Damit steht ihnen Arbeitslosengeld zu. Was genau es damit auf sich hat und wie sich die Fälle auf den Kanaren verteilen, lesen Sie hier bei uns.

Ausgangssperre auf den Kanaren: 216 Festnahmen und 20.000 Anzeigen

Mittwoch, 8.4.2020, 7.34 Uhr: Die Polizei der Kanarischen Inseln registriert mit fortwährender Dauer immer mehr Verstöße gegen die Ausgangssperre. Policia National und Guardia Civil nahmen bisher 216 Personen fest. Zudem wurden 20.337 Anzeigen geschrieben. Spanienweit gab es 3267 Festnahmen und 377.680 Anzeigen. Zwar sei bereits von einer Lockerung der Ausgangssperre die Rede, dennoch müsse die Bevölkerung aktuell weiter durchhalten, hieß es von offizieller Seite.

Weniger Todesfälle durch des Corona-Virus

Donnerstag, 9.4.2020, 6.51 Uhr: 72 Neuinfektionen und „nur“ ein Todesfall sind die Bilanz des vergangenen Tages. Damit ist das Corona-Virus den zweiten Tag in Folge weniger tödlich als zuvor. Da nämlich waren zwei Todesfälle auf dem Archipel registriert worden. Dennoch gab es im selben Zeitraum 71 Neu-Infektionen. Die Ausbreitung an sich ist also nicht gestoppt. Allerdings ist die Zahl der genesenen Covid-19- Patienten sprunghaft angestiegen: 122 Personen wurden binnen 24 Stunden als gesund gemeldet – mehr als je zuvor seit die Corona-Krise auf den Kanaren ausgebrochen ist.

Ausgangssperre bis zum 26. April bleibt bestehen

Donnerstag, 9.4.2020, 7.21 Uhr: Die Spekulationen über eine Lockerung der Ausgangssperre vor dem 26. April sind beendet. Der Gesundheitsminister der Regierung ließ mitteilen, dass es „keinen Grund“ gebe, die Maßnahmen zu lockern. Die Situation auf den Kanarischen Inseln habe sich nur gebessert, weil alle verbliebenen Bewohner der Inseln zu Hause geblieben seien. Daher solle an der Maßnahme festgehalten werden: „Die Situation wird enden, aber nicht in den kommenden Tagen“, laute das Kredo.

Kanarische Inseln inzwischen statistisch am wenigsten betroffen

Freitag, 10.4.2020, 9.19 Uhr: Die Kanaren sind inzwischen die Autonome Gemeinschaft mit der niedrigsten Covid-19-Infektionsrate. Das ist das Ergebnis eines Vergleichs mit anderen spanischen Regionen. Besonders zu Beginn der Pandemie war die Ausbreitungsrate auf den Kanaren noch extrem. Zudem ist es ein Vergleich auf höchstem Negativ-Niveau. Hier finden Sie ausführliche Informationen und unsere Einordnung.

Offizielle Corona-App jetzt auch auf den Kanaren verfügbar

Freitag, 10.4.2020, 11.26 Uhr: Die Smartphone-App zur Selbstdiagnose und für weitere Informationen über das Coronavirus ist jetzt auf den Kanarischen Inseln verfügbar. Die App soll zum einen die Corona-Hotlines entlasten, indem sie Standard-Informationen zum Anwender bringt, ohne, dass dieser noch danach fragen muss. Zum anderen soll – sofern der Nutzer diese optionale Funktion freigibt – anhand von Bewegungsprofilen und der freiwilligen Eingabe von Symptomen eine Abschätzung darüber abgegeben werden, ob eine Person potenziell an Covid-19 erkrankt ist und sich in ärztliche Behandlung begeben sollte.

Die größte Kritik an der Anwendung besteht in der Sammlung von Massen-Daten der Bürger. Diese sollen nach offiziellen Angaben jedoch spätestens nach zwei Jahren anonymisiert werden, hieß es von offizieller Seite. Die Anwendung war in Madrid als Pilotprojekt gestartet. Nun wurde sie in fünf anderen autonomen Regionen (Kanaren, Asturien, Kantabrien, Kastilien-La Mancha und Extremadura) ausgerollt.

Erster kommerzieller Direktflug aus China landet auf den Kanaren

Samstag, 11.4.2020, 17.57 Uhr: Erst im November war Chinas Staatspräsident auf dem Rückweg des BRICS-Gipfels in Brasilien auf den Kanarischen Inseln gelandet. Xi Jinping verbrachte einen ganzen Tag auf Teneriffa. Ein knappes halbes Jahr später landet erstmals ein Direktflug aus Shanghai auf dem Archipel. Auf Gran Canaria kam eine Frachtmaschine mit medizinischem Gerät und 18 Tonnen Material an. An Bord waren unter anderem 100.000 Tupfer, die für Corona-Tests eingesetzt werden sollen. Es handelte sich um die fünfte Fracht-Maschine, die von der kanarischen Regierung angefordert wurde. Der Präsident der Kanarischen Inseln, Ángel Víctor Torres, sieht in diesem ersten Direktflug aus Fernost die Möglichkeit, „bessere Beziehung zu China“ zu eröffnen. Diese könnten „zweifellos ein wichtiger Schritt für den Tourismus sein“, der „auf den Kanarischen Inseln so schnell wie möglich wiederhergestellt werden muss.“

Kein Corona-Todesfall in den vergangenen 24 Stunden auf den Kanaren

Sonntag, 12.4.2020, 13.03 Uhr: Es ist wie ein Waffenstillstand zum Feiertag: Die Gesundheitsbehörden der Kanarischen Inseln melden, dass es in den vergangenen 24 Stunden keinen coronabedingten Todesfall auf dem kanarischen Archipel gegeben hat. Zudem gab es im vergangenen Mess-Zeitraum lediglich 31 registrierte Neuerkrankungen. Die Zahl der genesenen Patienten stieg zudem auf 447 und liegt damit bei knapp einem Viertel aller bisher registrierten Corona-Infektionen auf den Kanaren. Damit steht das Oster-Wochenende unter verhältnismäßig positivem Einfluss.

Ausbleibender Tourismus: Kanaren bitten spanische Regierung um finanzielle Hilfe

Montag, 13.4.2020, 9.50 Uhr: Der Präsident der Kanarischen Inseln, Ángel Víctor Torres, fordert von der spanischen Regierung wirtschaftliche Unterstützung. Der Politiker äußerte seine Besorgnis über die wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus: „Wir haben der Regierung mitgeteilt, dass große wirtschaftliche Bedenken bestehen.“ Wenn die Reisebeschränkungen enden und ab dem 26. April nach und nach wieder die Geschäfte öffnen könnten, würde zwar für für die Bevölkerung wieder Alltag einkehren. „Aber wir sprechen dann noch nicht über die Öffnung der Grenzen für den Tourismus. Bis dahin wird es noch deutlich länger dauern. Und wir sind zutiefst besorgt über die wirtschaftlichen Auswirkungen und brauchen Unterstützung“, sagte Torres in einem virtuellen Treffen mit Vertretern aller autonomen Regionen Spaniens.

Politik kündigt Mundschutz für jeden an

Dienstag, 14.4.2020, 6.22 Uhr: Nach Angaben von Innenminister Fernando Grande-Marlaska soll bis Ende der Woche mit der Verteilung von Gesichtsmasken für jedermann begonnen werden. Der Politiker kündigte an, dass die Apotheken des Landes dabei helfen sollen, die Gesundheitsausrüstung zu verteilen. Die Apotheker wiederum wissen nach eigener Angabe bislang nichts von der Maßnahme. Bisher hatten nur Gesundheitspersonal und Angehörige der systemrelevanten Berufe eine entsprechende Ausrüstung erhalten. Der letzte Schritt, die flächendeckende Verteilung der Mundschutze, fehlte bislang jedoch.

Mehr als einhundert Corona-Tote auf den Kanarischen Inseln

Dienstag, 14.4.2020, 6.36 Uhr: Die Kanaren haben die Marke von einhundert Toten durchbrochen. Am Abend des Ostermontag waren sieben neue Todesfälle gemeldet worden. Mit 102 Verstorbenen und 1958 Infizierten hat das Corona-Virus damit seinen vorläufigen Höhepunkt erreicht. Demgegenüber stehen allerdings auch 589 genesene Covid-19-Patienten, davon immerhin 131 innerhalb der letzten 24 Stunden.

Auf Teneriffa wurden bisher die meisten Corona-Patienten registriert. Dort gab es mit 1297 Fällen 66,2 Prozent aller Infektionen auf den Kanaren. Dahinter folgen Gran Canaria mit 486, La Palma mit 73 und Lanzarote mit 70 Erkrankten. Auf Fuerteventura sind es noch 24 Corona-Fälle, La Gomera meldet sieben und El Hierro einen. Auf La Graciosa ist bislang kein Covid-19-Fall bekannt.

Corona-Krise auf den Kanaren: Kurzarbeitergeld oft falsch berechnet

Mittwoch, 15.4.2020, 6.39 Uhr: Von Kurzarbeit betroffene Arbeitnehmer bekommen auf den Kanarischen Inseln oft falsche Beiträge. Hintergrund ist, dass viele Arbeitgeber nicht Corona dddschon Ende April besiegt?ausreichende Informationen übermittelt haben. So ist in vielen Fällen die persönliche Situation nicht berücksichtigt.

Hat ein Arbeitnehmer beispielsweise zwei oder mehr Kinder, steht ihm deutlich mehr ERTE zu. Auf diese Weise können Einzelnen monatlich bis zu 400 Euro fehlen. Laut Experten liege dies an der Art, wie die Daten angefordert wurden. In vielen Fällen wurden lediglich Excel-Tabellen mit dem Namen und nur den wichtigsten persönlichen Informationen der betroffenen Mitarbeiter übertragen. Darin fehlten jedoch für die Berechnung  entscheidende Informationen.

Das Arbeitsministerium kündigte an, die die Zahlungen zu korrigieren. Da jedoch aufgrund der Corona-Krise rund 200.000 Anträge auf Kurzarbeit vorlägen, könne die Korrektur mehrere Wochen in Anspruch nehmen.

Mathematisches Modell berechnet Corona-Ende für die Kanaren

Donnerstag, 16.4.2020, 7.32 Uhr: Eine mathematische Modellrechnung hat ergeben, dass die Kanarischen Inseln rein theoretisch ab dem 25. April alle Corona-Fälle besiegt haben könnten. Es handelt sich allerdings um eine theoretischen Berechnung, vor deren zu sklavischer Interpretation selbst ihr Autor warnt. Dennoch ist das Rechenmodell sehr interessant, da es Daten aus der chinesischen Corona-Ursprungsregion und von den Kanaren in einen Zusammenhang bringt. Alle Informationen zu der Gleichung und ihren möglichen Schlussfolgerungen finden Sie jetzt hier.

Kanaren wollen kein Corona-Experimentierfeld werden

Freitag, 17.4.2020, 7.23 Uhr: Der Gesundheitsminister der kanarischen Regierung sieht eine Zeit der „Deeskalation“ gekommen. Ausgerechnet nach Aussage von Julio Pérez müsse schon bald mehr Wert auf die Wirtschaft gelegt werden. Zwar sieht der Politiker keine Chance, die Ausgangsbeschränkungen schon vor dem 26. April zu lockern, danach dürfe die Zentralregierung aber nicht aus ihrer Verantwortung befreit werden. So müssten La Graciosa, wo es keinen einzigen Covid-19-Fall gegeben hatte, sowie La Gomera und El Hierro, wo das Virus kaum vorgekommen war, bald zur Normalität zurückkehren dürfen, sagte Pérez. Die Kanarischen Inseln dürften zudem unter keinen Umständen Gegenstand „jeglicher Art von Experimenten“ sein, sagte der Gesundheitsminister mit Blick auf die Zeit nach dem Lockdown in Spanien.

Dem steht allerdings eine gegenteilige Forderung des Präsidenten der Kanarischen Inseln gegenüber: Ángel Victor Torres hatte sich mit der Präsidentin der Balearen darauf geeinigt, die spanische Zentralregierung dazu aufzufordern, die beiden Regionen erst als letzte wieder für den Tourismus zu öffnen. Alle Infos Hintergründe zu dem Vorstoß lesen Sie jetzt hier bei uns.

150.000 Schwarzarbeiter auf den Kanaren ohne jede Hilfe

Samstag, 18.4.2020, 12.19 Uhr: Die Gruppe der Vergessenen in der Corona-Krise ist groß. Allein rund 150.000 Schwarzarbeiter stehen derzeit vor dem Ruin. Da sie keinen gültigen Arbeitsvertrag besitzen, gibt es für sie weder Schutz noch Hilfe. Was das für Betroffene genau bedeutet, erfahren Sie jetzt hier bei uns.

Ausgangssperre wird erneut verlängert – Kinder dürfen raus

Sonntag, 19.4.2020, 10.48 Uhr: Die Ausgangssperre in Spanien soll erneut um zwei Wochen verlängert werden. Das hat Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez angekündigt. Als Zeichen der Handreichung an seine Landsleute und da die Ansteckungsraten des Coronavirus deutlich zurückgegangen sind, soll es jedoch eine erste Lockerung geben: Kinder dürfen ab dem kommenden Wochenende kurzzeitig die Häuser und Wohnungen verlassen. Alle Einzelheiten dazu haben wir hier für Sie zusammengestellt.

32 neue Corona-Fälle auf den Kanaren – Kurve flacht weiter ab

Montag, 20.4.2020, 6.12 Uhr: In den vergangenen 24 Stunden sind auf den Kanarischen Inseln 32 Neu-Infektionen mit Covid-19 Registriert worden. Allerdings gab es keinen neuen Todesfall zu beklagen. Zudem wurden 24 neu genesene Patienten gezählt. Damit steht die kumulierte Zahl der registrierten Corona-Infektionen bei 2067. Seit Ausbruch des Virus auf den Kanaren kamen 119 Menschen ums Leben, während 813 Personen wieder vollständig genesen sind.

Teneriffa führt die Zahl der Corona-Infektionen mit 1307 Fällen weiterhin einsam an. Dahinter rangiert Gran Canaria mit 491 Infektionen. La Palma registrierte 86 Covid-19-Infektionen, Lanzarote 78, Fuerteventura 44, La Gomera zehn und El Hierro vier. Die verbleibenden 47 Fälle sind noch keiner Insel zugeordnet worden. Bei den Todesfällen sieht die Statistik ähnlich aus: Teneriffa verzeichnete 79 Corona-Tote, Gran Canaria 31, La Palma sechs und Lanzarote drei.

Die aktuelle Infektionsrate liegt auf den Kanaren bei 96 von 100.000 Einwohnern. Die Kurve flacht somit weiterhin ab.

Kanaren: Nach Kindern sollen auch Sportler wieder raus dürfen

Dienstag, 21.4.2020, 6.13 Uhr: In der zweiten Lockerungswelle der Ausgangssperre auf den Kanaren soll auch Sport im Freien wieder erlaubt werden. Die Regierung der Kanarischen Inseln hatte angekündigt, dass ab dem 27. April Kinder unter zwölf Jahren unter strengen Sicherheitsauflagen das Haus wieder zeitweise verlassen dürfen. Die Lockerung der corona-bedingten Ausgangssperre soll dann in einem weiteren Schritt auch Einzel-Sportler einschließen. So soll es dann beispielsweise möglich sein, zu joggen oder mit dem Fahrrad zu fahren. Mannschaftssport sei hingegen weiterhin tabu, hieß es von offizieller Seite.

„Eine Person, die allein auf der Straße läuft oder Fahrrad fährt, ist kein Risiko. Aber wenn ich jemanden treffe, der vor mir läuft, oder wenig später in einer Gruppe zu dritt laufe, wäre das eine sehr schlechte Interpretation“, sagte der Leiter der Koordinierungsstelle für Warnungen und Gesundheitsnotfälle des Ministeriums für Gesundheit, Fernando Simon. Grundsätzlich sie die Lockerung der Ausgangssperre für den Sport jedoch eine „vernünftige“ Sache – zumindest unter „sehr strenger Kontrolle“.

Kanaren sehnen sich nach Normalität, wollen sie aber nicht entscheiden

Donnerstag, 23.4.2020, 7.14 Uhr: Den Kanarischen Inseln droht durch die Auswirkungen der Corona-Krise die Armut. Eine Lösung wäre die Öffnung für den Tourismus. Entsprechende Maßnahmen werden dieser Tage gebetsmühlenartig von der lokalen Politik gefordert. Entscheiden möchte sie jedoch niemand. Der Archipel steckt mitten im Dilemma einer Mono-Wirtschaft. Hier finden Sie unseren ausführlichen Beitrag zur aktuellen Lage auf den Kanaren.

Ausgangssperre auf den Kanaren: Kinder dürfen ab Sonntag wieder nach draußen

Donnerstag, 23.4.2020, 15.50 Uhr: Die Ausgangssperre in Spanien wird erneut um 15 Tage verlängert. Doch Zumindest Kinder dürfen unter strengen Auflagen schon bald wieder nach draußen. In unserem Beitrag hier erklären wir, was genau es zu beachten gibt – und was die Ankündigung für Erwachsene bedeutet.

Sonder-Rolle: Vier-Stufen-Plan für mehr Bewegungsfreiheit auf den Kanaren

Freitag, 24.4.2020, 7.29 Uhr: Die Kanarischen Inseln wollen der spanischen Zentral-Regierung einen Antrag vorlegen, der den Einwohnern mehr Bewegungsfreiheit in der Ausgangssperre erlaubt. Was die Hausnummer der Einwohner mit ihrem Recht zu tun hat, stundenweise ausgehen zu dürfen, und was die kanarische Regierung zur Öffnung der Flughäfen sagt, das erfahren Sie hier in unserem ausführlichen Beitrag über den Vier-Stufen-Plan zu Normalität auf den Kanaren.

Madrid lehnt Vier-Stufen-Plan der Kanaren ab

Samstag, 25.4.2020, 19.20 Uhr: Die spanische Zentralregierung hat den Vorstoß der kanarischen Regierung zur schrittweisen Lockerung der Ausgangssperre vorerst abgelehnt. In der Begründung hieß es unter anderem, dass Sonderrollen für einzelne Regionen des Landes vermieden werden sollen. Was genau dahinter steckt und wie es weitergehen könnte, erfahren Sie jetzt hier in unserem ausführlichen Beitrag zum Thema.

Sánchez: Lockerungen zum 2. Mai denkbar

Montag, 27.4.2020, 6.42 Uhr: Die Ausgangssperre in der Corona-Krise sorgt in Spanien weiter für Zündstoff. Nachdem die spanische Zentralregierung den kanarischen Vorstoß für eine Lockerung der Maßnahmen in vier Schritten abgelehnt hatte, starteten die Spekulationen über das weitere Vorgehen. Dennoch ist ein moderater Ausstieg ab dem 2. Mai denkbar. Dafür sei jedoch Disziplin vonnöten, betonte Spaniens Ministerpräsident. Wir sagen, was wahrscheinlich ist. Alle Infos dazu finden Sie jetzt hier in unserem ausführlichen Bericht.

Spanische Regierung berät heute über Lockerungen

Dienstag, 28.4.2020, 7.35 Uhr: In einer ersten Reaktion hatte die spanische Regierung den Vorstoß zu einer schrittweisen Lockerung der Ausgangssperre abgeschmettert. Nun könnte sie doch kommen. Heute wird in Madrid über entsprechende Maßnahmen beraten. Hier haben wir die ausführlichen Infos zur Lage für Sie.

Die vier Phasen der Corona-Deeskalation in Spanien

Mittwoch, 29.4.2020, 18.42 Uhr: Spaniens Ministerpräsident hat angekündigt, das ganze Land ab dem 4. Mai in vier Schritten zur Normalität zurückführen zu wollen. Drei Kanaren-Inseln dürfen dabei sogar den ersten Schritt überspringen. Wir stellen die einzelnen Phasen und die Sonderrolle der Kanaren hier in unserem gesonderten Beitrag ausführlich vor.

Sport und Spaziergänge ab Samstag auf den Kanaren wieder erlaubt

Freitag, 1.5.2020, 11.01 Uhr: Endlich steht fest, was selbst der spanische Gesundheitsminister nicht genau sagen konnte: Sport und Spaziergänge sind im ganzen Staatsgebiet wieder erlaubt. In unserem gesonderten Beitrag erklären wir die Einzelheiten. Zudem verraten wir Ihnen hier, warum die Kanaren durch die Regelung einen weiteren Vorteil haben.

Endlich Ausgang! Die ersten Spaziergänger sind unterwegs

Samstag, 2.5.2020, 7.12 Uhr: Die Lockerung der Ausgangssperre hat viele Menschen zum frühen Aufstehen bewegt. Die Straßen füllen sich seit den frühen Morgenstunden immer mehr. Bisher meldet die Polizei keine größeren Zwischenfälle. Ein paar Ermahnungen seien ausgesprochen worden, damit sich die Menschen an das Abstandsgebot halten. Was genau wann erlaubt ist, erfahren Sie in unserem gesonderten Beitrag hier.

Gesichtsmasken und Handschuhe gehören in die graue Tonne

Sonntag, 3.5.2020, 8.09 Uhr: Viele Einwohner der Kanarischen Inseln werfen ihren benutzten Mundschutz oder ihre Einmalhandschuhe in die gelbe Tonne. Laut Teneriffas Inselrat Javier Rodríguez gehören diese jedoch in die graue Abfalltonne. In den Sortierzentren der Insel müssten diese Hygieneartikel daher manuell umsortiert werden, was für die Arbeiter dort eine potenzielle Ansteckungsgefahr birgt. Daher gilt die dringende Bitte, solche Gegenstände korrekt zu entsorgen. Desinfektionsmittel-Flaschen aus Kunststoff gehören hingegen tatsächlich in die Gelbe Tonne, sagte Rodríguez weiter. Außerdem bat der Politiker darum, Handschuhe und Gesichtsmasken nicht einfach im Einkaufswagen oder auf der Straße liegen zu lassen. Dies komme in den vergangenen Tagen immer häufiger vor – mit allen negativen Konsequenzen für Mitmenschen und Umwelt.

Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr

Montag, 4.5.2020, 6.03 Uhr: In den Bussen (und den wenigen Straßenbahnen) der Kanarischen Inseln gilt ab heute eine Maskenpflicht. Ohne Mundschutz ist das Mitfahren im öffentlichen Personennahverkehr nicht mehr gestattet. Dazu werden landesweit mehrere Millionen Gesichtsmasken von regionalen Behörden, der Caritas und dem Roten Kreuz verteilt.

Regierungschef Pedro Sánchez erinnerte daran, dass die Corona-Krise trotz der schrittweisen Lockerungen noch immer akut sei. Daher sei es wichtig, dass die Fahrgäste ausreichend Abstand zu anderen Personen halten und wachsam bleiben.

Friseure öffnen ab heute

Montag, 4.5.2020, 6.09 Uhr: Mit Terminvergabe dürfen Friseure ab heute wieder ihre Läden öffnen. Wichtig sei, dass Kunde und Friseur eine Maske tragen. Zudem dürfe ausschließlich mit Termin gearbeitet werden, so dass sich niemand durch Warten unnütz im Laden aufhalte, hieß es.

Neun Wale während der Ausgangssperre gestrandet – auch wegen des Ausnahmezustands

Dienstag, 5.5.2020, 13.01 Uhr: Auf den Kanarischen Inseln ist es während des Alarmzustands zu gleich neun Wal-Strandungen gekommen. Auch die Ausgangssperre sei Teil der Begründung. Das hat das Zentrum für die Wiederherstellung der Tierwelt (CRFS) auf Teneriffa mitgeteilt. Alle Informationen dazu gibt es in unserem ausführlichen Bericht hier.

Sind die Kanaren bald coronafrei?

Mittwoch, 6.5.2020, 7.46 Uhr: Nach zwei Monaten wurde auf den Kanarischen Inseln erstmals wieder keine einzige Corona-Neuinfektion binnen eines Tages registriert. Das Fazit ist entsprechend deutlich: Der Direktor des Gesundheitsdienstes der Kanarischen Inseln, Antonio Olivera, sieht Covid-19 als weitgehend von den Straßen verdrängt an. Nahezu zeitgleich zu dieser Einschätzung registrierte Teneriffa allerdings seinen 100. mit dem Virus in Verbindung gebrachten Todesfall. Die ausführlichen Infos zur aktuellen Corona-Lage auf den Kanaren finden Sie jetzt hier.

Corona-Krise lähmt die Wirtschaft der Kanaren noch bis 2022

Donnerstag, 7.5.2020, 10.33 Uhr: Die Kanarischen Inseln werden noch rund zwei Jahre unter den Auswirkungen der Corona-Krise leiden. Das ist das Fazit einer Expertenrunde der Vertreter der spanischen Geschäftswelt. Demnach würde das Bruttoinlandsprodukt noch bis 2022 geringer ausfallen, während die Arbeitslosigkeit steigt – je nach Szenario auf bis zu 60 Prozent. Wie die Szenarien genau aussehen, und was es positives zu beachten gibt, erfahren Sie jetzt hier in unserem ausführlichen Bericht.

Keine neuen Todesfälle am Freitag

Freitag, 8.5.2020, 14.38 Uhr: Nach Angaben des Gesundheitsministeriums der Kanarischen Inseln sind am Freitag keine neuen coronabedingten Todesfälle registriert worden. Das ergibt das Mittags-Update der aktuellen Zahlen. Diese zeigen einen Anstieg der registrierten Corona-Fälle um zehn weitere Infektionen. Demgegenüber stehen allerdings auch 20 genesene Covid-19-Patienten. Damit gibt es derzeit 771 akute Corona-Patienten auf den Kanarischen Inseln.

Kanarische Inseln gehen in Phase 1 über – Das ist ab morgen erlaubt

Sonntag, 10.5.2020, 13.34 Uhr: Die Kanaren werden am Montag (11. Mai) geschlossen in Phase 1 des vom Gesundheitsministeriums ausgearbeiteten Deeskalationsplans übergehen. Das gaben der Gesundheitsminister der Kanarischen Inseln, Salvador Illa, und der Direktor des Zentrums für die Koordinierung von Gesundheitsnotfällen, Fernando Simón, bekannt. Die Maßnahme betrifft die Inseln Teneriffa, Gran Canaria, Fuerteventura, Lanzarote und La Palma. El Hierro, La Gomera und La Graciosa waren bereits seit vergangenem Montag in der ersten Lockerungsphase, da es dort kaum Corona-Fälle gegeben hatte. Was die einzelnen Phasen zum Ausstieg aus dem Alarmzustand genau bedeuten, erfahren Sie jetzt hier.

Gespenstisches Video: Das war Teneriffa im Lockdown-Modus

Alarmzustand wohl bis Ende Juni aktiv

Montag, 11.5.2020, 6.51 Uhr: Der Alarmzustand in Spanien wird aller Voraussicht nach bis Ende Juni sukzessive verlängert. Das kündigte Ministerpräsident Pedro Sánchez an. Allerdings werden die einzelnen Regionen des Landes in „verschiedene Alarmzustände“ versetzt. Damit sollen die Provinzen mehr Eigenverantwortung erhalten. Was genau das bedeutet, lesen Sie in unserem ausführlichen Bericht hier.

Kritik an Iberia nach fast vollbesetztem Flug auf die Kanaren

Dienstag, 12.5.2020, 7.08 Uhr: Flug IB3838 sollte ein wenig Normalität auf die Kanaren zurück bringen. Doch er deckte vor allem die Hilflosigkeit der Airlines in der Corona-Krise auf. Die spanische Fluggesellschaft hatte eine Maschine von Madrid nach Gran Canaria nahezu vollbesetzt starten lassen. Die Politik reagiert nun empört. Die Einzelheiten finden Sie jetzt hier bei uns.

Häusliche Quarantäne für Einreisende auf den Kanaren

Dienstag, 12.5.2020, 10.47 Uhr: Personen, die auf die Kanarischen Inseln reisen, müssen sich in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Ab dem 15. Mai gilt ein entsprechender Erlass. Das geht aus der aktuellen Fassung des Boletín Oficial del Estado (BOE) hervor. Menschen mit festem Aufenthaltsort auf den Kanarischen Inseln dürfen diese demnach wieder besuchen, müssen dafür aber eine zweiwöchige Abschottung daheim in Kauf nehmen. Damit folgt Spanien vielen anderen EU-Ländern. Erlaubt sind in dieser Zeit lediglich Einkäufe im Supermarkt oder der Apotheke sowie Arztbesuche. In der Öffentlichkeit ist dann zwingend eine Maske zu tragen. Die Grenzkontrollen werden zunächst bis zum 24. Mai aufrechterhalten.

EU will den Sommerurlaub retten

Mittwoch, 13.5.2020, 6.45 Uhr: Brüssel plant Unterstützung für die Tourismus-Branche und eine Rettung des EU-weiten Sommerurlaubes. Nach Aussage von Wirtschafts­kommissar Paolo Gentiloni sei der Tourismus die am stärksten von der Corona-Pandemie betroffene Branche. Ein Hilfspaket solle den Sektor daher stützen. Zudem werde der Tourismus wieder eingeschränkt ermöglicht. Hier geht es zu den Einzelheiten.

La Graciosa, La Gomera und El Hierro beantragen Phase zwei

Donnerstag, 14.5.2020, 7.53 Uhr: Die drei Kanarischen Inseln La Graciosa, La Gomera und El Hierro wollen schon frühzeitig in Phase zwei der Deeskalation des Alarmzustandes übergehen. Das teilte die Regierung der Kanarischen Inseln am Mittwoch der spanischen Zentralregierung in Madrid mit. Die Inseln sind bereits seit langem coronafrei und hatten gemeinsam mit der Balearen-Insel Formentera sogar Phase Null überspringen dürfen. Alle Infos zum Antrag und was dies für die Inseln bedeuten würde, lesen Sie jetzt hier.

Kanarische Inseln bleiben erneut ohne Todesfall

Freitag, 15.5.2020, 7.46 Uhr: Es ist der dritte Tag in Folge ohne coronabedingten Todesfall auf den Kanarischen Inseln. Zudem weist der Archipel die zweitbeste CI-Rate des Landes auf. Dennoch bleiben 623 Personen akut erkrankt und es kommen weitere hinzu. Experten mahnen entsprechend weiterhin zu Vorsicht. Alle Zahlen und die Einordnung des aktuellen Erfolges im Kampf gegen Corona finden Sie jetzt hier bei uns.

Kanaren schicken drei Inseln in Phase zwei

Samstag, 16.5.2020, 9.55 Uhr: Für gleich drei Kanarische Inseln gelten ab Montag deutliche Erleichterungen im Alltag. Die Inseln dürfen gemeinsam mit einer Balearen-Insel in die zweite Phase der Deeskalation des Corona-Alarmzustands übergehen. Was genau das bedeutet, lesen Sie in unserem gesonderten Beitrag hier.

Was ist ab Montag auf den Kanaren erlaubt?

Sonntag, 17.5.2020, 10.23 Uhr: Die Beschränkungen im Corona-Lockdown haben sich erneut geändert. Die spanische Regierung hat für Phase eins und zwei mehr Freiheiten gestattet. Wenn also am morgigen Montag drei Inseln in Phase zwei der Deeskalation einsteigen und die Bürger dort entsprechend mehr Freiheiten genießen, gilt auch für die anderen Inseln etwas mehr Normalität. Was genau wann erlaubt ist, erfahren Sie in unserem gesonderten Beitrag hier.

Kanaren wollen geschlossen in Phase 2

Montag, 18.5.2020, 7.31 Uhr: Die Kanarischen Inseln wollen bei der spanischen Zentralregierung den Übergang in Phase zwei für alle Inseln beantragen. Damit würden wichtige Lockerungen im Kampf gegen das Corona-Virus für den gesamten Archipel gelten. Derzeit sind diese nur drei kleinen Inseln vorbehalten. Was das genau bedeutet, erfahren Sie hier.

Deutsche sollen Test-Urlauber in Spanien werden

Dienstag, 19.5.2020, 13.51 Uhr: Mit einem Pilot-Projekt wollen die Kanarischen Inseln und die Balearen den Tourismus in Spanien wieder ankurbeln. Unter besonderen Umständen sollen dabei wieder Gäste auf die Inseln gelassen werden. Die Hauptrolle in dem Test sollen Touristen aus Deutschland spielen. Allerdings nur, wenn die Corona-Raten beider Länder es zulassen. Hier geht es zu den ausführlichen Infos.

Kanaren/Spanien: Die Masken-Pflicht kommt ab Mittwoch

Mittwoch, 20.5.2020, 7.25 Uhr: Auf den Kanaren wird – wie in ganz Spanien – das Tragen einer Gesichtsmaske obligatorisch. Die Maßnahme gelte auf öffentliche Straßen und in geschlossenen Räumen. Das teilte Gesundheitsminister Salvador Illa mit. Zudem gelte ein Sicherheitsabstand von zwei Metern zu anderen Personen. Die genauen Entscheidungen würden in Kürze im Amtsblatt „BOE“ veröffentlicht. Wenn diese vorliegen, berichten wir genauer.

Gesichtsmasken erst ab Donnerstag obligatorisch

Mittwoch, 20.5.2020, 14.22 Uhr: Die zunächst für Mittwoch angekündigte Masken-Vorgabe der spanischen Zentralregierung kommt erst am Donnerstag. Das geht aus dem offiziellen Amtsblatt BOE hervor. Zunächst hatte es geheißen, dass eine allgemeine Maskenpflicht ab Mittwoch gelte. Gleichzeitig hatte die Politik auf die Veröffentlichung des BOE verwiesen, wie Sie auch bei uns nachlesen konnten. Nun stehen die Bedingungen und der Start-Zeitpunkt der neuen Vorgabe fest. Alle Einzelheiten zur neuen Masken-Verordnung finden Sie in unserem ausführlichen Beitrag hier.

Fünfte Erweiterung des Alarmzustands genehmigt

Donnerstag, 21.5.2020, 8.11 Uhr: 177 Stimmen dafür, 162 Stimmen dagegen und 9 Enthaltungen – so lautet das Ergebnis der Abstimmung über die Verlängerung des Alarmzustands in Spanien. Die Regierung von Pedro Sánchez hat damit die fünfte Verlängerung erwirkt. Diese dauert allerdings erneut nur 15 Tage und nicht wie ursprünglich beabsichtigt einen Monat. Die Debatte vor der Abstimmung hatte mehr als neun Stunden in Anspruch genommen.

Herzzerreißendes Wiedersehen: Spanischer Esel sieht seinen Besitzer erstmals nach zwei Monaten Quarantäne

Kanaren schon ab Montag geschlossen in Phase zwei?

Donnerstag, 21.5.2020, 10.03 Uhr: Die Kanarischen Inseln haben in Madrid den Antrag gestellt, schon bald in Phase zwei der Deeskalation des Alarmzustands übergehen zu dürfen. Aktuell befinden wich drei kleine Inseln in dieser Phase. Der Rest des Archipels soll nach dem Wunsch der Regional-Regierung schon am Montag folgen. Wann die Entscheidung fällt und was dann erlaubt wäre, erfahren Sie in unserem ausführlichen Beitrag hier.

Kanaren gehen Montag geschlossen in Phase zwei über

Samstag, 23.5.2020, 10.08 Uhr: Die spanische Zentralregierung hat entschieden, dass die Kanarischen Inseln am Montag geschlossen in Phase zwei übergehen dürfen. Diese ist die Vorletzte der einzelnen Deeskalations-Stufen. Damit erlangen die Anwohner der Kanarischen Inseln also wesentliche Freiheiten für ihren Alltag wieder. Was genau ab Montag in Phase zwei erlaubt sein wird, erfahren Sie in unserer stets aktualisierten Zusammenstellung hier.

Kanaren-Tourismus wird ab Juni wieder hochgefahren

Sonntag, 24.5.2020, 11.45 Uhr: Die Kanarischen Inseln empfangen ab Juni wieder Touristen. Die grundsätzliche Erlaubnis dazu hat Ministerpräsident Pedro Sánchez in Madrid erteilt. Demnach sollen ab Juni wieder inländische Touristen empfangen werden dürfen. Einen Monat später werden dann auch die Grenzen für Touristen aus dem Ausland wieder geöffnet. Allerdings gelten für die Einreise besondere Bedingungen. Die Einzelheiten erfahren Sie in unserem ausführlichen Beitrag hier.

Altenheime bleiben vorerst abgeriegelt

Montag, 25.5.2020, 6.29 Uhr: Die Ältesten der Insel können, wenn sie in Wohnheimen leben, auch weiterhin keinen Besuch empfangen. Das Verbot gilt bereits seit 75 Tagen. Und auch, wenn die spanische Zentralregierung es ab Phase zwei wieder abgeschafft hat, untersagte die Regierung der Kanarischen Inseln nun den Besuch von Wohnheimen weiterhin. Das teilte der Präsident der Kanaren, Ángel Víctor Torres, am Sonntag mit. Damit sollen die Bewohner geschützt werden. Insbesondere alte Menschen gehören zur Corona-Risiko-Gruppe. Die meisten Todesfälle hatte es in der Gruppe der über 80-Jährigen gegeben.

Drei Kanaren-Inseln sollen in die letzte Phase der Deeskalation

Montag, 25.5.2020, 8.37 Uhr: Die kanarische Regierung plant einen Antrag, drei der Inseln schon ab kommendem Montag in die letzte Phase der Deeskalation zu schicken. Die Inseln galten bereits in den vorherigen Phasen als Wegbereiter für den Rest des Archipels. Um welche Inseln es sich handelt und was genau in Planung ist, erfahren Sie in unserem ausführlichen Bericht hier.

Wegen Waldbrandgefahr: Trotz Phase 2 nicht alle Aktivitäten erlaubt

Montag, 25.5.2020, 14.24 Uhr: Wanderungen sind derzeit nicht überall auf den Kanarischen Inseln gestattet. Wie uns unsere Leser mitteilten, würden Wanderer in einigen Gebieten, wie beispielsweise dem Tenogebirge auf Teneriffa, heim geschickt. Zwar greift seit heute für den gesamten Archipel Phase zwei der Deeskalation, womit unter anderem auch das Recht auf Wanderungen einhergeht, die zuletzt hohen Temperaturen in Verbindung mit trockener Luft haben jedoch die Waldbrandgefahr gesteigert. Aus diesem Grund bleiben einige Wandergebiete vorerst weiter geschlossen. Mehr dazu hier.

Corona-Regeln und mehr: Polizei hat das Wesentliche im Blick

Dienstag, 26.5.2020, 11.21 Uhr: Unser Leser Stephan Zimmermann zeigt uns in seinem Foto des Tages, wie unter dem wachsamen Auge der Polizei in Tabaiba auf Teneriffa Wassergymnastik gemacht wird:

Teneriffa Corona- Polizei überwacht Wassergymnastik Stephan Zimmermann

Familientreffen endet mit Covid-19

Dienstag, 26.5.2020, 14.35 Uhr: Unbemerkt hat ein Anwohner auf Teneriffa seine Familie beim Mittagessen mit dem Coronavirus infiziert. Wie die Behörden mitteilten, gingen aus dem Familientreffen bereits neun ermittelte Covid-19-Erkrankungen hervor. Der Leiter des Epidemiologie- und Präventionsdienstes des kanarischen Gesundheitsdienstes, Domingo Núñez, warnte eindringlich zu mehr Vorsicht im Alltag. Die ganze Geschichte lesen Sie hier bei uns.

Mehrere Todesfälle müssen neu untersucht werden

Mittwoch, 27.5.2020, 10.19 Uhr: Auf den Kanarischen Inseln sind bei mehreren Corona-Todesfällen Diskrepanzen zur vorgeschriebenen Zählweise festgestellt worden. Das Gesundheitsministerium hat daher eine Prüfung angeordnet. Zudem wurde die Zahl der Intensiv-Betten geprüft. Demnach schneidet Teneriffa am schlechtesten ab, bleibt jedoch im geforderten Soll. Die Einzelheiten gibt es in unserem ausführlichen Bericht hier.

Facebook-Gruppe hilft auf Teneriffa Familien in Not

Mittwoch, 27.5.2020, 16.33 Uhr: Auf Teneriffa hat sich eine Gruppe zusammengefunden, um Familien in Not durch die Corona-Zeit zu helfen. Spender und Helfer organisieren sich via Facebook. Die Gruppe sucht Zuwachs und Spender. Alle Informationen gibt’s hier.

Massenansammlung trotz Corona-Regeln bei Beerdigung auf Teneriffa

Donnerstag, 28.5.2020, 10.27 Uhr:  Eine Beerdigung auf Teneriffa ist aus dem Ruder gelaufen. Die geltenden Corona-Regeln wurden missachtet. Hunderte Menschen versammelten sich. Viele von ihnen trugen nichtmal einen Mundschutz. Nun entschuldigte sich die Stadt. Ein Amateurvideo zeigt die Szenerie. Den Beitrag dazu finden Sie hier bei uns.

Corona-Verdacht in Flugzeug nach Lanzarote

Freitag, 29.5.2020, 14.16 Uhr: In einem Flugzeug mit Kurs auf Lanzarote gibt es einen Corona-Verdacht. Der Pilot aktivierte das Sicherheitsprotokoll. Unseren Beitrag dazu aktualisieren wir, sobald neue Informationen vorliegen. Sie finden ihn hier.

Corona-Verdacht auf Flug nach Lanzarote bestätigt

Freitag, 29.5.2020, 16.34 Uhr: Der Corona-Verdacht in einem Flug von Madrid nach Lanzarote hat sich bestätigt. Die Behörden isolierten die Fluggäste. Zudem wird geprüft, ob Vorsatz vorliegt. Zu den Infos.

Spanien beschließt das Grundeinkommen

Freitag, 29.5.2020, 19.26 Uhr: In Spanien ist ein Grundeinkommen beschlossen werden. Unterstützt werden Personen, die unterhalb der Armutsgrenze leben. Spaniens Vizeministerpräsident Pablo Iglesias sprach von einem „historischen Tag“. Rund drei Milliarden Euro sollen jährlich ausgeschüttet werden. Wer empfangsberechtigt ist und alle weiteren Informationen zum Grundeinkommen in Spanen, lesen Sie hier bei uns.

Lufthansa kündigt Flüge auf drei Kanaren-Inseln an

Samstag, 30.5.2020, 19.26 Uhr: Der internationale Tourismus soll spanienweit unter Auflagen ab Juli wieder hochgefahren werden. Die Lufthansa plant mit 156 wöchentlichen Flügen nach Spanien, darunter auch auf drei Kanaren-Inseln.

Tourismus-Projekt mit Deutschen, Skandinaviern und Franzosen

Sonntag, 31.5.2020, 10.53 Uhr: Die spanische Regierung hat angekündigt, den internationalen Tourismus auf den Kanaren und den Balearen in einer Pilot-Phase schon am 22. Juni wieder zu starten. Ursprünglich sollten Touristen aus anderen Ländern erst am 1. Juli wieder einreisen dürfen. Länder mit Corona-Raten ähnlich den spanischen, dürfen nun schon früher wieder Gäste auf die Kanaren schicken. Großbritannien wurde dabei explizit ausgeschlossen. Zu den Einzelheiten geht’s hier.

Drei Kanaren-Inseln gehen morgen in Phase drei über

Sonntag, 31.5.2020, 14.16 Uhr: La Gomera, El Hierro und La Graciosa gehen als erste Kanaren-Inseln gemeinsam mit der Balearen-Insel Formentera in Phase drei der Corona-Deeskalation in Spanien über. Über das Boletín Oficial del Estado (BOE) wurde nun mitgeteilt, welche Erleichterungen dadurch eintreten. Wir haben aufbereitet, was auf den drei Inseln in Phase drei sowie auf den anderen Kanarischen Inseln, die weiterhin in Phase zwei verweilen, erlaubt ist. Hier finden Sie alle Informationen dazu.

Reisen zwischen den Inseln schon ab Montag erlaubt?

Montag, 1.6.2020, 14.16 Uhr: Die Bewegung zwischen einzelnen Provinzen der autonomen Gemeinschaften Spaniens soll unter verschiedenen Bedingungen ab kommendem Montag wieder erlaubt werden. Was genau erfüllt sein muss, erfahren Sie hier bei uns.

Kanaren wollen geschlossen in Phase drei

Dienstag, 2.6.2020, 5.31 Uhr: Die regionale Regierung hat den Übergang für alle Kanarischen Inseln in die dritte und letzte Phase der Deeskalation des Corona-Alarmzustands beantragt. Die entsprechenden Unterlagen sind bereits in Madrid eingereicht worden. Wann die Kanaren den Status frühestens erreichen und was er bedeuten würde, lesen Sie jetzt hier.

Arbeitslosigkeit auf den Kanaren steigt rapide

Mittwoch, 3.6.2020, 7.23 Uhr: Seit Ausbruch der Corona-Krise ist die Zahl der Arbeitslosen auf den Kanarischen Inseln schlagartig gestiegen. Betroffen sind fast alle Altersgruppen und Gewerbe. Doch insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene leiden. Zu den Infos.

Spanien kündigt Kanaren-Tourismus ab Ende Juni an

Donnerstag, 4.6.2020, 6.28 Uhr: Ab Juni sollen erste Touristen auf die Kanarischen Inseln zurück gelassen werden. Das hat die zuständige Ministerin in Madrid angekündigt. Man berate derzeit über die dafür notwenigen Maßnahmen. Die Opposition forderte Corona-Tests für alle Einreisenden. Mehr zur Wiederaufnahme des Kanaren-Tourismus finden Sie jetzt hier bei uns.

Bewegung zwischen den Inseln soll erlaubt werden

Freitag, 5.6.2020, 6.43 Uhr: Die kanarische Regierung rechnet damit, dass uneingeschränkte Bewegungen zwischen den einzelnen Inseln ab kommender Woche möglich sein werden. Auch die Erfassung von Gesundheitsdaten soll dann teilautomatisiert werden. Die Infos.

Hoteliers fordern Subventionen für Kanaren-Urlauber

Freitag, 5.6.2020, 7.26 Uhr: Um den wichtigsten Wirtschaftsmotor der Kanarischen Inseln wieder anzukurbeln, fordern deren Hoteliers nun Subventionen für Touristen. Dafür soll ein Topf angezapft werden, der bedingt durch die Corona-Krise in den vergangenen Monaten ohnehin ungenutzt blieb. Hier haben wir die Einzelheiten für Sie.

Kanaren gehen geschlossen in letzte Phase der Deeskalation über

Freitag, 5.6.2020, 17.47 Uhr: Die Kanarischen Inseln gehen am Montag geschlossen in die dritte und letzte Phase der Covid-19-Deeskalation über. Was genau das für die Inseln bedeutet, lesen Sie in unserem ausführlichen Beitrag hier.

Nach dem Alarmzustand: Maskenpflicht und bis zu 100 Strafe

Samstag, 6.6.2020, 11.21 Uhr: Auch nach dem Alarmzustand gilt in Spanien weiter eine Maskenpflicht. Das besagt ein neues königliches Dekret. Es legt diverse Verhaltendregeln und Einschränkungen für die kommenden Monate fest. Wir haben die ersten Infos.

Nachtclubs dürfen öffnen – Tanzen bleibt verboten

Sonntag, 7.6.2020, 11.21 Uhr: Weggehen ja, tanzen nein: Nachtclubs dürfen ab Montag wieder öffnen. Doch tanzen bleibt verboten. So steht es im offiziellen Amtsblatt BOE. Damit ist das generelle Verbot, Nachtclubs zu öffnen, wieder aufgehoben. Diskotheken werden damit aber allenfalls zu Bars. Denn mit nur 30 Prozent der eigentlichen Kapazität und einem generellen Tanzverbot dürften kaum Kunden in die Clubs gelockt werden können.

Spaniens Angst vor der zweiten Corona-Welle

Montag, 8.6.2020, 6.31 Uhr: Ministerpräsident Pedro Sánchez sieht im Corona-Virus nach wie vor eine große Gefahr. Der Chef der Exekutive warnte in einem eindrücklichen Statement am Sonntag erneut davor, Covid-19 zu unterschätzen. Die Bedrohung durch eine zweite Welle sei real und müsse ernstgenommen werden. Zudem kündigte Sánchez diverse Hilfspakete an. Die Einzelheiten finden Sie natürlich jetzt hier bei uns.

Sind Spaniens Senioren im Stich gelassen worden?

Montag, 8.6.2020, 16.16 Uhr: In Spanien sorgt ein Triage-Vorwurf für Zündstoff. Die Anschuldigung in Richtung der regionalen Politik lautet, dass älteren Menschen die Behandlung bewusst verwehrt worden sein soll. Angehörige von Verstorbenen reichten bereits Klage ein. Zu den Einzelheiten.

Endet der Alarmzustand auf den Kanaren schon früher?

Dienstag, 9.6.2020, 7.02 Uhr: Wenn es nach dem Gesundheitsminister der Kanarischen Inseln geht, darf die Wirtschaft schon früher als geplant wieder in den Fokus rücken. Julio Pérez sagte, dass er sich vorstellen könne, den Alarmzustand schon vor dem ursprünglich geplanten Zeitpunkt zu beenden. Damit sollen die Kanaren als Touristenziel an Attraktivität gewinnen. Zu den Einzelheiten.

Seit einer Woche keine Corona-Toten auf den Kanaren

Mittwoch, 10.6.2020, 6.34 Uhr: Das Gesundheitsministerium der Kanarischen Inseln bestätigt, dass auf dem Archipel seit einer Woche kein mit dem Corona-Virus in Verbindung stehender Todesfall registriert wurde. Die Zahl der Todesopfer liegt daher unverändert bei 161.

Seit Beginn der Covid-19-Krise am 31. Januar wurden insgesamt 2379 Fälle auf den Inseln registriert. Den ersten Fall hatte ein Deutscher nach La Gomera gebracht. Zuletzt waren zwei weitere Infektionen hinzugekommen.

Derzeit gibt es auf den Kanaren 122 aktive Fälle, von denen 19 Personen ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten. Fünf von ihnen werden auf Intensivstationen behandelt. Auf den Kanaren war Teneriffa mit 1498 registrierten Infektionen am stärksten betroffen. Gran Canaria verzeichnete 597 Infektionen, La Palma 105, Lanzarote 84, Fuerteventura 46, La Gomera acht und El Hierro drei Fälle.

Auch der kanarische Immobilienmarkt kollabiert

Donnerstag, 11.6.2020, 14.25 Uhr: Auf den westlichen Kanaren-Inseln sind die Immobilienverkäufe um 76 Prozent eingebrochen. Der östliche Teil steht noch etwas besser da. Dennoch weisen die Kanarischen Inseln insgesamt den drittschlechtesten Schnitt des gesamten Landes auf. Wir haben die Einzelheiten.

Touristen sollen Hygiene-Maßnahmen bei der Einreise bezahlen

Freitag, 12.6.2020, 6.53 Uhr: Im Kampf gegen das Corona-Virus müssen touristische Ziele diverse Maßnahmen ergreifen. Auch auf den Kanarischen Inseln wird über entsprechende Kontrollen diskutiert. Nun ist ein Streit um die Kostenübernahme entbrannt. Nach derzeitigem Stand sollen diese an die Touristen weitergeleitet werden. Experten schlagen Alarm und nehmen die Politik in die Pflicht. Diese wiederum verweist auf ein königliches Dekret. Die erste Nach-Corona-Posse ist eröffnet. Zu den Infos.

Kein neuer Todesfall seit zehn Tagen

Samstag, 13.6.2020, 13.24 Uhr: Die Kanarischen Inseln verzeichnen seit zehn Tagen keinen neuen, mit dem Coronavirus in Verbindung stehenden Todesfall. Auf dem gesamten Archipel wurden in den vergangenen 24 Stunden vier neue Covid-19-Fälle gezählt. Währenddessen wurden drei Menschen vollständig von der Virus-Erkrankung geheilt. Von den derzeit aktiven Fällen auf den Kanaren werden 16 Personen in Krankenhäusern betreut, drei davon auf Intensivstationen.

Spaniens EU-Grenzen sollen noch im Juni öffnen

Sonntag, 14.6.2020, 12.02 Uhr: Das Ende des Corona-bedingten Alarmzustands in Spanien rückt immer näher: Die finale Grenzöffnung soll in einer Woche stattfinden. Mit einer Ausnahme. Wir haben die Infos für Sie.

Neustart: Kanaren-Urlaub noch im Juni ist beschlossen

Montag, 15.6.2020, 6.49 Uhr: Die „neue Normalität“ kommt und Kanaren-Urlaub wird schon im Juni wieder möglich. Das hat Madrid zusammen mit den Regional-Präsidenten der autonomen Gemeinschaften Spaniens beschlossen. Doch es gibt Bedingungen. Dazu gehören beispielsweise Corona-Tests für Urlauber. Was genau beschlossen wurde, erfahren Sie jetzt hier bei uns.

Doch keine Test-Pflicht zur Einreise auf die Kanaren?

Dienstag, 16.6.2020, 11.35 Uhr: Wer auf die Kanarischen Inseln reist, braucht einen negativen Covid-19-Test. Auf eigene Kosten. So lautete die Forderung bisher. Doch das kann sich nun ändern. Wer bei den selektiven Tests tendenziell ins Raster fällt und warum es dennoch sinnvoll sein kann, auf eigene Faust einen Corona-Test durchführen zu lassen, lesen Sie jetzt hier bei uns.

Polizei feiert Party während des Kontaktverbots

Mittwoch, 17.6.2020, 7.05 Uhr: Im Dienst haben sie die Ausgangssperre durchgesetzt, danach selbst dagegen verstoßen: Eine Doppelmoral, die der bisherigen Polizeichefin von Teneriffas Hauptstadt nun den Job kostete. Ausgerechnet ein Facebook-Foto brachte den Fall ans Licht. Hier geht’s zum Bericht.

Die Sorge vor der zweiten Welle

Donnerstag, 18.6.2020, 8.10 Uhr: Das spanische Gesundheitsministerium hat sich erneut gegen pauschale Corona-Tests für alle Kanaren-Urlauber ausgesprochen. Logistisch sei dies kaum abzuwickeln. Allerdings wächst die Sorge vor der zweiten Welle. Die Fälle in Peking und Deutschland lösen zunehmend Diskussionen im Land aus. Hier geht’s zu den Infos.

Kanaren stehen nach 14 „importierten“ Corona-Fällen bei 72 Infektionen

Freitag, 19.6.2020, 7.04 Uhr: Wenige Stunden nach der Genehmigung des Dekrets zur Regelung der „neuen Normalität“ auf den Kanarischen Inseln verzeichnen die Kanaren am letzten Donnerstag in der dritten Phase der Deeskalation 2405 Corona-Fälle. Das zeigen die Daten des Gesundheitsministeriums der Regierung der Kanarischen Inseln. Kurz zuvor waren 14 Corona-Fälle auf Fuerteventura hinzugekommen. Teile einer 39-köpfigen Migranten-Gruppe waren positiv getestet worden. Laut Statistik handelt es sich dabei also um „importierte“ und nicht um „lokale Infektionen“.

Teneriffa verzeichnet insgesamt 1594 Corona-Fälle, von denen noch 28 als akut gelten. Auf Gran Canaria sind noch 20 von 601 aktiv. Der Rest der Inseln weist weiterhin mehr oder weniger stabile Zahlen auf: Auf La Palma sinken die Covid-19-Erkrankungen auf sieben der insgesamt 89 entdeckten Fälle und auf Lanzarote bleiben drei von 75 übrig. Auf Fuerteventura gibt es noch 14 von 60 akuten Corona-Fällen. La Gomera, El Hierro und La Graciosa zählen derweil keine aktiven Fälle mehr. Bisher wurden 135.954 PCR-Tests auf dem kanarischen Archipel durchgeführt.

Das sind die neuen Regeln für Urlauber und Anwohner auf den Kanaren

Freitag, 19.6.2020, 19.59 Uhr: Endlich steht fest, welche Verhaltensweise in den nächsten Wochen auf den Kanarischen Inseln gelten. Die Regierung hat bekanntgegeben, wie sich am Strand, in Kirchen, bei Beerdigungen oder im Restaurant verhalten werden muss. Wir haben die Regeln für Sie zusammengestellt. Hier geht’s zum Beitrag.

Lokaler Metzger spendet 160 Kilo Wurst

Samstag, 20.6.2020, 9.11 Uhr: Die „Wurstquelle“, ein auf Teneriffa bekannter Metzger, hat Menschen in Not 160 Kilogramm Wurstwaren gespendet. Die Mitarbeiter des kleinen Unternehmens übergaben die Spende an „Nadie sin comer“, die sich um die Verteilung bei Bedürftigen kümmern. Die „Wurstquelle“ ist bereits seit mehr als 50 Jahren in La Orotava aktiv.

Erstes Groß-Hotel öffnet wieder

Samstag, 20.6.2020, 10.50 Uhr: Auf Gran Canaria ist der erste Hotel-Komplex wiedereröffnet worden. Das Riu Gran Canaria empfing 103 regionale Gäste für einen rabattierten Sonderpreis. Es gibt 17 Sicherheits- und Präventionsprotokolle. Der für die Atlantik-Zone zuständige Direktor, Felix Casado, sagte, er sei „aufgeregt“. Zudem sei man äußerst bemüht, der Verantwortung gerecht zu werden. „Das wichtigste ist die Sicherheit!“

Endlich! Die Kanaren sind in der „neuen Normalität“ angekommen

Sonntag, 21.6.2020, 10.39 Uhr: Der Alarmzustand ist vorüber. Die Kanarischen Inseln haben damit offiziell die Zeit der Einschränkungen durch das Corona-Virus beendet. Und doch gelten weiterhin konkrete Ge- und Verbote. Wir haben die Regeln zur „neuen Normalität“, wie die Politik die aktuelle Zeit nennt, zusammengestellt. Sie finden diese jetzt hier.

So lief der erste Tag am Flughafen Teneriffa

Montag, 22.6.2020, 6.41 Uhr: Es ist eine Mischung aus Anspannung und Freude, als die ersten Urlauber auf Teneriffa landen. Endlich ist der Corona-Lockdown vorbei und nationale und internationale Touristen kommen zurück auf die Kanaren. So lief der erste fast normale Tag am Flughafen Teneriffa.

Zahl der mit Corona in Verbindung stehenden Todesopfer korrigiert

Dienstag, 23.6.2020, 5.52 Uhr: Die Kanarischen Inseln verzeichnen 2421 Corona-Fälle, von denen 81 als akut gelten. Vier Personen werden derzeit in Krankenhäusern behandelt, zwei davon auf Intensivstationen. Am neunten Tag in Folge ohne Todesfall im Verbindung mit dem Coronavirus wurde auch die Gesamtzahl korrigiert: Ein Fall aus Gran Canaria war nach Aufarbeitung der Geschehnisse doch nicht auf Covid-19 zurückzuführen. Damit liegt die Gesamtzahl der Toten nun wieder bei 161.

TUI fliegt ab 11. Juli wieder von Großbritannien auf die Kanaren

Mittwoch, 24.6.2020, 6.24 Uhr: Der britische Ableger des deutschen Reisegiganten, TUI UK, hat angekündigt, seine Geschäftstätigkeit wieder aufzunehmen. Konkret bedeutet dies, dass ab dem 11. Juli vom Vereinigten Königreich aus wieder Flüge nach Spanien und Griechenland starten sollen. Die erste Phase des geplanten Neustarts geht vom 11. bis 24. Juli. In diesem Zeitraum können bis zu 8300 Touristen auf bis zu 44 Flügen pro Woche nach Ibiza, Palma, Korfu, Kreta, Kos, Rhodos, Lanzarote und Teneriffa fliegen.

Kanaren drängen Corona weiter zurück – neue Fälle von außen

Donnerstag, 25.6.2020, 6.57 Uhr: Die Kanarischen Inseln registrieren sechs neue Corona-Fälle, die von extern eingebracht wurden. Damit stieg die Zahl der bestätigten Ansteckungen auf 2428. Unterdessen kam den elften Tag in Folge kein Todesfall hinzu. Dies ist seit Ausbruch der Pandemie ein Rekord. Unsere Zwischenbilanz mit weiteren Informationen finden Sie jetzt hier.

Zwölf Tage ohne Todesfall auf den Kanaren

Freitag, 26.6.2020, 6.58 Uhr: Die Kanarischen Inseln haben den Rekord eingestellt und einen weiteren Tag ohne Todesfall, der mit dem Coronavirus in Verbindung steht, erreicht. Damit ist seit zwölf Tagen keine Person mehr durch die Auswirkungen von Covid-19 verstorben. Zuletzt war am 13. Juni eine Person durch Auswirkungen der Viruserkrankung ums Leben gekommen. Insgesamt hat SARS-CoV-2 162 Menschen auf den Kanaren das Leben gekostet: 114 auf Teneriffa, 40 auf Gran Canaria, fünf auf Lanzarote und drei auf La Palma.

Provisorisches Corona-Krankenhaus auf Teneriffa wird abgebaut

Freitag, 26.6.2020, 20.48 Uhr: Im März hatte die Regierung Teneriffas ein provisorisches Corona-Krankenhaus gebaut. Die Sorge von einer noch größeren Pandemie-Welle war so groß, dass auf dem Messegelände ein lazarettartiges Krankenhaus aufgebaut wurde. Bis jetzt wurden die Zusatz-Betten nicht benötigt. Aufgrund der positiven Entwicklung entschied die Regierung nun, das Lazarett auf dem Messegelände wieder abzubauen.

Sorge vor zweiter Welle in Europa

Samstag, 27.6.2020, 14.03 Uhr:

Fünf Kanaren-Inseln sind coronafrei – 14 Tage kein Todesfall

Sonntag, 28.6.2020, 9.55 Uhr: Der Kampf gegen das Corona-Virus schreitet immer weiter voran: Inzwischen sind fünf der acht Kanarischen Inseln offiziell frei von Covid-19. La Palma hat damit all seine 107 bekannten Fälle überwunden, Lanzarote konnte 85 Ausbrüche behandeln, La Gomera acht und El Heirro drei – dazu gehörte auch ein Deutscher, der den ersten Corona-Fall überhaupt auf die Kanarischen Inseln gebracht hatte. Zudem ist auf La Graciosa nie ein Corona-Fall bekannt geworden.

Es verbleiben derzeit weiterhin Teneriffa, wo von 1503 Corona-Fällen noch 13 aktiv sind, Gran Canaria, wo 18 von 606 Fällen behandelt werden und Fuerteventura mit 34 aktiven von insgesamt 79 Fällen.

In den vergangenen 14 Tagen sind zudem keine Todesfälle mehr gemeldet worden. Insgesamt waren auf den Kanarischen Inseln 162 Personen ums Leben gekommen, bei denen zuvor SARS-CoV-2 nachgewiesen worden war.

Lago Martiánez in Puerto de la Cruz wieder geöffnet

Montag, 29.6.2020, 5.57 Uhr: Das große Meerwasserschwimmbad von Puerto de la Cruz, der Lago Martiánez, hat wieder geöffnet. Während des Corona-Lockdowns war das große Freibad der Stadt aufwendig desinfiziert und teilsaniert worden. Nun können Besucher die Anlage wieder nutzen. Es gilt allerdings ein beschränktes Besuchervolumen. Hier gibt es mehr Informationen zum Freibad Lago Martiánez in Puerto de la Cruz.

Keine neuen Corona-Fälle seit zwei Tagen

Dienstag, 30.6.2020, 6.40 Uhr: Die Kanarischen Inseln haben erneut keine neue Covid-19-Infektion registriert. Damit ist der Archipel bereits den zweiten Tag in Folge ohne Neuerkrankung. Zudem gelten weiterhin fünf Inseln als coronafrei und auch die Todesfälle stagnieren seit mehr als zwei Wochen. Die aktuellen Zahlen gelten als großer Erfolg im Kampf gegen das Corona-Virus auf den Kanaren. Hier finden Sie alle Einzelheiten.

Niedrigster Corona-Stand seit März auf den Kanaren

Mittwoch, 1.7.2020, 7.07 Uhr: Auf den Kanarischen Inseln herrscht der niedrigste Corona-Stand seit März. Aktuell verzeichnen die Behörden nur noch 59 akute Fälle von Covid-19. Zudem wurde seit 17 Tagen kein Todesfall mehr bekannt, der mit dem Corona-Virus in Verbindung steht.

Medizinische Kontrollen und Gesundheitsdokument zur Einreise

Donnerstag, 2.7.2020, 7.20 Uhr: Die neuen Einreisebestimmungen für ganz Spanien stehen fest. Demnach müssen Personen, die aus anderen Ländern auf die Kanarischen Inseln reisen, ein spezielles Dokument vorweisen. Zudem werden Gesundheitschecks durchgeführt. Was genau es mit dem QR-Code zur Einreise auf sich hat, erfahren Sie in unserem ausführlichen Beitrag hier.

Nach Corona-Alarm: Verhaltensregeln erneut gelockert

Freitag, 3.7.2020, 7.23 Uhr: Die Verhaltensregeln für die Zeit nach dem Covid-19-Lockdown sind gelockert worden. Insbesondere das Nachtleben und die Verhaltensweisen in Hotels wurden der aktuellen Lage angepasst. Welche Regeln genau gelten, erfahren Sie jetzt hier bei uns.

Urlaubsanspruch während Corona: Das ist erlaubt, das nicht

Samstag, 4.7.2020, 7.49 Uhr:

Norwegian fliegt die Kanaren wieder an

Sonntag, 5.7.2020, 7.49 Uhr: Die norwegische Billig-Airline Norwegian nimmt heute ihren Betrieb auf den Kanarischen Inseln wieder auf. Um 16.20 Uhr startet der erste Flug aus Oslo mit Ziel Gran Canaria. Der Rückflug in die norwegische Hauptstadt soll um 17.15 Uhr starten. Diese Route wird dann ab sofort wieder wöchentlich bedient. Mit der Wiederaufnahme des Betriebs wolle man auf die steigende Nachfrage reagieren, hieß es. Im Jahr 2019 hatte Norwegian rund ein Drittel Marktanteil bei den Kanaren-Flügen aus Skandinavien.

28.000 Menschen am Existenzminimum

Montag, 6.7.2020, 7.06 Uhr: Der Arbeitsmarkt der Kanarischen Inseln ist weiter von Kurzarbeit geprägt. Immer mehr Menschen rutschen dabei in die Armut. Die Regierung unternimmt viele Versuche, kommt gegen den Trend allerdings nicht an. Was dringend benötigt wird, ist der Tourismus. Doch dafür müssten mehr Hotels öffnen. Alles zum aktuellen Dilemma auf den Kanaren lesen Sie hier bei uns.

Covid-19 stagniert auf den Kanaren

Dienstag, 7.7.2020, 6.30 Uhr: Die Zahl der Corona-Fälle auf den Kanarischen Inseln stagniert endlich. Bei der jüngsten Zählung wurden keine neuen Fälle festgestellt. Damit bleibt die kumulierte Zahl der Infizierten bei 2447 stehen.

Der Zahl der Genesenen konnte hingegen ein weiterer Patient hinzugefügt werden. Damit haben 2222 Menschen Covid-19 restlos überstanden. Es verbleiben auf dem Archipel zunächst 63 aktive SARS-CoV-2-Fälle. Davon werden weiterhin zwei Personen auf Intensivstationen behandelt.

Die mit dem Corona-Virus in Verbindung stehenden Todesfälle verteilen sich mit 114 auf Teneriffa, 40 auf Gran Canaria, fünf auf Lanzarote und drei auf La Palma. Santa Cruz de Tenerife ist mit 26 die Stadt mit den meisten Corona-Todesfällen, gefolgt von La Laguna mit 23 und Las Palmas de Gran Canaria mit 18.

Zwei neue Covid-19-Fälle auf den Kanarischen Inseln

Mittwoch, 8.7.2020, 7.11 Uhr: Nach zuletzt einem Tag ohne Neuinfektion hat das Gesundheitsamt der Kanarischen Inseln zwei neue Corona-Fälle gemeldet. Demgegenüber stehen jedoch auch zwei genesene Patienten. Zudem konnte ein Patient von der Intensivstation entlassen werden, wodurch aktuell nur noch ein Fall intensivmedizinisch betreut werden muss. Zudem stagniert die Zahl der Todesopfer, die zuvor corona-positiv getestet worden waren, seit nunmehr 25 Tagen. In Summe gibt die aktuelle Entwicklung also trotz der beiden neuen Fälle weiter Grund für Optimismus.

Kanaren wollen bald wieder „sicheres Reiseziel“ sein

Donnerstag, 9.7.2020, 6.43 Uhr: In Teilen Spaniens ist das Corona-Virus wieder auf dem Vormarsch. Die Kanarischen Inseln hingegen haben Covid-19 nahezu besiegt. Zumindest die initiale Welle. In den vergangenen 24 Stunden kam lediglich ein weiterer Corona-Fall hinzu.

Zudem empfing der Präsident der Kanarischen Inseln, Ángel Víctor Torres, den Generalsekretär der Welttourismusorganisation UNWTO, Surab Pololikashvili, und die spanische Ministerin für Industrie, Handel und Tourismus, Reyes Maroto. Die Kanarischen Inseln wollen von der UNWTO wieder als sicheres Reiseziel ausgezeichnet werden.

Die UNWTO-Delegation werde alle acht Inseln bereisen, um sich von den gesundheitlichen und touristischen Aspekten zu überzeugen, sagte Torres. Die spanische Tourismusministerin sprach mit Blick auf den Wiederbeginn des Tourismus zudem von einem Meilenstein. Die Verantwortlichen erwarten, dass die Kanaren in Kürze offiziell wieder als „sicheres Reiseziel“ gelten.

Lanzarote nicht mehr corona-frei

Freitag, 10.7.2020, 9.29 Uhr: Lanzarote galt offiziell als frei vom Corona-Virus. Doch nun wurden gleich mehrere Fälle auf einmal bekannt. Auch auf Gran Canaria stieg die Zahl der bekannten Covid-19-Fälle. Alle Infos zur aktuellen Verteilung des Corona-Virus auf den Kanarischen Inseln finden Sie jetzt hier bei uns.

Sorge vor Zusammentreffen von Corona und Influenza

Samstag, 11.7.2020, 11.19 Uhr: Das Zusammentreffen von Corona und Influenza könnte das spanische Gesundheitssystem zusammenbrechen lassen. Diese Gefahr sieht Spaniens Top-Virologe Amós García Rojas. Daher warb der Epidemiologe nun vor dem Parlament für eine deutlich intensivere Impf-Kampagne. Auch an Impf-Gegner richtete García eine deutliche Nachricht. Die Informationen und alle Einzelheiten finden Sie jetzt hier bei uns.

Mallorca: Ballermann-Besucher ignorieren alle Regeln

Das Leiden der einfachen Geschäftsleute

Sonntag, 12.7.2020, 10.46 Uhr: Die kleinen Geschäfte leiden besonders unter der Corona-Krise. Die sogenannten KMU stehen nach Experten-Meinung zu einem Viertel vor dem Ende. Und es gebe nur einen Ausweg. Zu den Einzelheiten.

Corona-Rückkehr: Spanien riegelt gleich mehrere Orte ab

Montag, 13.7.2020, 7.00 Uhr: In Spanien sind acht Orte abgeriegelt worden. Damit reagierte die Regierung auf exponentiell steigende Corona-Infektionszahlen. Die betroffene Region in Katalonien wurde zurück in Phase Null des vierstufigen Plans geschickt. Zudem wird über eine generelle Maskenpflicht für mehrere Orte diskutiert. Dazu gehört auch eine der beliebtesten Urlaubsinseln. Hier geht es zu den Infos.

Nächste Kanaren-Insel nicht mehr Corona-frei

Dienstag, 14.7.2020, 7.25 Uhr: Auch La Gomera hat nun den Status der Corona-freien Insel verloren. Seit April hatte es keinen akuten Covid-19-Fall auf der kleinen Nachbarinsel von Teneriffa mehr gegeben. Zuletzt hatte Lanzarote diesen Status verloren. Die Gesamtzahl der Corona-Fälle auf den Kanarischen Inseln steigt damit seit einigen Tagen wieder. Die Regierung will nun mit verschiedenen Maßnahmen reagieren. Die Einzelheiten erfahren Sie hier bei uns.

Fünf neue Corona-Patienten – zwei auf der Intensivstation

Mittwoch, 15.7.2020, 7.02 Uhr: Die kanarischen Inseln melden binnen eines Tages fünf neue Corona-Fälle. Als positiv getestet gelten zwei Personen auf Teneriffa, zwei auf Gran Canaria und eine auf Fuerteventura. Zwei Patienten mussten auf Intensivstationen verlegt werden. Die Zahl der akuten Corona-Erkrankungen hat sich damit auf 81 Fälle erhöht. Spanienweit gab es 130 neue Ausbrüche mit zusammen knapp 2500 neuen Corona-Fällen.

Erste Kanaren-Touristen sind zufrieden

Donnerstag, 16.7.2020, 7.36 Uhr: Die ersten Touristen auf den Kanarischen Inseln zeigen sich mit ihrem Urlaub inmitten der Corona-Krise zufrieden. Das gilt auch für viele Anbieter. Rund 290.000 Arbeitnehmer waren zwischenzeitlich von den Maßnahmen betroffen. Der Tourismus läuft zwar nur langsam an, dafür aber stetig.

19 neue Infektionen auf den Kanaren ausgebrochen

Freitag, 17.7.2020, 10.00 Uhr: Eine Familienfeier auf Fuerteventura und zwei weitere Ausbrüche auf Teneriffa haben zu insgesamt 19 neuen Corona-Infektionen binnen weniger Tage geführt. Der Gesundheitsminister der Kanarischen Inseln forderte mehr Wachsamkeit und sprach auch über Covid-19-Fälle bei Flüchtenden. Die Einzelheiten finden Sie jetzt hier bei uns.

Zwei Neu-Infektionen auf den Kanaren

Samstag, 18.7.2020, 11.06 Uhr: Die Zahl der aktiven Covid-19-Erkrankungen liegt derzeit bei 81. Zuletzt war je ein neuer Fall auf Teneriffa und Fuerteventura gemeldet worden. 79 Patienten werden derzeit daheim medizinisch betreut. Zwei Fälle werden derweil in Krankenhäusern des Archipels behandelt, davon einer auf der Intensivstation. Bislang wurden knapp 165.000 PCR-Tests auf den Inseln durchgeführt.

Spanien droht erneuter Kontrollverlust

Montag, 20.7.2020, 7.15 Uhr: Spanien hat die Kontrolle über die neuen Corona-Ausbrüche verloren. Bisher konnten alle neu aufgetretenen Infektionen klar zurückverfolgt werden. Doch inzwischen verschwimmen die Infektionsherde. Neue Ausbrüche werden über das gesamte Land verteilt gemeldet. Auch auf den Kanaren sind die Verantwortlichen nun alarmiert. Videos von ausgelassenen Feiern auf Gran Canaria und Teneriffa sorgen dabei für wachsende Beunruhigung. Hier geht es zum ausführlichen Beitrag, der auch eines der Videos zeigt.

Corona-Infektionen steigen sprunghaft an

Dienstag, 21.7.2020, 7.31 Uhr: Eine Verdopplung der Corona-Fälle in nur einer Woche sei die Folge aus einem zu lockeren Umgang mit den Sicherheitsmaßnahmen in Kombination mit dem wieder gestarteten Tourismus. Doch auch Partys gehören zu den Gründen. Wie die Kanaren im Verhältnis zum spanischen Festland abschneiden und was ein Experte rät, erfahren Sie jetzt hier bei uns.

Botanischer Garten von Puerto de la Cruz öffnet wieder

Mittwoch, 22.7.2020, 6.57 Uhr: Der Botanische Garten auf Teneriffa öffnet nach der Corona-bedingten Pause heute wieder seine Türen. Zwischen 9 und 18 Uhr kann die beliebte Sehenswürdigkeit dann wieder besucht werden. Hier bei uns erfahren Sie, was den Botanischen Garten in Puerto de la Cruz so besonders macht.

Elf weitere Corona-Fälle auf den Kanaren

Donnerstag, 23.7.2020, 7.14 Uhr: Auf den Kanarischen Inseln steigt die Zahl der aktiven Corona-Fälle weiter. Zuletzt wurden elf Neuerkrankungen gemeldet. Acht dieser Fälle wurden auf Gran Canaria und drei auf Teneriffa registriert. Damit stieg die Zahl der aktiven Covid-19-Fälle auf 159. Es sind genau 100 Fälle mehr als noch Anfang Juli.

Wegen Corona: Karneval auf Teneriffa soll verschoben werden

Freitag, 24.7.2020, 7.08 Uhr: Corona erreicht eines der „Heiligtümer“ der kanarischen Gesellschaft: Der Karneval 2021 soll nicht wie geplant stattfinden. Mit dieser Aussage musste der neue Ratsherr für Fiestas seine wohl schwierigsten Entscheidung schon in der zweiten Woche seiner Amtszeit treffen. Doch es gibt eine Alternative. Hier erfahren Sie, was nun passieren soll.

Corona-Kranke auf den Kanaren immer jünger

Samstag, 25.7.2020, 14.20 Uhr: Besonders die Alten waren während der Corona-Pandemie auf den Kanarischen Inseln stark betroffen. Doch das Profil der Erkrankten wandelt sich derzeit „bemerkenswert“, wie eine Gesundheitsexpertin sagt. Nicht nur, aber auch durch illegale Partys wächst das Risiko. Hier haben wir die Infos für Sie zusammengetragen.

UK verhängt Quarantäne – Tui storniert Spanien-Urlaub

Sonntag, 26.7.2020, 10.49 Uhr: Die Botschaft ist klar, die Nachricht für den Tourismus schockierend: Großbritannien hat eine Quarantäne für Spanien-Reisende beschlossen. Zudem sollen vermeidbare Reisen gar nicht erst angetreten werden. Die Tui reagierte drastisch, Mitbewerber warten ab – allerdings nur „vorerst“. Hier geht’s zu den ausführlichen Infos.

Tui UK macht Rolle rückwärts: Kanaren ab Montag wieder im Programm

Sonntag, 26.7.2020, 14.10 Uhr: Die britische Tui hat ihre Ankündigung, Spanien-Flüge mit sofortiger Wirkung zu stoppen, teilweise zurückgenommen. Die Kanaren und die Balearen würden ab Montag wieder angeflogen, hieß es nun. Mehr dazu finden Sie jetzt hier.

Kanaren kämpfen für Quarantäne-Befreiung britischer Touristen

Montag, 27.7.2020, 7.04 Uhr: Die Quarantäne für britische Urlauber ist aus Sicht der kanarischen Regierung falsch. Zumindest für Reisende, die sich auf den Kanaren oder den Balearen aufgehalten haben. Man habe bessere Covid-19-Raten als UK selbst, sagte der Präsident der Kanarischen Inseln, Ángel Víctor Torres. Wie die regionale Regierung mit London verhandelt und was genau das Ziel ist, erfahren Sie jetzt hier.

Kanaren wegen Corona-Quarantäne in Großbritannien besorgt

Dienstag, 28.7.2020, 7.34 Uhr: Auf den Kanarischen Inseln herrscht Unverständnis über die Quarantäne-Maßnahmen in Großbritannien. Die Regierung des vereinigten Königreichs hat die 14-tägige Quarantäne für Urlauber erweitert. Auch Rückkehrer von den Kanaren und den Balearen müssen sich der Maßnahme unterziehen. Gleich zwei Reise-Anbieter stornieren nun Pauschalreisen und Flüge. Die Kanarischen Inseln sind besorgt –  und enttäuscht. Hier geht es zu den Einzelheiten.

Corona-Tests für Touristen sollen kommen

Mittwoch, 29.7.2020, 6.45 Uhr: Die Dauer-Forderung nach Covid-19-Tests zur Einsreise auf die Kanaren steht laut dem Gesundheitsminister kurz bevor. Für die Inseln wäre es der lange erwartete Durchbruch bei einer Forderung, die bereits zu Beginn der Pandemie laut wurde. Touristen hingegen zeigen sich oft abgeschreckt. Auch Fragen zur Logistik bleiben bisher ungeklärt. Die Einzelheiten.

Die Kanaren leiden unter britischer Quarantäne

Donnerstag, 30.7.2020, 6.52 Uhr: Nach der Quarantäne für britische Spanien-Urlauber wächst der Druck im eigenen Land auf die Regierung Johnson enorm. Die Reisebranche der Kanaren leidet unterdessen stark unter der Maßnahme. Die Einzelheiten.

Tui UK kündigt Kanaren-Pause bis 10. August an

Freitag, 31.7.2020, 12.19 Uhr: Der britische Ableger des deutschen Reisegiganten TUI hat angekündigt, Reisen auf die Kanarischen Inseln und auf die Balearen bis zum 10. August auszusetzen. Reisen auf das spanische Festland werden sogar bis zum 17. August unterbrochen. Stattdessen sollen mehrere Reisen zu „beliebten Zielen“ in Griechenland und der Türkei angeboten werden.

Corona: Spanien steckt in einer historischen Krise

Freitag, 31.7.2020, 13.22 Uhr: Die Corona-Krise hat Spanien in eine historische Rezession gestürzt. Der Rückgang des Bruttoinlandsprodukts innerhalb nur eines Quartals ist so groß, dass er alle Negativ-Rekorde innerhalb der EU in den Schatten stellt. Zudem gingen rund eine Million Jobs im gleichen Zeitraum verloren. Die Zahlen sind alarmierend. Ausführliche Informationen finden Sie jetzt hier bei uns.

Corona-Krise begleitet die Kanaren noch Jahre

Samstag, 1.8.2020, 11.12 Uhr: Die Kanarischen Inseln hoffen auf satte Hilfspakete aus Brüssel und Madrid. Dennoch werde es Jahre dauern, bis sich die Wirtschaft erholt. Eine gute Nachricht gibt es trotzdem. Das sagt der kanarische Finanzminister zur aktuellen Situation.

Kanaren: Viele Arbeitnehmer werden aus Angst selbstständig

Sonntag, 2.8.2020, 11.30 Uhr: Auf den Kanarischen Inseln spielt sich ein ähnliches Phänomen ab, wie zuletzt zur Wirtschaftskrise 2008. Aus Angst, keinen neuen Job zu finden, versuchen sich viele Arbeitslose – und auch angestellte Arbeitnehmer – als Selbstständige. Das Phänomen und auch seine Gefahren wird hier von einem Ökonom eingeschätzt.

142 aktive Corona-Fälle auf den Kanarischen Inseln

Montag, 3.8.2020, 7.02 Uhr: Die aktuellen Corona-Zahlen zeigen, dass von den 142 akuten Fällen 13 Personen in Krankenhäusern behandelt werden müssen. Eine davon wird derzeit auf einer Intensivstation betreut. Die übrigen Corona-Patienten können in häuslicher Quarantäne verweilen. Dort werden sie ebenfalls medizinisch betreut.

Insgesamt waren auf den Kanaren bisher 2646 Personen positiv auf Covid-19 getestet worden. 162 Personen kamen nach Kontakt mit dem Virus ums Leben. Diese Zahl ist seit inzwischen mehr als einem Monat stabil.

Die meisten akuten Fälle gibt es mit 68 weiterhin auf Teneriffa, gefolgt von Gran Canaria mit 32. Fuerteventura meldet 24 akute Fälle. Die übrigen akuten Corona-Fälle verteilen sich auf die anderen Inseln.

Maskenpflicht auf den Kanaren wird verschärft

Dienstag, 4.8.2020, 9.33 Uhr: Die Maskenpflicht auf den Kanarischen Inseln ist verschärft worden. Damit reagierte die regionale Regierung auf steigende Corona-Fallzahlen. Zudem war die Maskenpflicht im Vergleich zu anderen Gemeinden Spaniens punktuell verhältnismäßig locker. Dies wurde nun angeglichen, hieß es. Die Infos.

21 neue Corona-Fälle auf den Kanaren

Mittwoch, 5.8.2020, 7.54 Uhr: 21 neue Corona-Fälle sind in den vergangenen 24 Stunden registriert worden. Damit liegt die Zahl der bekannten akuten Covid-19-Erkrankungen auf den Kanarischen Inseln bei 166. Eine Person muss derzeit auf einer Intensivstation behandelt werden, 16 weitere werden stationär in Krankenhäusern betreut. Die übrigen Corona-Erkrankten befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Angst vor Corona bei Flüchtlingen auf den Kanaren

Donnerstag, 6.8.2020, 7.27 Uhr: Mit Barrikaden sollen auf Gran Canaria Flüchtende ferngehalten werden. Der Bürgermeister von San Bartolomé de Tirajana ist enttäuscht von der regionalen Regierung, die Einwohner haben Angst vor Corona. Die Stimmung ist angespannt, doch es bleibt friedlich. Warum die Anwohner von Tunte keine neuen Flüchtlinge aufnehmen wollen, erfahren Sie jetzt hier.

Gran Canaria: Masken-Verweigerer provoziert Zwischenlandung

Freitag, 7.8.2020, 12.02 Uhr: Ein uneinsichtiger Fluggast hat auf dem Weg von Gran Canaria nach Madrid einen Zwischenstopp erzwungen. Der Masken-Verweigerer wollte keine Gesichtsmaske tragen. Aufgrund der Corona-Pandemie musste der Pilot das entsprechende Protokoll aktivieren. Hier finden Sie unsere ausführliche Meldung zum Thema.

Kanaren versichern ihre Touristen gegen Corona-Kosten

Samstag, 8.8.2020, 10.30 Uhr: Die Regierung der Kanarischen Inseln hat ein Abkommen zugunsten ihrer Touristen unterzeichnet. Dadurch werden Urlauber nun automatisch gegen Kosten infolge einer möglichen Corona-Infektion versichert. Die Einzelheiten finden Sie jetzt hier bei uns.

47 Neuinfektionen und zwei Todesfälle auf den Kanaren

Sonntag, 9.8.2020, 11.53 Uhr: Die Zahl der Todesfälle in der Corona-Statistik der Kanarischen Inseln ist nach rund zwei Monaten erstmals wieder gestiegen. Dennoch beunruhigt ein anderer Wert viel mehr. Denn die Zahl der akuten Erkrankungen stieg erstmals seit Wochen wieder über den Wert von 300. Laut Gesundheitsministerium sind gesellschaftliche Feiern der Hauptgrund. Hier finden Sie die Einzelheiten.

Jugendliche und Frauen sind Verlierer der Krise

Montag, 10.8.2020, 7.26 Uhr: Junge Erwachsene sind die großen Verlierer der Corona-Krise. Jeder zweite Jugendliche findet derzeit keinen Job. Und die andere Hälfte muss Aufgaben erledigen, die weit unterhalb der Qualifikation liegen. Laut Experten könnte eine ganze Generation sogar dauerhaft von der Corona-Krise verfolgt bleiben. Außerdem sind auch Frauen große Verlierer der aktuellen Situation. Hier finden Sie die Einzelheiten dazu.

Corona wieder auf dem Vormarsch

Dienstag, 11.8.2020, 8.44 Uhr: Innerhalb von 48 Stunden sind die Corona-Infektionen von mehr als 200 auf mehr als 400 Fälle gestiegen. Insbesondere Gran Canaria verzeichnete dabei ein großes Covid-19-Wachstum. Doch auch auf anderen Kanaren-Inseln gibt es wieder mehr Fälle. Das gilt auch für das spanische Festland. Zu den Infos.

Corona auf den Kanaren: Überträger-Profil ändert sich

Mittwoch, 12.8.2020, 9.30 Uhr: Überträger des Corona-Virus werden immer jünger. Problematisch daran ist, dass Infektionen in der jüngeren Bevölkerungsschicht öfter aymptomatisch verlaufen. Eine Übertragung ist daher auch unbemerkt möglich. In den vergangenen Tagen stieg die Zahl positiver Corona-Tests auf den Kanaren deutlich. Hauptsächlich betroffen: junge Erwachsene. Und die feiern derzeit zunehmend nicht genehmigte Partys. Das Gesundheitsministerium sieht darin eine große Gefahr. Alles zum Thema gibt es jetzt hier bei uns.

Kanaren nehmen Drohung mit zweitem Lockdown zurück – vorerst

Donnerstag, 13.8.2020, 7.35 Uhr: Der Gesundheitsminister der Kanarischen Inseln hat mit Aussagen zur aktuellen Corona-Situation für Unsicherheit gesorgt. Gerichtet waren seine Worte ans eigene Volk, doch sie erreichten auch potenzielle Touristen. In Sorge um die anstehende Hochsaison nahm Blas Trujillo sein Droh-Szenario nun wieder zurück. Allerdings nur vorerst und auch nur teilweise. Der Minister zeigte sich nämlich auch bei seiner „Rolle rückwärts“ weiter kämpferisch. Zu den Einzelheiten.

Neue Corona-Maßnahmen auf den Kanaren

Freitag, 14.8.2020, 8.54 Uhr: Die Regierung der Kanarischen Inseln hat neue Corona-Maßnahmen beschlossen. Nach zuletzt stark steigenden Covid-19-Zahlen müssen Nachtclubs ab sofort wieder Sonderauflagen erfüllen. Zudem wurde öffentliches Rauchen unter bestimmten Voraussetzungen untersagt. Weiterhin gibt es eine Maskenpflicht und eine maximale Größe für Gruppen, die drinnen oder draußen zusammenkommen. All dies soll künftig „stärker überwacht werden“. Hier finden Sie die Einzelheiten.

Kanaren melden immer stärkeres Corona-Wachstum

Samstag, 15.8.2020, 16.55 Uhr: Die Verbreitung des Corona-Virus nimmt auf den Kanarischen Inseln immer stärker zu. Zum dritten Mal in Folge wurden nun Zuwächse im dreistelligen Bereich gemeldet. Zudem wurde ein weiterer Todesfall, dem eine Corona-Infektion vorausgegangen war, bekannt. Die aktuellen Informationen finden Sie jetzt hier bei uns.

Wie eine Partynacht den größten Corona-Ausbruch verursachte

Sonntag, 16.8.2020, 11.50 Uhr: Eine Partynacht hat auf Gran Canaria den größten von 28 aktuellen Covid-19-Ausbrüchen verursacht. Beim Feiern in der Hauptstadt verbreitete sich das Virus problemlos. Am Ende erkrankten 60 Personen auf drei Inseln, darunter auch ältere Menschen. Der Fall ist prototypisch für die aktuelle Verbreitung durch jüngeren Personen, die derzeit die am stärksten betroffene Gruppe auf den Kanarischen Inseln ausmachen. Lesen Sie jetzt hier die ganze Geschichte über den größten aktuellen Corona-Ausbruch auf den Kanaren.

Kanaren jetzt bei mehr als 1000 aktiven Fällen

Montag, 17.8.2020, 6.24 Uhr: Noch Anfang August lagen die Kanarischen Inseln bei etwas mehr als 150 aktiven Corona-Fällen. Keine zwei Wochen später entspricht dies in etwa dem täglichen Wachstum. Inzwischen wurde die Marke von mehr als 1000 aktiven Infektionen durchbrochen. Der Haupt-Infektionsherd liegt diesmal auf Gran Canaria. Zu den Infos.

Wachstum bleibt stark, Corona dennoch unter Kontrolle

Dienstag, 18.8.2020, 6.43 Uhr: Das Corona-Virus hat binnen einer Woche mehr Neu-Infektionen ausgelöst als zur Hochzeit Ende März. Damals hatte es allerdings deutlich stärker die Risiko-Gruppen getroffen. Zudem wird inzwischen mehr getestet. Nach Angaben der Behörden gilt Covid-19 auf den Kanaren weiter als unter Kontrolle. Dennoch kam ein weiteres Todesopfer hinzu. Zu den Einzelheiten.

Kanaren in Sorge vor „beispielloser Wirtschaftskrise“

Mittwoch, 19.8.2020, 7.13 Uhr: Ohne die Wintersaison droht ein düsteres Szenario: Das jedenfalls sagt der kanarische Dachverband der Hoteliers. Entweder die kanarische Regierung ergreift zwei Maßnahmen, oder es droht eine „beispiellose Wirtschaftskrise“. Welche Maßnahmen die Experten vorschlagen, erfahren Sie jetzt hier bei uns

33 aktive Corona-Ausbrüche und 414 positive Fälle

Donnerstag, 20.8.2020, 12.36 Uhr: Das Gesundheitsministerium der Kanarischen Inseln hat 33 aktive Corona-Ausbrüche ausgemacht, die meisten davon auf Gran Canaria. Doch auch Teneriffa und Lanzarote sind betroffen. Von den 414 Fällen gehen die meisten auf Freizeitaktivitäten wie Partys zurück. Hier geht’s zu den Einzelheiten.

Corona-Leugner nach Demo schwer krank

Donnerstag, 20.8.2020, 13.41 Uhr: Er hatte an einer Kundgebung gegen Corona und die Maskenpflicht teilgenommen. Nun ist ein Demonstrant positiv auf Covid-19 getestet worden. Seine schweren Symptome brachten den 40-Jährigen „kurz vor die Intensivstation“. Das berichtet einer der Ärzte. Die ganze Geschichte lesen Sie jetzt hier.

Nachtleben geschlossen: Kanaren ergreifen neue Corona-Maßnahmen

Freitag, 21.8.2020, 7.12 Uhr: Im Kampf gegen die Verbreitung des Corona-Virus ergreifen die Kanaren wieder härtere Maßnahmen. Mit vier grundsätzlichen Änderungen soll die Ausbreitung von Covid-19 eingedämmt werden. Dazu zählt unter anderem das Aus für Nachtclubs. Was sich genau verändert, erfahren Sie jetzt hier bei uns.

20.000 Arbeitslose und 90.000 Kurzarbeiter durch Corona

Samstag, 22.8.2020, 15.18 Uhr: Die Kanarischen Inseln sind spanienweit am stärksten von der Krise betroffen. Zumindest im Reise-Sektor. Sieben von zehn Arbeitslosen wurden auf dem Archipel gezählt. Andere Regionen profitieren von der Kurzarbeit und mussten daher weniger Angestellte entlassen. Auf den Kanaren gibt es zusätzlich ebenfalls 90.000 Kurzarbeiter. Zu den aktuellen Infos.

Corona: Rekord-Rate am Wochenende

Sonntag, 23.8.2020, 11.00 Uhr: Die Kanarischen Inseln haben an nur einem Tag knapp 300 Neu-Infektionen registriert. Das sind die meisten Corona-Fälle seit Ausbruch der Krise binnen 24 Stunden. Doch das allein ist noch nicht das größte Problem der aktuellen Entwicklung. Zu den Informationen.

Corona: Gran Canaria löst Teneriffa ab

Montag, 24.8.2020, 6.28 Uhr: Gran Canaria ist die Kanaren-Insel mit den meisten kumulierten Corona-Fällen. Durch weitere 145 Fälle in den vergangenen 24 Stunden gibt es dort nun 1434 aktive sowie 2188 bestätigte Fälle seit Ausbruch der Pandemie insgesamt. Teneriffa verzeichnet derzeit 426 akute von insgesamt 2022 Fällen. Die genauen Zahlen finden Sie jetzt hier bei uns.

Corona: Fast 5000 Fälle und ein Verstorbener

Dienstag, 25.8.2020, 7.41 Uhr: Die Kanarischen Inseln werden heute die Marke von 5000 kumulierten Corona-Fällen durchbrechen. Bei der letzten Bekanntgabe der aktuellen Zahlen lag der Archipel bereits bei 4989 Fällen. Das stärkste Wachstum bleibt weiter auf Gran Canaria, weshalb in der Hauptstadt erste Maßnahmen ergriffen werden. Die aktuellen Zahlen und die Verteilung nach Altersgruppen lesen Sie jetzt hier.

Corona: Wachstum auf Gran Canaria weiter ungebremst

Mittwoch, 26.8.2020, 7.11 Uhr: 184 neue Corona-Fälle sind in den vergangenen 24 Stunden auf Gran Canaria gezählt worden. Insgesamt verzeichneten die Kanarischen Inseln 240 neue Fälle. Die Gesamtzahl liegt inzwischen bei 2504 aktiven Corona-Fällen. Sie verteilen sich mit 1699 auf Gran Canaria, 495 auf Teneriffa, 236 auf Lanzarote, 46 auf Fuerteventura, 15 auf La Palma, acht auf El Hierro und fünf auf La Gomera.

Corona auf den Kanaren: „Das Volk muss reagieren“

Donnerstag, 27.8.2020, 9.59 Uhr: Die Tourismus-Ministerin der Kanarischen Inseln sieht eine Teilschuld für die aktuelle Situation beim eigenen Volk. Dieses müsse nun reagieren, sagt Yaiza Castilla. Gemeint sind die enormen Corona-Wachstumsraten auf den Kanaren. Experten machen insbesondere fehlende Vorsicht in der Freizeitgestaltung für die vielen Ausbrüche verantwortlich. Hier können Sie die genauen Aussagen der Ministerin nachlesen.

Verschärfte Maskenpflicht und das Militär im Kampf gegen Corona

Freitag, 28.8.2020, 6.44 Uhr: Auf den Kanaren werden die Sicherheitsmaßnahmen im Kampf gegen Corona weiter verschärft. Die Maskenpflicht soll ausgeweitet und das Militär zur Hilfe gerufen werden. Das sagte der Präsident der Kanarischen Inseln, Ángel Víctor Torres. Zu den Einzelheiten.

„Heiße Zonen“ und Warnung für neuer Ausgangssperre

Samstag, 29.8.2020, 14.01 Uhr: Der Präsident der Kanarischen Inseln spricht über die aktuelle Corona-Lage und mögliche Szenarien. Eines davon sieht neue Beschränkungen vor. Wenn sich die Menschen an die Maßnahmen hielten, sei dies kein realistisches Szenario. Doch sie müssen dafür „den richtigen Weg“ einschlagen. Was ansonsten droht, lesen Sie jetzt hier.

Die Kanaren spielen auf Zeit

Montag, 31.8.2020, 7.54 Uhr: Die Kurve sieht enorm aus. Das Wachstum des Corona-Virus hat auf den Kanarischen Inseln neue Dimensionen angenommen. Dennoch gibt es verhaltenen Optimismus. Allerdings nur dann, wenn die neuen Corona-Maßnahmen eingehalten werden. Andernfalls droht ein zweiter Lockdown. Hier finden Sie die Einzelheiten.

Zahlen auf Gran Canaria steigen – Fälle gehen trotzdem zurück

Mittwoch, 2.9.2020, 7.38 Uhr: Die Kanarischen Inseln sind mit 219 neuen Corona-Fällen in den September gestartet. Gran Canaria überstieg dabei erstmals die Schwelle von 3000 Infektionen. Dennoch gibt es auch eine positive Entwicklung: Die Zunahme der täglichen Fälle geht zurück – wenn auch nur leicht. Zu den Einzelheiten.

Deutschland erklärt Kanaren zu Risiko-Gebiet

Mittwoch, 2.9.2020, 19.15 Uhr: Die Kanarischen Inseln haben ihren Sonderstatus beim Auswärtigen Amt in Deutschland verloren. Der Archipel wurde nun offiziell zum Risiko-Gebiet erklärt. Zuletzt waren die Kanaren der einzige Teil Spaniens gewesen, der noch bereist werden durfte. Insbesondere die enormen Covid-19-Wachstumsraten auf Gran Canaria sorgten nun jedoch für das Ende. Was genau das bedeutet, erfahren Sie jetzt hier bei uns.

Nach deutscher Reisewarnung: Kanaren müssen Corona-Rate halbieren

Donnerstag, 3.9.2020, 10.50 Uhr: Die deutsche Reisewarnung hat die Kanarischen Inseln schwer getroffen. Die Zahl der Infektionen auf dem Archipel muss nun halbiert werden, bevor die Bundesregierung die Kanaren von der „Schwarzen Liste“ streicht. Die Branche bereitet sich bereits auf Schließungen vor. Alles, was Sie jetzt wissen müssen, finden Sie hier.

Kanarische Inseln erwarten Null-Tourismus

Freitag, 4.9.2020, 10.21 Uhr: Die Kanarischen Inseln rechnen in den kommenden Monaten mit einem Tourismus-Level nahe Null. Einige Hotels kündigten bereits Schließungen an. Andere wollen mit einer Notbesetzung offen halten, rechnen aber mit überwiegend leeren Zimmern. Die großen deutschen Reiseanbieter stornieren unterdessen ihre Angebote. Es gehen jedoch einige Rückholflüge. Zu den Einzelheiten.

Sieben von zehn Fällen auf Gran Canaria

Samstag, 5.9.2020, 16.39 Uhr: Das Wachstum des Corona-Virus bleibt auf Gran Canaria weiter viel zu hoch. 69 Prozent aller Fälle entfallen auf die Insel. In der vergangenen Mess-Periode waren es sogar deutlich mehr. Zu den Einzelheiten.

Vier neue Todesfälle auf den Kanaren

Montag, 7.9.2020, 6.38 Uhr: Die Kanarischen Inseln haben am Sonntag vier neue Todesfälle wegen oder mit Covid-19 registriert. Bei allen Patienten war zuvor eine entsprechende Diagnose gestellt worden. Die Inseln durchbrachen unterdessen den Wert von 9000 kumulierten Fällen.

In der vergangenen Mess-Periode meldeten die Behörden 314 weitere Fälle. Die Zahl der aktiven Corona-Fälle liegt damit nach Angaben des Gesundheitsministeriums bei 5878. Das stärkste Wachstum wird weiterhin auf Gran Canaria verzeichnet.

Die kumulative Indizenz liegt derzeit bei 102. Dabei handelt es sich um die Zahl der Infektionen auf 100.000 Anwohner in einem Zeitraum von sieben Tagen gerechnet. Die derzeitige Reisewarnung der deutschen Bundesregierung wird voraussichtlich erst gelockert, wenn dieser Wert unter 50 fällt.

Kanaren: Infizierte stecken weniger andere an

Dienstag, 8.9.2020, 7.11 Uhr: Die Kanarischen Inseln können rein rechnerisch davon ausgehen, dass die Infektionskurve bald abflacht. Hintergrund ist, dass Infizierte deutlich weniger Mitmenschen anstecken. Die regionale Regierung sieht darin eine Bestätigung für die aktuell verschärften Maßnahmen. Was es genau damit auf sich hat und wie die aktuelle Lage auf den Inseln ist, erfahren Sie jetzt hier.

Corona auf den Kanaren: Kumulative Inzidenz stagniert

Donnerstag, 10.9.2020, 6.37 Uhr: Die Kanarischen Inseln verzeichnen weiterhin ein starkes Wachstum positiver Corona-Fälle. Das meldet die regionale Gesundheitsbehörde. Allein in den vergangenen 24 Stunden kamen weitere 250 Fälle hinzu. Die kumulative Inzidenz stagnierte unterdessen. Den genauen Wert und alle weiteren Zahlen finden Sie jetzt hier bei uns.

Schweiz spricht Reisewarnung für die Kanaren aus

Freitag, 11.9.2020, 18.31 Uhr: Die Schweiz hat die Reisewarnung für Spanien auf die Kanarischen Inseln ausgeweitet. Ähnlich wie in Deutschland war der Archipel zunächst ausgenommen worden. Die weiterhin steigenden Corona-Zahlen führten nun jedoch dazu, dass der Alpen-Staat auch die Kanaren auf die „Schwarze Liste“ setzte. Unterdessen stiegen die kumulierten Zahlen erstmal auf einen Wert jenseits der 10.000. Die Einzelheiten erfahren Sie jetzt hier.

Mehr Tote, weniger Infizierte

Sonntag, 13.9.2020, 13.59 Uhr: Die Kanarischen Inseln verzeichnen innerhalb von 24 Stunden vier neue Todesfälle. Auf Fuerteventura kam erstmals eine Person mit oder wegen Covid-19 ums Leben. Dennoch gibt es positive Meldungen: Die Zahl der Infizierten pro 100.000 Einwohner sinkt – wenn auch nur langsam. Die Einzelheiten finden Sie jetzt hier.

Kanaren melden eine Woche unter 250 täglichen Fällen

Dienstag, 15.9.2020, 7.11 Uhr: Die Kanarischen Inseln melden fünf neue Todesfälle und 214 Neu-Erkrankungen an Covid-19. Damit liegt der Wert erstmals wieder eine ganze Woche unter der Marke von 250. Dies gilt als minimales Etappenziel auf dem Weg zum Ende der Reisewarnung. Wie sich die Zahlen genau verteilen erfahren Sie jetzt hier bei uns.

Corona auf den Kanaren: Reproduktionsrate sinkt unter eins

Mittwoch, 16.9.2020, 7.05 Uhr: Die Kanarischen Inseln melden erneut vier Tote, die an oder mit Corona gestorben sind. Dennoch gibt es gute Nachrichten: Der Archipel hat den geringsten Covid-19-Anstieg seit Ende August festgestellt. Die Reproduktionsrate sank auf unter eins. Zu den Einzelheiten.

Kanaren: Kumulative Inzidenz sinkt unter 70

Donnerstag, 17.9.2020, 6.28 Uhr: Erneut sind vier Personen auf den Kanaren an oder mit dem Corona-Virus gestorben. Das meldet die regionale Gesundheitsbehörde. Zudem wurden 162 Neuinfektionen gezählt. Derzeit gelten somit 6528 Personen als akute Corona-Patienten. 205 von ihnen werden in Krankenhäusern behandelt, davon 54 auf Intensivstationen.

Obwohl wieder mehr Corona-Neuinfektionen gezählt worden waren als noch am Tag zuvor, sank die kumulative Inzidenz weiter. Sie liegt nun bei 69,9. Der Schwellwert für ein Ende der aktuellen Reisewarnung liegt bei 50. Dieser Wert muss bis Ende September erreicht sein. In diesem Fall gilt es als Wahrscheinlich, dass die Reisewarnung für die Kanarischen Inseln schon zu Oktober aufgehoben wird.

Kanaren wollen verschärfte Corona-Maßnahmen beibehalten

Samstag, 19.9.2020, 8.46 Uhr: Es war ein kurzzeitiger Erfolg, dann kam die Ernüchterung: Nachdem die täglichen Corona-Zahlen der Kanarischen Inseln dreimal in Folge im Sinkflug waren, stiegen sie nun wieder auf einen Wert von mehr als 200. Die Regierung sieht dennoch einen Erfolg in den aktuellen Corona-Maßnahmen. Daher würden diese auch beibehalten, hieß es nun. Zu den Einzelheiten.

Kanaren sind auf Kurs für ein Ende der Reisewarnung

Dienstag, 22.9.2020, 10.00 Uhr: Die kumulative Inzidenz ist das Merkmal für die Bestimmung einer Reisewarnung. Die deutsche Bundesregierung hat einen Wert von 50 festgelegt, ab dem eine Warnung ausgesprochen. wird. Die Kanaren lagen im vergangenen Monat zwischenzeitlich bei mehr als 100. Nun rückt der Schwellwert wieder in greifbare Nähe. Ein Ende der Reisewarnung ist damit wahrscheinlich. Wie genau die Zahlen lauten und wann die Warnung frühestens enden könnte, erfahren Sie jetzt hier.

Kanaren verfehlen Ziel für Ende September weiter knapp

Donnerstag, 24.9.2020, 6.29 Uhr: Die Corona-Zahlen der Kanarischen Inseln bleiben ein Auf und Ab. Nach zwei Tagen unterhalb der Grenze von 150 Neuinfektionen, lag der Wert nun wieder knapp darüber. Das führt zu einer kumulativen Inzidenz von mehr als 50. Damit ist der Schwellwert für ein Ende der aktuellen Reisewarnung derzeit weiterhin überschritten. Hier finden Sie die Einzelheiten und alle aktuellen Zahlen.

Kanaren verzeichnen gute Corona-Zahlen, doch die Zeit läuft

Freitag, 25.9.2020, 7.24 Uhr: Die Zahl der als genesen geltenden Corona-Fälle übersteigt die der Neu-Infektionen. Die Kanaren liegen dennoch weiter über dem für ein Ende der Reisewarnung relevanten Schwellwert. Doch der Archipel nähert sich diesem sukzessive an. Für einen rechtzeitigen Start in die Wintersaison bleiben nur noch wenige Tage. Zu den Infos und aktuellen Zahlen.

Der Trend zeigt in Richtung verlängerter Reisewarnung

Montag, 28.9.2020, 6.53 Uhr: Den Kanarischen Inseln droht eine Verlängerung der aktuellen Reisewarnung. Der Archipel näherte sich in der Vorwoche zwar dem gesteckten Ziel einer kumulativen Inzidenz von maximal 50 an, drehte den positiven Trend am Wochenende dann aber wieder. Teneriffa wurde mit einer roten Corona-Ampel belegt. Was genau das bedeutet und wie sich die aktuellen Fälle verteilen, lesen Sie jetzt hier.

Kanaren: Pauschalreisen ab Oktober

Dienstag, 29.9.2020, 6.24 Uhr: Trotz der unklaren Länge der Reisewarnung soll es ab Oktober wieder Pauschalreisen aus Deutschland auf die Kanarischen Inseln geben. Das teilte die Tui mit. Man wende sich damit nicht gegen die Reisewarnung, sondern verstehe diese als Empfehlung und überlasse dem Kunden die Entscheidung. Alle Hintergründe und das Start-Datum finden Sie hier in unserem Beitrag zum Thema.

Erfolg gegen Corona-Durchdringung auf den Kanaren

Mittwoch, 30.9.2020, 6.37 Uhr: Die Corona-Zahlen der Kanarischen Inseln haben einen wichtigen Etappen-Erfolg im Kampf gegen das Corona-Virus erzielt. Die Zahl der täglichen Neu-Infektionen lag deutlich unterhalb der Grenze von 100. Damit verzeichnete der Archipel den besten Wert seit Mitte August. Die kumulative Inzidenz sank entsprechend. Sie verbleibt dennoch oberhalb des Schwellwerts. Die Einzelheiten und alle Zahlen finden Sie jetzt hier bei uns.

Corona-Test bei der Einreise auf die Kanaren

Donnerstag, 1.10.2020, 7.19 Uhr: Die Regierung der Kanarischen Inseln hat angekündigt, Corona-Tests bei der Einreise durchzuführen. Mit diesem Wunsch war die Region bereits nach der ersten Covid-19-Welle an die Zentral-Regierung in Madrid herangetreten, seinerzeit jedoch gescheitert. Nun soll die Maßnahme umgesetzt werden. Die Einzelheiten erfahren Sie jetzt hier.

11.000 neue Corona-Fälle seit Ende August

Freitag, 2.10.2020, 9.31 Uhr: Das Corona-Virus hat in der zweiten Welle mehr als 11.000 Infektionen auf den Kanarischen Inseln ausgelöst. Im September wurden die meisten neuen Fälle binnen eines Monats registriert. Er geht damit in Bezug auf das Virus als schlimmster in die jüngere Geschichte des Archipels ein. Zu den Einzelheiten.

Die ersten Touristen sind da

Sonntag, 4.10.2020, 11.11 Uhr: Die Ankündigung war deutlich größer ausgefallen, als es die Realität rechtfertigt hätte. Und dennoch war der Schritt der deutschen Tui möglicherweise wichtig, um den Tourismus auf den Kanarischen Inseln sukzessive wieder anzukurbeln. Auf Teneriffa kamen am Samstag die ersten Reisenden nach der zweiten Welle der Corona-Pandemie an. Doch von großem Andrang konnte keine Rede sein, wie Sie jetzt hier erfahren können.

Die Kanaren haben ihr Etappenziel erreicht

Montag, 5.10.2020, 6.20 Uhr: Die Kanarischen Inseln haben ihr Etappenziel im Kampf gegen das Corona-Virus erreicht. Allerdings auch noch nicht mehr als das. Denn die kumulative Inzidenz liegt zwar erstmals unterhalb des Schwellwerts von 50, nun muss dieser Wert aber bestätigt werden. Entsprechend sprach der Präsident der Inseln, Ángel Víctor Torres, bereits eine erste Mahnung aus. Was Torres sagte und wie genau die Zahlen aussehen, erfahren Sie jetzt hier bei uns.

Corona auf den Kanaren: Die Inzidenz sinkt weiter

Dienstag, 6.10.2020, 5.44 Uhr: Die Kanarischen Inseln verzeichnen weiterhin sinkende Inzidenz-Raten. In der vergangenen Mess-Periode lag der Wert bei 46,6 und damit auch nach dem Wochenende weiter unterhalb des Schwellwerts.

Vergleichen mit dem nationalen Durchschnitt (104,5) liegen die Covid-19-Zahlen der Kanarischen Inseln somit bei weniger als der Hälfte. lediglich Valencia kann bezogen auf die vergangenen sieben Tage bessere Zahlen aufweisen: Von 100.000 Einwohnern hatten sich dort in der vergangenen Woche 40,7 Personen mit Corona infiziert. Auf der anderen Seite der Skala liegen Navarra und Madrid mit Werten von 305,2 und 222,4.

Die Kanarischen Inseln verzeichneten damit den vierten Tag in Folge sinkende Zahlen. Die Gastronomen und Hoteliers hoffen auf ein baldiges Ende der Reisewarnungen in den größten Tourismusgeber-Ländern wie Großbritannien und Deutschland.

Zwei Todesfälle und 75 Neuerkrankungen

Mittwoch, 7.10.2020, 5.31 Uhr: Das Gesundheitsamt der Kanarischen Inseln hat zwei weitere Todesfälle mit dem Coronavirus in Verbindung gebracht. Zudem wurde bekanntgegeben, dass es 75 weitere Fälle gegeben habe. Die kumulative Inzidenz sei unterdessen weiter gesunken und liege nun bei 45,7.

Experten rechnen mit schwacher Wintersaison auf de Kanaren

Mittwoch, 7.10.2020, 7.01 Uhr: Laut Experten des kanarischen Hotelverbands bleibt die Lage der Inseln auch in der Hauptsaison im Winter schwierig. Der Vorsitzende des Verbandes geht davon aus, dass weitere Hotels schließen werden. Zudem würde die Reisewarnung in vielen wichtigen Märkten so schnell nicht enden, hieß es. Was genau das bedeutet, erfahren Sie hier.

Neue Corona-Ausbrüche richten weniger Schaden an

Donnerstag, 8.10.2020, 7.20 Uhr: In der vergangenen Woche sind auf den Kanarischen Inseln 34 neue Covid-19-Herde registriert worden. Sogar in Krankenhäusern kam es zu Infektionen. Unterdessen wirkt das Profiling immer besser, so dass neue Ausbrüche weniger Schaden anrichten. Zu den Einzelheiten.

Teneriffa meldet die meisten Neu-Erkrankungen

Freitag, 9.10.2020, 7.53 Uhr: Teneriffa meldet erneut die meisten Corona-Neuerkrankungen. Auf den Kanarischen Inseln sind zuletzt 129 neue Fälle sowie ein Todesfall mit Corona-Infektion gezählt worden. Dennoch sinkt der für den wichtigsten Wirtschaftstreiber relevante CI-Wert weiter. Die Tourismus-Industrie hofft auf ein baldiges Ende der Reisewarnung. Hier finden Sie die Einzelheiten.

Die Reisewarnung könnte bald enden

Samstag, 10.10.2020, 13.36 Uhr: Deutschland entsendet vielleicht schon bald wieder offiziell Touristen auf die Kanarischen Inseln. Auch wenn dies schon jetzt grundsätzlich möglich ist, besteht weiterhin eine Reisewarnung. Entsprechend eingeschränkt ist das Angebot. Doch der Gesandte der deutschen Botschaft in Madrid schürte nun neue Hoffnung: Laut Christoph Wolfrum könnte eine entsprechende Entscheidung „nah sein, wenn die Situation so bleibt“. Hier finden Sie alle Informationen.

Alle Updates von den Kanaren:
>>> Den nächsten Teil der Chronologie finden Sie jetzt hier in unserer Live-Berichterstattung zum Corona-Virus auf den Kanaren <<<


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Über den Text

Chronologie der Corona-Fälle auf den Kanarischen Inseln

wurde veröffentlicht in: Aktuelles, El Hierro, Fuerteventura, Gran Canaria, Kanaren, La Gomera, La Graciosa, La Palma, Lanzarote, Teneriffa, Teneriffa Nord, Teneriffa Süd

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Über den Autor
Johannes Bornewasser

Johannes Bornewasser ist Herausgeber von Teneriffa News. Er hat zudem die redaktionelle Verantwortung inne. Zu seinem Autorenprofil geht es hier.