Teil II: Chronologie der Corona-Fälle auf den Kanarischen Inseln


Die Kanarischen Inseln sind vom Corona-Virus hart getroffen worden. In unserem zweiten Teil der Chronologie können Sie die Ausbreitung des Corona-Virus auf den Kanaren weiter verfolgen.

Lesedauer: 25 Min.

Nachfolgend lesen Sie den zweiten Teil unserer Corona-Chronologie von den Kanarischen Inseln:

Kanaren investieren 21 Millionen Euro in Schutzmaterial

Mittwoch, 1.4.2020, 9.15 Uhr: Im Tagesverlauf sollen die Kanarischen Inseln von einem Flugzeug mit diversen Schutzmaterialien und medizinischen Geräten erreicht werden. Konkret geht es unter anderem um 28 Beatmungsgeräte und 32.500 Schutzmasken. Außerdem sollen weitere Corona-Tests ankommen.

Die Regierung der Kanarischen Inseln habe mehr als 21 Millionen Euro für den Kauf von Schutzmaterial bereitgestellt. Damit solle die in dieser Lage bestmögliche Sicherheit für das Gesundheitspersonal gewährleistet werden, hieß es.

Corona-Krise: 1,5 Millionen Masken und 500.000 Handschuhe für die Kanaren

Donnerstag, 2.4.2020, 7.11 Uhr: Die angekündigte Lieferung mit medizinischen Utensilien ist größer ausgefallen als gedacht: Die Kanaren haben in zwei Flugzeugladungen 1,5 Millionen Mundschutze, 58.200 Corona-Diagnosekits, 4000 Schutzbrillen für das medizinische Personal sowie 500.000 Einmal-Handschuhe erhalten. Der Präsident der Kanarischen Inseln, Ángel Victor Torres, dankte in diesem Zusammenhang einer Gruppe kanarischer Geschäftsleute. Diese hatten sich mit um die Logistik gekümmert, damit die Fracht rechtzeitig aus aus China auf dem Archipel ankam.

Corona-Virus auf den Kanaren: Jeder fünfte Patient arbeitet im medizinischen Bereich

Donnerstag, 2.4.2020, 7.31 Uhr: Rund 20 Prozent der auf den Kanarischen Inseln mit dem Corona-Virus infizierten Personen gehört zum medizinischen Personal. Das geht aus einer Statistik der Gesundheitsbehörden hervor. Damit ist rund jeder fünfte Patient seit Ausbruch der Pandemie eigentlich mit der Bekämpfung des Virus beschäftigt. Zudem wurde bekannt, dass die Intensität der jüngsten Fälle zugenommen hat: 42 Prozent der Neu-Erkrankten mussten zuletzt auf die Intensivstationen der Kanarischen Inseln überwiesen werden. Unterdessen stieg jedoch auch die Zahl der vollständig genesenen Patienten. Die Kanaren verzeichnen nun 77 Personen, die Covid-19 überstanden haben.

Kanaren-Regierung will Corona-Tests für alle Seniorenheim-Bewohner

Donnerstag, 2.4.2020, 19.26 Uhr: Nachdem am gestrigen Mittwoch unter anderem 58.200 Corona-Tests auf den Kanarischen Inseln eingetroffen sind, sollen nun alle Bewohner von Seniorenheimen und Wohnheimen für Menschen mit Behinderung getestet werden. Dies ist die Konsequenz aus dem Tod von mindestens neun Personen aus entsprechenden Einrichtungen. Zudem sollen auch die rund 4000 Mitarbeiter entsprechender Heime untersucht werden. Das hat der Präsident der Kanarischen Inseln, Ángel Víctor Torres, am Donnerstag bekanntgegeben. „Es ist ein Aktionsplan für die bedürftigste und am stärksten gefährdete Bevölkerungsgruppe“, sagte Torres mit Blick auf die Senioren der Kanarischen Inseln weiter.

Kanaren erwarten 51.000 Arbeitslose durch Corona

Freitag, 3.4.2020, 12.22 Uhr: Die Auswirkungen des Coronavirus haben den kanarischen Arbeitsmarkt in eine beispiellose Krise gestürzt. Experten sprechen von 51.000 Arbeitslosen allein im März. Die ausführlichen Infos dazu finden Sie jetzt in unserem Beitrag hier.

Ausgangssperre wird verlängert

Samstag, 4.4.2020, 8.32 Uhr: Die spanische Regierung bereitet eine Erweiterung der Ausgangssperre vor. Eigentlich sollte der Shutdown am 11. April auslaufen. Da jedoch die Zahl der Todesopfer sowie die Wachstumsrate des Corona-Virus weiter steigen, soll die Maßnahme um 15 Tage verlängert werden. Die Entscheidung soll möglichst schnell durch den Kongress genehmigt werden. Wir werden an dieser Stelle über die Entwicklung berichten.

Samstag, 4.4.2020, 9.59 Uhr: Um den Negativ-Schlagzeilen zumindest zeitweise etwas positives entgegenzusetzen, sammeln wir die Lieblingsorte unserer Leserinnen und Leser. Gemeinsam können wir uns so für einen Moment in schönere Zeiten zurückversetzen. Sie finden die ersten Einsendungen nachfolgend. Übrigens: Auch Sie können mitmachen! Wie? Das erfahren Sie ebenfalls unter dem Nachfolgenden Link:

Krankenhäuser erwarten die schlimmste Woche seit Corona-Ausbruch

Sonntag, 5.4.2020, 9.57 Uhr: Der Direktor des Gesundheitszentrums der Kanarischen Inseln erwartet für die Krankenhäuser des Archipels die schlimmste Woche seit Ausbruch des Corona-Virus‘. Dennoch sei das System gewappnet hieß es. Auf Teneriffa laste allerdings der größte Druck. Was genau hinter dieser Einschätzung steckt, lesen Sie in unserem Beitrag hier.

Gesundheitsminister: „Werden uns keine Sekunde entspannen“

Montag, 6.4.2020, 7.01 Uhr: Der Gesundheitsminister der Kanarischen Inseln, Julio Pérez, sieht in den rückläufigen Zahlen der Neuerkrankungen Grund für vorsichtigen Optimismus. Dennoch bekräftigte der Politiker, dass die Regierung ihre Anstrengungen hinsichtlich der Maßnahmen zur Bekämpfung und Eindämmung des Coronavirus aufrecht erhalten wolle: „Wir werden uns keine Sekunde entspannen“, sagte der Gesundheitsminister. Die Regierung und das medizinische Personal würden weiter hart arbeiten, ergänzte Pérez.

Kanaren erhalten nächste Lieferung mit medizinischem Material

Montag, 6.4.2020, 7.11 Uhr: Die Kanarischen Inseln haben eine weitere Lieferung mit medizinischem Material erhalten. An Bord des Flugzeugs aus China waren 570.500 Mundschutze des Typs 2, 7500 Gesichtsschutze, 8500 Gesichtsmasken sowie 6000 Schutzkittel. Damit steht dem medizinischen Personal in den kommenden Tagen wieder eine Grundausstattung zur Verfügung. Insgesamt hat das kanarische Gesundheitsministerium 16 Millionen Euro für Schutzkleidung bereitgestellt.

Corona-Krise auf den Kanaren: 79 Prozent der Arbeitgeber sehen Stellenabbau vor

Montag, 6.4.2020, 7.22 Uhr: Die Krise nach der Krise könnte die Kanarischen Inseln noch härter treffen: Einer repräsentativen SAO-Umfrage auf dem Archipel zufolge sehen 79 Prozent der Arbeitgeber auf den Kanarischen Inseln einen Stellenabbau als einzigen Weg, ihre Unternehmen zu retten. Nur jeder fünfte Unternehmer möchte demnach von Kündigungen absehen. Bislang haben sieben Prozent der Arbeitgeber die Löhne ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhöht, vier Prozent gaben an, die Zahlungen der ERTE freiwillig zu ergänzen.

Immer mehr Kurzzeit-Arbeitslose auf den Kanaren

Dienstag, 7.4.2020, 7.32 Uhr: Nahezu die gesamte Tourismus-Branche der Kanarischen Inseln hat ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die temporäre Arbeitslosigkeit geschickt. In den vergangenen 48 Stunden kamen nochmals 30.000 Fälle hinzu. Bei der so genannten „ERTE“ werden Arbeitnehmer temporär freigestellt oder ihre Stunden massiv gekürzt. Damit steht ihnen Arbeitslosengeld zu. Was genau es damit auf sich hat und wie sich die Fälle auf den Kanaren verteilen, lesen Sie hier bei uns.

Ausgangssperre auf den Kanaren: 216 Festnahmen und 20.000 Anzeigen

Mittwoch, 8.4.2020, 7.34 Uhr: Die Polizei der Kanarischen Inseln registriert mit fortwährender Dauer immer mehr Verstöße gegen die Ausgangssperre. Policia National und Guardia Civil nahmen bisher 216 Personen fest. Zudem wurden 20.337 Anzeigen geschrieben. Spanienweit gab es 3267 Festnahmen und 377.680 Anzeigen. Zwar sei bereits von einer Lockerung der Ausgangssperre die Rede, dennoch müsse die Bevölkerung aktuell weiter durchhalten, hieß es von offizieller Seite.

Weniger Todesfälle durch des Corona-Virus

Donnerstag, 9.4.2020, 6.51 Uhr: 72 Neuinfektionen und „nur“ ein Todesfall sind die Bilanz des vergangenen Tages. Damit ist das Corona-Virus den zweiten Tag in Folge weniger tödlich als zuvor. Da nämlich waren zwei Todesfälle auf dem Archipel registriert worden. Dennoch gab es im selben Zeitraum 71 Neu-Infektionen. Die Ausbreitung an sich ist also nicht gestoppt. Allerdings ist die Zahl der genesenen Covid-19- Patienten sprunghaft angestiegen: 122 Personen wurden binnen 24 Stunden als gesund gemeldet – mehr als je zuvor seit die Corona-Krise auf den Kanaren ausgebrochen ist.

Ausgangssperre bis zum 26. April bleibt bestehen

Donnerstag, 9.4.2020, 7.21 Uhr: Die Spekulationen über eine Lockerung der Ausgangssperre vor dem 26. April sind beendet. Der Gesundheitsminister der Regierung ließ mitteilen, dass es „keinen Grund“ gebe, die Maßnahmen zu lockern. Die Situation auf den Kanarischen Inseln habe sich nur gebessert, weil alle verbliebenen Bewohner der Inseln zu Hause geblieben seien. Daher solle an der Maßnahme festgehalten werden: „Die Situation wird enden, aber nicht in den kommenden Tagen“, laute das Kredo.

Kanarische Inseln inzwischen statistisch am wenigsten betroffen

Freitag, 10.4.2020, 9.19 Uhr: Die Kanaren sind inzwischen die Autonome Gemeinschaft mit der niedrigsten Covid-19-Infektionsrate. Das ist das Ergebnis eines Vergleichs mit anderen spanischen Regionen. Besonders zu Beginn der Pandemie war die Ausbreitungsrate auf den Kanaren noch extrem. Zudem ist es ein Vergleich auf höchstem Negativ-Niveau. Hier finden Sie ausführliche Informationen und unsere Einordnung.

Offizielle Corona-App jetzt auch auf den Kanaren verfügbar

Freitag, 10.4.2020, 11.26 Uhr: Die Smartphone-App zur Selbstdiagnose und für weitere Informationen über das Coronavirus ist jetzt auf den Kanarischen Inseln verfügbar. Die App soll zum einen die Corona-Hotlines entlasten, indem sie Standard-Informationen zum Anwender bringt, ohne, dass dieser noch danach fragen muss. Zum anderen soll – sofern der Nutzer diese optionale Funktion freigibt – anhand von Bewegungsprofilen und der freiwilligen Eingabe von Symptomen eine Abschätzung darüber abgegeben werden, ob eine Person potenziell an Covid-19 erkrankt ist und sich in ärztliche Behandlung begeben sollte.

Die größte Kritik an der Anwendung besteht in der Sammlung von Massen-Daten der Bürger. Diese sollen nach offiziellen Angaben jedoch spätestens nach zwei Jahren anonymisiert werden, hieß es von offizieller Seite. Die Anwendung war in Madrid als Pilotprojekt gestartet. Nun wurde sie in fünf anderen autonomen Regionen (Kanaren, Asturien, Kantabrien, Kastilien-La Mancha und Extremadura) ausgerollt.

Erster kommerzieller Direktflug aus China landet auf den Kanaren

Samstag, 11.4.2020, 17.57 Uhr: Erst im November war Chinas Staatspräsident auf dem Rückweg des BRICS-Gipfels in Brasilien auf den Kanarischen Inseln gelandet. Xi Jinping verbrachte einen ganzen Tag auf Teneriffa. Ein knappes halbes Jahr später landet erstmals ein Direktflug aus Shanghai auf dem Archipel. Auf Gran Canaria kam eine Frachtmaschine mit medizinischem Gerät und 18 Tonnen Material an. An Bord waren unter anderem 100.000 Tupfer, die für Corona-Tests eingesetzt werden sollen. Es handelte sich um die fünfte Fracht-Maschine, die von der kanarischen Regierung angefordert wurde. Der Präsident der Kanarischen Inseln, Ángel Víctor Torres, sieht in diesem ersten Direktflug aus Fernost die Möglichkeit, „bessere Beziehung zu China“ zu eröffnen. Diese könnten „zweifellos ein wichtiger Schritt für den Tourismus sein“, der „auf den Kanarischen Inseln so schnell wie möglich wiederhergestellt werden muss.“

Kein Corona-Todesfall in den vergangenen 24 Stunden auf den Kanaren

Sonntag, 12.4.2020, 13.03 Uhr: Es ist wie ein Waffenstillstand zum Feiertag: Die Gesundheitsbehörden der Kanarischen Inseln melden, dass es in den vergangenen 24 Stunden keinen coronabedingten Todesfall auf dem kanarischen Archipel gegeben hat. Zudem gab es im vergangenen Mess-Zeitraum lediglich 31 registrierte Neuerkrankungen. Die Zahl der genesenen Patienten stieg zudem auf 447 und liegt damit bei knapp einem Viertel aller bisher registrierten Corona-Infektionen auf den Kanaren. Damit steht das Oster-Wochenende unter verhältnismäßig positivem Einfluss.

Ausbleibender Tourismus: Kanaren bitten spanische Regierung um finanzielle Hilfe

Montag, 13.4.2020, 9.50 Uhr: Der Präsident der Kanarischen Inseln, Ángel Víctor Torres, fordert von der spanischen Regierung wirtschaftliche Unterstützung. Der Politiker äußerte seine Besorgnis über die wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus: „Wir haben der Regierung mitgeteilt, dass große wirtschaftliche Bedenken bestehen.“ Wenn die Reisebeschränkungen enden und ab dem 26. April nach und nach wieder die Geschäfte öffnen könnten, würde zwar für für die Bevölkerung wieder Alltag einkehren. „Aber wir sprechen dann noch nicht über die Öffnung der Grenzen für den Tourismus. Bis dahin wird es noch deutlich länger dauern. Und wir sind zutiefst besorgt über die wirtschaftlichen Auswirkungen und brauchen Unterstützung“, sagte Torres in einem virtuellen Treffen mit Vertretern aller autonomen Regionen Spaniens.

Politik kündigt Mundschutz für jeden an

Dienstag, 14.4.2020, 6.22 Uhr: Nach Angaben von Innenminister Fernando Grande-Marlaska soll bis Ende der Woche mit der Verteilung von Gesichtsmasken für jedermann begonnen werden. Der Politiker kündigte an, dass die Apotheken des Landes dabei helfen sollen, die Gesundheitsausrüstung zu verteilen. Die Apotheker wiederum wissen nach eigener Angabe bislang nichts von der Maßnahme. Bisher hatten nur Gesundheitspersonal und Angehörige der systemrelevanten Berufe eine entsprechende Ausrüstung erhalten. Der letzte Schritt, die flächendeckende Verteilung der Mundschutze, fehlte bislang jedoch.

Mehr als einhundert Corona-Tote auf den Kanarischen Inseln

Dienstag, 14.4.2020, 6.36 Uhr: Die Kanaren haben die Marke von einhundert Toten durchbrochen. Am Abend des Ostermontag waren sieben neue Todesfälle gemeldet worden. Mit 102 Verstorbenen und 1958 Infizierten hat das Corona-Virus damit seinen vorläufigen Höhepunkt erreicht. Demgegenüber stehen allerdings auch 589 genesene Covid-19-Patienten, davon immerhin 131 innerhalb der letzten 24 Stunden.

Auf Teneriffa wurden bisher die meisten Corona-Patienten registriert. Dort gab es mit 1297 Fällen 66,2 Prozent aller Infektionen auf den Kanaren. Dahinter folgen Gran Canaria mit 486, La Palma mit 73 und Lanzarote mit 70 Erkrankten. Auf Fuerteventura sind es noch 24 Corona-Fälle, La Gomera meldet sieben und El Hierro einen. Auf La Graciosa ist bislang kein Covid-19-Fall bekannt.

Corona-Krise auf den Kanaren: Kurzarbeitergeld oft falsch berechnet

Mittwoch, 15.4.2020, 6.39 Uhr: Von Kurzarbeit betroffene Arbeitnehmer bekommen auf den Kanarischen Inseln oft falsche Beiträge. Hintergrund ist, dass viele Arbeitgeber nicht Corona dddschon Ende April besiegt?ausreichende Informationen übermittelt haben. So ist in vielen Fällen die persönliche Situation nicht berücksichtigt.

Hat ein Arbeitnehmer beispielsweise zwei oder mehr Kinder, steht ihm deutlich mehr ERTE zu. Auf diese Weise können Einzelnen monatlich bis zu 400 Euro fehlen. Laut Experten liege dies an der Art, wie die Daten angefordert wurden. In vielen Fällen wurden lediglich Excel-Tabellen mit dem Namen und nur den wichtigsten persönlichen Informationen der betroffenen Mitarbeiter übertragen. Darin fehlten jedoch für die Berechnung  entscheidende Informationen.

Das Arbeitsministerium kündigte an, die die Zahlungen zu korrigieren. Da jedoch aufgrund der Corona-Krise rund 200.000 Anträge auf Kurzarbeit vorlägen, könne die Korrektur mehrere Wochen in Anspruch nehmen.

Mathematisches Modell berechnet Corona-Ende für die Kanaren

Donnerstag, 16.4.2020, 7.32 Uhr: Eine mathematische Modellrechnung hat ergeben, dass die Kanarischen Inseln rein theoretisch ab dem 25. April alle Corona-Fälle besiegt haben könnten. Es handelt sich allerdings um eine theoretischen Berechnung, vor deren zu sklavischer Interpretation selbst ihr Autor warnt. Dennoch ist das Rechenmodell sehr interessant, da es Daten aus der chinesischen Corona-Ursprungsregion und von den Kanaren in einen Zusammenhang bringt. Alle Informationen zu der Gleichung und ihren möglichen Schlussfolgerungen finden Sie jetzt hier.

Kanaren wollen kein Corona-Experimentierfeld werden

Freitag, 17.4.2020, 7.23 Uhr: Der Gesundheitsminister der kanarischen Regierung sieht eine Zeit der „Deeskalation“ gekommen. Ausgerechnet nach Aussage von Julio Pérez müsse schon bald mehr Wert auf die Wirtschaft gelegt werden. Zwar sieht der Politiker keine Chance, die Ausgangsbeschränkungen schon vor dem 26. April zu lockern, danach dürfe die Zentralregierung aber nicht aus ihrer Verantwortung befreit werden. So müssten La Graciosa, wo es keinen einzigen Covid-19-Fall gegeben hatte, sowie La Gomera und El Hierro, wo das Virus kaum vorgekommen war, bald zur Normalität zurückkehren dürfen, sagte Pérez. Die Kanarischen Inseln dürften zudem unter keinen Umständen Gegenstand „jeglicher Art von Experimenten“ sein, sagte der Gesundheitsminister mit Blick auf die Zeit nach dem Lockdown in Spanien.

Dem steht allerdings eine gegenteilige Forderung des Präsidenten der Kanarischen Inseln gegenüber: Ángel Victor Torres hatte sich mit der Präsidentin der Balearen darauf geeinigt, die spanische Zentralregierung dazu aufzufordern, die beiden Regionen erst als letzte wieder für den Tourismus zu öffnen. Alle Infos Hintergründe zu dem Vorstoß lesen Sie jetzt hier bei uns.

150.000 Schwarzarbeiter auf den Kanaren ohne jede Hilfe

Samstag, 18.4.2020, 12.19 Uhr: Die Gruppe der Vergessenen in der Corona-Krise ist groß. Allein rund 150.000 Schwarzarbeiter stehen derzeit vor dem Ruin. Da sie keinen gültigen Arbeitsvertrag besitzen, gibt es für sie weder Schutz noch Hilfe. Was das für Betroffene genau bedeutet, erfahren Sie jetzt hier bei uns.

Ausgangssperre wird erneut verlängert – Kinder dürfen raus

Sonntag, 19.4.2020, 10.48 Uhr: Die Ausgangssperre in Spanien soll erneut um zwei Wochen verlängert werden. Das hat Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez angekündigt. Als Zeichen der Handreichung an seine Landsleute und da die Ansteckungsraten des Coronavirus deutlich zurückgegangen sind, soll es jedoch eine erste Lockerung geben: Kinder dürfen ab dem kommenden Wochenende kurzzeitig die Häuser und Wohnungen verlassen. Alle Einzelheiten dazu haben wir hier für Sie zusammengestellt.

32 neue Corona-Fälle auf den Kanaren – Kurve flacht weiter ab

Montag, 20.4.2020, 6.12 Uhr: In den vergangenen 24 Stunden sind auf den Kanarischen Inseln 32 Neu-Infektionen mit Covid-19 Registriert worden. Allerdings gab es keinen neuen Todesfall zu beklagen. Zudem wurden 24 neu genesene Patienten gezählt. Damit steht die kumulierte Zahl der registrierten Corona-Infektionen bei 2067. Seit Ausbruch des Virus auf den Kanaren kamen 119 Menschen ums Leben, während 813 Personen wieder vollständig genesen sind.

Teneriffa führt die Zahl der Corona-Infektionen mit 1307 Fällen weiterhin einsam an. Dahinter rangiert Gran Canaria mit 491 Infektionen. La Palma registrierte 86 Covid-19-Infektionen, Lanzarote 78, Fuerteventura 44, La Gomera zehn und El Hierro vier. Die verbleibenden 47 Fälle sind noch keiner Insel zugeordnet worden. Bei den Todesfällen sieht die Statistik ähnlich aus: Teneriffa verzeichnete 79 Corona-Tote, Gran Canaria 31, La Palma sechs und Lanzarote drei.

Die aktuelle Infektionsrate liegt auf den Kanaren bei 96 von 100.000 Einwohnern. Die Kurve flacht somit weiterhin ab.


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Kanaren: Nach Kindern sollen auch Sportler wieder raus dürfen

Dienstag, 21.4.2020, 6.13 Uhr: In der zweiten Lockerungswelle der Ausgangssperre auf den Kanaren soll auch Sport im Freien wieder erlaubt werden. Die Regierung der Kanarischen Inseln hatte angekündigt, dass ab dem 27. April Kinder unter zwölf Jahren unter strengen Sicherheitsauflagen das Haus wieder zeitweise verlassen dürfen. Die Lockerung der corona-bedingten Ausgangssperre soll dann in einem weiteren Schritt auch Einzel-Sportler einschließen. So soll es dann beispielsweise möglich sein, zu joggen oder mit dem Fahrrad zu fahren. Mannschaftssport sei hingegen weiterhin tabu, hieß es von offizieller Seite.

„Eine Person, die allein auf der Straße läuft oder Fahrrad fährt, ist kein Risiko. Aber wenn ich jemanden treffe, der vor mir läuft, oder wenig später in einer Gruppe zu dritt laufe, wäre das eine sehr schlechte Interpretation“, sagte der Leiter der Koordinierungsstelle für Warnungen und Gesundheitsnotfälle des Ministeriums für Gesundheit, Fernando Simon. Grundsätzlich sie die Lockerung der Ausgangssperre für den Sport jedoch eine „vernünftige“ Sache – zumindest unter „sehr strenger Kontrolle“.

Kanaren sehnen sich nach Normalität, wollen sie aber nicht entscheiden

Donnerstag, 23.4.2020, 7.14 Uhr: Den Kanarischen Inseln droht durch die Auswirkungen der Corona-Krise die Armut. Eine Lösung wäre die Öffnung für den Tourismus. Entsprechende Maßnahmen werden dieser Tage gebetsmühlenartig von der lokalen Politik gefordert. Entscheiden möchte sie jedoch niemand. Der Archipel steckt mitten im Dilemma einer Mono-Wirtschaft. Hier finden Sie unseren ausführlichen Beitrag zur aktuellen Lage auf den Kanaren.

Ausgangssperre auf den Kanaren: Kinder dürfen ab Sonntag wieder nach draußen

Donnerstag, 23.4.2020, 15.50 Uhr: Die Ausgangssperre in Spanien wird erneut um 15 Tage verlängert. Doch Zumindest Kinder dürfen unter strengen Auflagen schon bald wieder nach draußen. In unserem Beitrag hier erklären wir, was genau es zu beachten gibt – und was die Ankündigung für Erwachsene bedeutet.

Sonder-Rolle: Vier-Stufen-Plan für mehr Bewegungsfreiheit auf den Kanaren

Freitag, 24.4.2020, 7.29 Uhr: Die Kanarischen Inseln wollen der spanischen Zentral-Regierung einen Antrag vorlegen, der den Einwohnern mehr Bewegungsfreiheit in der Ausgangssperre erlaubt. Was die Hausnummer der Einwohner mit ihrem Recht zu tun hat, stundenweise ausgehen zu dürfen, und was die kanarische Regierung zur Öffnung der Flughäfen sagt, das erfahren Sie hier in unserem ausführlichen Beitrag über den Vier-Stufen-Plan zu Normalität auf den Kanaren.

Madrid lehnt Vier-Stufen-Plan der Kanaren ab

Samstag, 25.4.2020, 19.20 Uhr: Die spanische Zentralregierung hat den Vorstoß der kanarischen Regierung zur schrittweisen Lockerung der Ausgangssperre vorerst abgelehnt. In der Begründung hieß es unter anderem, dass Sonderrollen für einzelne Regionen des Landes vermieden werden sollen. Was genau dahinter steckt und wie es weitergehen könnte, erfahren Sie jetzt hier in unserem ausführlichen Beitrag zum Thema.

Sánchez: Lockerungen zum 2. Mai denkbar

Montag, 27.4.2020, 6.42 Uhr: Die Ausgangssperre in der Corona-Krise sorgt in Spanien weiter für Zündstoff. Nachdem die spanische Zentralregierung den kanarischen Vorstoß für eine Lockerung der Maßnahmen in vier Schritten abgelehnt hatte, starteten die Spekulationen über das weitere Vorgehen. Dennoch ist ein moderater Ausstieg ab dem 2. Mai denkbar. Dafür sei jedoch Disziplin vonnöten, betonte Spaniens Ministerpräsident. Wir sagen, was wahrscheinlich ist. Alle Infos dazu finden Sie jetzt hier in unserem ausführlichen Bericht.

Spanische Regierung berät heute über Lockerungen

Dienstag, 28.4.2020, 7.35 Uhr: In einer ersten Reaktion hatte die spanische Regierung den Vorstoß zu einer schrittweisen Lockerung der Ausgangssperre abgeschmettert. Nun könnte sie doch kommen. Heute wird in Madrid über entsprechende Maßnahmen beraten. Hier haben wir die ausführlichen Infos zur Lage für Sie.

Die vier Phasen der Corona-Deeskalation in Spanien

Mittwoch, 29.4.2020, 18.42 Uhr: Spaniens Ministerpräsident hat angekündigt, das ganze Land ab dem 4. Mai in vier Schritten zur Normalität zurückführen zu wollen. Drei Kanaren-Inseln dürfen dabei sogar den ersten Schritt überspringen. Wir stellen die einzelnen Phasen und die Sonderrolle der Kanaren hier in unserem gesonderten Beitrag ausführlich vor.

Sport und Spaziergänge ab Samstag auf den Kanaren wieder erlaubt

Freitag, 1.5.2020, 11.01 Uhr: Endlich steht fest, was selbst der spanische Gesundheitsminister nicht genau sagen konnte: Sport und Spaziergänge sind im ganzen Staatsgebiet wieder erlaubt. In unserem gesonderten Beitrag erklären wir die Einzelheiten. Zudem verraten wir Ihnen hier, warum die Kanaren durch die Regelung einen weiteren Vorteil haben.

Endlich Ausgang! Die ersten Spaziergänger sind unterwegs

Samstag, 2.5.2020, 7.12 Uhr: Die Lockerung der Ausgangssperre hat viele Menschen zum frühen Aufstehen bewegt. Die Straßen füllen sich seit den frühen Morgenstunden immer mehr. Bisher meldet die Polizei keine größeren Zwischenfälle. Ein paar Ermahnungen seien ausgesprochen worden, damit sich die Menschen an das Abstandsgebot halten. Was genau wann erlaubt ist, erfahren Sie in unserem gesonderten Beitrag hier.

Gesichtsmasken und Handschuhe gehören in die graue Tonne

Sonntag, 3.5.2020, 8.09 Uhr: Viele Einwohner der Kanarischen Inseln werfen ihren benutzten Mundschutz oder ihre Einmalhandschuhe in die gelbe Tonne. Laut Teneriffas Inselrat Javier Rodríguez gehören diese jedoch in die graue Abfalltonne. In den Sortierzentren der Insel müssten diese Hygieneartikel daher manuell umsortiert werden, was für die Arbeiter dort eine potenzielle Ansteckungsgefahr birgt. Daher gilt die dringende Bitte, solche Gegenstände korrekt zu entsorgen. Desinfektionsmittel-Flaschen aus Kunststoff gehören hingegen tatsächlich in die Gelbe Tonne, sagte Rodríguez weiter. Außerdem bat der Politiker darum, Handschuhe und Gesichtsmasken nicht einfach im Einkaufswagen oder auf der Straße liegen zu lassen. Dies komme in den vergangenen Tagen immer häufiger vor – mit allen negativen Konsequenzen für Mitmenschen und Umwelt.

Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr

Montag, 4.5.2020, 6.03 Uhr: In den Bussen (und den wenigen Straßenbahnen) der Kanarischen Inseln gilt ab heute eine Maskenpflicht. Ohne Mundschutz ist das Mitfahren im öffentlichen Personennahverkehr nicht mehr gestattet. Dazu werden landesweit mehrere Millionen Gesichtsmasken von regionalen Behörden, der Caritas und dem Roten Kreuz verteilt.

Regierungschef Pedro Sánchez erinnerte daran, dass die Corona-Krise trotz der schrittweisen Lockerungen noch immer akut sei. Daher sei es wichtig, dass die Fahrgäste ausreichend Abstand zu anderen Personen halten und wachsam bleiben.

Friseure öffnen ab heute

Montag, 4.5.2020, 6.09 Uhr: Mit Terminvergabe dürfen Friseure ab heute wieder ihre Läden öffnen. Wichtig sei, dass Kunde und Friseur eine Maske tragen. Zudem dürfe ausschließlich mit Termin gearbeitet werden, so dass sich niemand durch Warten unnütz im Laden aufhalte, hieß es.

Neun Wale während der Ausgangssperre gestrandet – auch wegen des Ausnahmezustands

Dienstag, 5.5.2020, 13.01 Uhr: Auf den Kanarischen Inseln ist es während des Alarmzustands zu gleich neun Wal-Strandungen gekommen. Auch die Ausgangssperre sei Teil der Begründung. Das hat das Zentrum für die Wiederherstellung der Tierwelt (CRFS) auf Teneriffa mitgeteilt. Alle Informationen dazu gibt es in unserem ausführlichen Bericht hier.

Sind die Kanaren bald coronafrei?

Mittwoch, 6.5.2020, 7.46 Uhr: Nach zwei Monaten wurde auf den Kanarischen Inseln erstmals wieder keine einzige Corona-Neuinfektion binnen eines Tages registriert. Das Fazit ist entsprechend deutlich: Der Direktor des Gesundheitsdienstes der Kanarischen Inseln, Antonio Olivera, sieht Covid-19 als weitgehend von den Straßen verdrängt an. Nahezu zeitgleich zu dieser Einschätzung registrierte Teneriffa allerdings seinen 100. mit dem Virus in Verbindung gebrachten Todesfall. Die ausführlichen Infos zur aktuellen Corona-Lage auf den Kanaren finden Sie jetzt hier.

Corona-Krise lähmt die Wirtschaft der Kanaren noch bis 2022

Donnerstag, 7.5.2020, 10.33 Uhr: Die Kanarischen Inseln werden noch rund zwei Jahre unter den Auswirkungen der Corona-Krise leiden. Das ist das Fazit einer Expertenrunde der Vertreter der spanischen Geschäftswelt. Demnach würde das Bruttoinlandsprodukt noch bis 2022 geringer ausfallen, während die Arbeitslosigkeit steigt – je nach Szenario auf bis zu 60 Prozent. Wie die Szenarien genau aussehen, und was es positives zu beachten gibt, erfahren Sie jetzt hier in unserem ausführlichen Bericht.

Keine neuen Todesfälle am Freitag

Freitag, 8.5.2020, 14.38 Uhr: Nach Angaben des Gesundheitsministeriums der Kanarischen Inseln sind am Freitag keine neuen coronabedingten Todesfälle registriert worden. Das ergibt das Mittags-Update der aktuellen Zahlen. Diese zeigen einen Anstieg der registrierten Corona-Fälle um zehn weitere Infektionen. Demgegenüber stehen allerdings auch 20 genesene Covid-19-Patienten. Damit gibt es derzeit 771 akute Corona-Patienten auf den Kanarischen Inseln.

Kanarische Inseln gehen in Phase 1 über – Das ist ab morgen erlaubt

Sonntag, 10.5.2020, 13.34 Uhr: Die Kanaren werden am Montag (11. Mai) geschlossen in Phase 1 des vom Gesundheitsministeriums ausgearbeiteten Deeskalationsplans übergehen. Das gaben der Gesundheitsminister der Kanarischen Inseln, Salvador Illa, und der Direktor des Zentrums für die Koordinierung von Gesundheitsnotfällen, Fernando Simón, bekannt. Die Maßnahme betrifft die Inseln Teneriffa, Gran Canaria, Fuerteventura, Lanzarote und La Palma. El Hierro, La Gomera und La Graciosa waren bereits seit vergangenem Montag in der ersten Lockerungsphase, da es dort kaum Corona-Fälle gegeben hatte. Was die einzelnen Phasen zum Ausstieg aus dem Alarmzustand genau bedeuten, erfahren Sie jetzt hier.

Gespenstisches Video: Das war Teneriffa im Lockdown-Modus

Alarmzustand wohl bis Ende Juni aktiv

Montag, 11.5.2020, 6.51 Uhr: Der Alarmzustand in Spanien wird aller Voraussicht nach bis Ende Juni sukzessive verlängert. Das kündigte Ministerpräsident Pedro Sánchez an. Allerdings werden die einzelnen Regionen des Landes in „verschiedene Alarmzustände“ versetzt. Damit sollen die Provinzen mehr Eigenverantwortung erhalten. Was genau das bedeutet, lesen Sie in unserem ausführlichen Bericht hier.

Kritik an Iberia nach fast vollbesetztem Flug auf die Kanaren

Dienstag, 12.5.2020, 7.08 Uhr: Flug IB3838 sollte ein wenig Normalität auf die Kanaren zurück bringen. Doch er deckte vor allem die Hilflosigkeit der Airlines in der Corona-Krise auf. Die spanische Fluggesellschaft hatte eine Maschine von Madrid nach Gran Canaria nahezu vollbesetzt starten lassen. Die Politik reagiert nun empört. Die Einzelheiten finden Sie jetzt hier bei uns.

Häusliche Quarantäne für Einreisende auf den Kanaren

Dienstag, 12.5.2020, 10.47 Uhr: Personen, die auf die Kanarischen Inseln reisen, müssen sich in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Ab dem 15. Mai gilt ein entsprechender Erlass. Das geht aus der aktuellen Fassung des Boletín Oficial del Estado (BOE) hervor. Menschen mit festem Aufenthaltsort auf den Kanarischen Inseln dürfen diese demnach wieder besuchen, müssen dafür aber eine zweiwöchige Abschottung daheim in Kauf nehmen. Damit folgt Spanien vielen anderen EU-Ländern. Erlaubt sind in dieser Zeit lediglich Einkäufe im Supermarkt oder der Apotheke sowie Arztbesuche. In der Öffentlichkeit ist dann zwingend eine Maske zu tragen. Die Grenzkontrollen werden zunächst bis zum 24. Mai aufrechterhalten.

EU will den Sommerurlaub retten

Mittwoch, 13.5.2020, 6.45 Uhr: Brüssel plant Unterstützung für die Tourismus-Branche und eine Rettung des EU-weiten Sommerurlaubes. Nach Aussage von Wirtschafts­kommissar Paolo Gentiloni sei der Tourismus die am stärksten von der Corona-Pandemie betroffene Branche. Ein Hilfspaket solle den Sektor daher stützen. Zudem werde der Tourismus wieder eingeschränkt ermöglicht. Hier geht es zu den Einzelheiten.

La Graciosa, La Gomera und El Hierro beantragen Phase zwei

Donnerstag, 14.5.2020, 7.53 Uhr: Die drei Kanarischen Inseln La Graciosa, La Gomera und El Hierro wollen schon frühzeitig in Phase zwei der Deeskalation des Alarmzustandes übergehen. Das teilte die Regierung der Kanarischen Inseln am Mittwoch der spanischen Zentralregierung in Madrid mit. Die Inseln sind bereits seit langem coronafrei und hatten gemeinsam mit der Balearen-Insel Formentera sogar Phase Null überspringen dürfen. Alle Infos zum Antrag und was dies für die Inseln bedeuten würde, lesen Sie jetzt hier.

Kanarische Inseln bleiben erneut ohne Todesfall

Freitag, 15.5.2020, 7.46 Uhr: Es ist der dritte Tag in Folge ohne coronabedingten Todesfall auf den Kanarischen Inseln. Zudem weist der Archipel die zweitbeste CI-Rate des Landes auf. Dennoch bleiben 623 Personen akut erkrankt und es kommen weitere hinzu. Experten mahnen entsprechend weiterhin zu Vorsicht. Alle Zahlen und die Einordnung des aktuellen Erfolges im Kampf gegen Corona finden Sie jetzt hier bei uns.

Kanaren schicken drei Inseln in Phase zwei

Samstag, 16.5.2020, 9.55 Uhr: Für gleich drei Kanarische Inseln gelten ab Montag deutliche Erleichterungen im Alltag. Die Inseln dürfen gemeinsam mit einer Balearen-Insel in die zweite Phase der Deeskalation des Corona-Alarmzustands übergehen. Was genau das bedeutet, lesen Sie in unserem gesonderten Beitrag hier.

Was ist ab Montag auf den Kanaren erlaubt?

Sonntag, 17.5.2020, 10.23 Uhr: Die Beschränkungen im Corona-Lockdown haben sich erneut geändert. Die spanische Regierung hat für Phase eins und zwei mehr Freiheiten gestattet. Wenn also am morgigen Montag drei Inseln in Phase zwei der Deeskalation einsteigen und die Bürger dort entsprechend mehr Freiheiten genießen, gilt auch für die anderen Inseln etwas mehr Normalität. Was genau wann erlaubt ist, erfahren Sie in unserem gesonderten Beitrag hier.

Kanaren wollen geschlossen in Phase 2

Montag, 18.5.2020, 7.31 Uhr: Die Kanarischen Inseln wollen bei der spanischen Zentralregierung den Übergang in Phase zwei für alle Inseln beantragen. Damit würden wichtige Lockerungen im Kampf gegen das Corona-Virus für den gesamten Archipel gelten. Derzeit sind diese nur drei kleinen Inseln vorbehalten. Was das genau bedeutet, erfahren Sie hier.

Deutsche sollen Test-Urlauber in Spanien werden

Dienstag, 19.5.2020, 13.51 Uhr: Mit einem Pilot-Projekt wollen die Kanarischen Inseln und die Balearen den Tourismus in Spanien wieder ankurbeln. Unter besonderen Umständen sollen dabei wieder Gäste auf die Inseln gelassen werden. Die Hauptrolle in dem Test sollen Touristen aus Deutschland spielen. Allerdings nur, wenn die Corona-Raten beider Länder es zulassen. Hier geht es zu den ausführlichen Infos.

Kanaren/Spanien: Die Masken-Pflicht kommt ab Mittwoch

Mittwoch, 20.5.2020, 7.25 Uhr: Auf den Kanaren wird – wie in ganz Spanien – das Tragen einer Gesichtsmaske obligatorisch. Die Maßnahme gelte auf öffentliche Straßen und in geschlossenen Räumen. Das teilte Gesundheitsminister Salvador Illa mit. Zudem gelte ein Sicherheitsabstand von zwei Metern zu anderen Personen. Die genauen Entscheidungen würden in Kürze im Amtsblatt „BOE“ veröffentlicht. Wenn diese vorliegen, berichten wir genauer.

Gesichtsmasken erst ab Donnerstag obligatorisch

Mittwoch, 20.5.2020, 14.22 Uhr: Die zunächst für Mittwoch angekündigte Masken-Vorgabe der spanischen Zentralregierung kommt erst am Donnerstag. Das geht aus dem offiziellen Amtsblatt BOE hervor. Zunächst hatte es geheißen, dass eine allgemeine Maskenpflicht ab Mittwoch gelte. Gleichzeitig hatte die Politik auf die Veröffentlichung des BOE verwiesen, wie Sie auch bei uns nachlesen konnten. Nun stehen die Bedingungen und der Start-Zeitpunkt der neuen Vorgabe fest. Alle Einzelheiten zur neuen Masken-Verordnung finden Sie in unserem ausführlichen Beitrag hier.

Fünfte Erweiterung des Alarmzustands genehmigt

Donnerstag, 21.5.2020, 8.11 Uhr: 177 Stimmen dafür, 162 Stimmen dagegen und 9 Enthaltungen – so lautet das Ergebnis der Abstimmung über die Verlängerung des Alarmzustands in Spanien. Die Regierung von Pedro Sánchez hat damit die fünfte Verlängerung erwirkt. Diese dauert allerdings erneut nur 15 Tage und nicht wie ursprünglich beabsichtigt einen Monat. Die Debatte vor der Abstimmung hatte mehr als neun Stunden in Anspruch genommen.

Herzzerreißendes Wiedersehen: Spanischer Esel sieht seinen Besitzer erstmals nach zwei Monaten Quarantäne

Kanaren schon ab Montag geschlossen in Phase zwei?

Donnerstag, 21.5.2020, 10.03 Uhr: Die Kanarischen Inseln haben in Madrid den Antrag gestellt, schon bald in Phase zwei der Deeskalation des Alarmzustands übergehen zu dürfen. Aktuell befinden wich drei kleine Inseln in dieser Phase. Der Rest des Archipels soll nach dem Wunsch der Regional-Regierung schon am Montag folgen. Wann die Entscheidung fällt und was dann erlaubt wäre, erfahren Sie in unserem ausführlichen Beitrag hier.

Kanaren gehen Montag geschlossen in Phase zwei über

Samstag, 23.5.2020, 10.08 Uhr: Die spanische Zentralregierung hat entschieden, dass die Kanarischen Inseln am Montag geschlossen in Phase zwei übergehen dürfen. Diese ist die Vorletzte der einzelnen Deeskalations-Stufen. Damit erlangen die Anwohner der Kanarischen Inseln also wesentliche Freiheiten für ihren Alltag wieder. Was genau ab Montag in Phase zwei erlaubt sein wird, erfahren Sie in unserer stets aktualisierten Zusammenstellung hier.

Kanaren-Tourismus wird ab Juni wieder hochgefahren

Sonntag, 24.5.2020, 11.45 Uhr: Die Kanarischen Inseln empfangen ab Juni wieder Touristen. Die grundsätzliche Erlaubnis dazu hat Ministerpräsident Pedro Sánchez in Madrid erteilt. Demnach sollen ab Juni wieder inländische Touristen empfangen werden dürfen. Einen Monat später werden dann auch die Grenzen für Touristen aus dem Ausland wieder geöffnet. Allerdings gelten für die Einreise besondere Bedingungen. Die Einzelheiten erfahren Sie in unserem ausführlichen Beitrag hier.

Altenheime bleiben vorerst abgeriegelt

Montag, 25.5.2020, 6.29 Uhr: Die Ältesten der Insel können, wenn sie in Wohnheimen leben, auch weiterhin keinen Besuch empfangen. Das Verbot gilt bereits seit 75 Tagen. Und auch, wenn die spanische Zentralregierung es ab Phase zwei wieder abgeschafft hat, untersagte die Regierung der Kanarischen Inseln nun den Besuch von Wohnheimen weiterhin. Das teilte der Präsident der Kanaren, Ángel Víctor Torres, am Sonntag mit. Damit sollen die Bewohner geschützt werden. Insbesondere alte Menschen gehören zur Corona-Risiko-Gruppe. Die meisten Todesfälle hatte es in der Gruppe der über 80-Jährigen gegeben.

Drei Kanaren-Inseln sollen in die letzte Phase der Deeskalation

Montag, 25.5.2020, 8.37 Uhr: Die kanarische Regierung plant einen Antrag, drei der Inseln schon ab kommendem Montag in die letzte Phase der Deeskalation zu schicken. Die Inseln galten bereits in den vorherigen Phasen als Wegbereiter für den Rest des Archipels. Um welche Inseln es sich handelt und was genau in Planung ist, erfahren Sie in unserem ausführlichen Bericht hier.

Wegen Waldbrandgefahr: Trotz Phase 2 nicht alle Aktivitäten erlaubt

Montag, 25.5.2020, 14.24 Uhr: Wanderungen sind derzeit nicht überall auf den Kanarischen Inseln gestattet. Wie uns unsere Leser mitteilten, würden Wanderer in einigen Gebieten, wie beispielsweise dem Tenogebirge auf Teneriffa, heim geschickt. Zwar greift seit heute für den gesamten Archipel Phase zwei der Deeskalation, womit unter anderem auch das Recht auf Wanderungen einhergeht, die zuletzt hohen Temperaturen in Verbindung mit trockener Luft haben jedoch die Waldbrandgefahr gesteigert. Aus diesem Grund bleiben einige Wandergebiete vorerst weiter geschlossen. Mehr dazu hier.

Corona-Regeln und mehr: Polizei hat das Wesentliche im Blick

Dienstag, 26.5.2020, 11.21 Uhr: Unser Leser Stephan Zimmermann zeigt uns in seinem Foto des Tages, wie unter dem wachsamen Auge der Polizei in Tabaiba auf Teneriffa Wassergymnastik gemacht wird:

Teneriffa Corona- Polizei überwacht Wassergymnastik Stephan Zimmermann

Familientreffen endet mit Covid-19

Dienstag, 26.5.2020, 14.35 Uhr: Unbemerkt hat ein Anwohner auf Teneriffa seine Familie beim Mittagessen mit dem Coronavirus infiziert. Wie die Behörden mitteilten, gingen aus dem Familientreffen bereits neun ermittelte Covid-19-Erkrankungen hervor. Der Leiter des Epidemiologie- und Präventionsdienstes des kanarischen Gesundheitsdienstes, Domingo Núñez, warnte eindringlich zu mehr Vorsicht im Alltag. Die ganze Geschichte lesen Sie hier bei uns.

Mehrere Todesfälle müssen neu untersucht werden

Mittwoch, 27.5.2020, 10.19 Uhr: Auf den Kanarischen Inseln sind bei mehreren Corona-Todesfällen Diskrepanzen zur vorgeschriebenen Zählweise festgestellt worden. Das Gesundheitsministerium hat daher eine Prüfung angeordnet. Zudem wurde die Zahl der Intensiv-Betten geprüft. Demnach schneidet Teneriffa am schlechtesten ab, bleibt jedoch im geforderten Soll. Die Einzelheiten gibt es in unserem ausführlichen Bericht hier.

Facebook-Gruppe hilft auf Teneriffa Familien in Not

Mittwoch, 27.5.2020, 16.33 Uhr: Auf Teneriffa hat sich eine Gruppe zusammengefunden, um Familien in Not durch die Corona-Zeit zu helfen. Spender und Helfer organisieren sich via Facebook. Die Gruppe sucht Zuwachs und Spender. Alle Informationen gibt’s hier.

Massenansammlung trotz Corona-Regeln bei Beerdigung auf Teneriffa

Donnerstag, 28.5.2020, 10.27 Uhr:  Eine Beerdigung auf Teneriffa ist aus dem Ruder gelaufen. Die geltenden Corona-Regeln wurden missachtet. Hunderte Menschen versammelten sich. Viele von ihnen trugen nichtmal einen Mundschutz. Nun entschuldigte sich die Stadt. Ein Amateurvideo zeigt die Szenerie. Den Beitrag dazu finden Sie hier bei uns.

Corona-Verdacht in Flugzeug nach Lanzarote

Freitag, 29.5.2020, 14.16 Uhr: In einem Flugzeug mit Kurs auf Lanzarote gibt es einen Corona-Verdacht. Der Pilot aktivierte das Sicherheitsprotokoll. Unseren Beitrag dazu aktualisieren wir, sobald neue Informationen vorliegen. Sie finden ihn hier.

Corona-Verdacht auf Flug nach Lanzarote bestätigt

Freitag, 29.5.2020, 16.34 Uhr: Der Corona-Verdacht in einem Flug von Madrid nach Lanzarote hat sich bestätigt. Die Behörden isolierten die Fluggäste. Zudem wird geprüft, ob Vorsatz vorliegt. Zu den Infos.

Spanien beschließt das Grundeinkommen

Freitag, 29.5.2020, 19.26 Uhr: In Spanien ist ein Grundeinkommen beschlossen werden. Unterstützt werden Personen, die unterhalb der Armutsgrenze leben. Spaniens Vizeministerpräsident Pablo Iglesias sprach von einem „historischen Tag“. Rund drei Milliarden Euro sollen jährlich ausgeschüttet werden. Wer empfangsberechtigt ist und alle weiteren Informationen zum Grundeinkommen in Spanen, lesen Sie hier bei uns.

Lufthansa kündigt Flüge auf drei Kanaren-Inseln an

Samstag, 30.5.2020, 19.26 Uhr: Der internationale Tourismus soll spanienweit unter Auflagen ab Juli wieder hochgefahren werden. Die Lufthansa plant mit 156 wöchentlichen Flügen nach Spanien, darunter auch auf drei Kanaren-Inseln.

Tourismus-Projekt mit Deutschen, Skandinaviern und Franzosen

Sonntag, 31.5.2020, 10.53 Uhr: Die spanische Regierung hat angekündigt, den internationalen Tourismus auf den Kanaren und den Balearen in einer Pilot-Phase schon am 22. Juni wieder zu starten. Ursprünglich sollten Touristen aus anderen Ländern erst am 1. Juli wieder einreisen dürfen. Länder mit Corona-Raten ähnlich den spanischen, dürfen nun schon früher wieder Gäste auf die Kanaren schicken. Großbritannien wurde dabei explizit ausgeschlossen. Zu den Einzelheiten geht’s hier.

Drei Kanaren-Inseln gehen morgen in Phase drei über

Sonntag, 31.5.2020, 14.16 Uhr: La Gomera, El Hierro und La Graciosa gehen als erste Kanaren-Inseln gemeinsam mit der Balearen-Insel Formentera in Phase drei der Corona-Deeskalation in Spanien über. Über das Boletín Oficial del Estado (BOE) wurde nun mitgeteilt, welche Erleichterungen dadurch eintreten. Wir haben aufbereitet, was auf den drei Inseln in Phase drei sowie auf den anderen Kanarischen Inseln, die weiterhin in Phase zwei verweilen, erlaubt ist. Hier finden Sie alle Informationen dazu.

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Über den Text

Teil II: Chronologie der Corona-Fälle auf den Kanarischen Inseln

wurde veröffentlicht in: Aktuelles, El Hierro, Fuerteventura, Gran Canaria, Kanaren, La Gomera, La Graciosa, La Palma, Lanzarote, Teneriffa, Teneriffa Nord, Teneriffa Süd

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Über den Autor
Johannes Bornewasser sw klein

Johannes Bornewasser ist Herausgeber von Teneriffa News. Er hat zudem die redaktionelle Verantwortung inne. Zu seinem Autorenprofil geht es hier.

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