
Bei Radazul auf Teneriffa ist ein Hai gesichtet worden. Das Tier schwamm einige Zeit direkt an der Küste umher.

Ob Blauhai vor Los Cristianos, Engelhai im flachen Sandgrund oder Hammerhai in tieferem Wasser: Rund um die Kanarischen Inseln leben Dutzende Hai-Arten. Hier sammeln wir Meldungen zu Sichtungen, Strandsperrungen und Forschungsprojekten rund um Haie vor Teneriffa, Gran Canaria und den Nachbarinseln. Nachfolgend finden Sie alle aktuellen Berichte und Analysen zum Thema Haie.

Bei Radazul auf Teneriffa ist ein Hai gesichtet worden. Das Tier schwamm einige Zeit direkt an der Küste umher.

An der Playa de Los Palos auf Gran Canaria sind die Überreste eines jungen Delfins angespült worden. Bissspuren weisen auf einen Hai hin.

Ein Hammerhai ist am Strand von La Garita in Arrieta gefunden worden. Die Inselverwaltung von Lanzarote hat ihn der Wissenschaft übergeben.

Bei seiner Strandung auf Teneriffa wirkte der Hai bereits benommen. Jetzt gibt es Gewissheit. Und eine traurige Erkenntnis.

Erst erschraken sie, dann versuchten Dutzende Badegäste auf Teneriffa, einen Hai zurück ins Meer zu schieben. Videos zeigen das Geschehen.
Ob Blauhai vor Los Cristianos, Engelhai im flachen Sandgrund oder Hammerhai in tieferem Wasser: Rund um die Kanarischen Inseln leben Dutzende Hai-Arten. Hier sammeln wir Meldungen zu Sichtungen, Strandsperrungen und Forschungsprojekten rund um Haie auf Teneriffa und den Nachbarinseln.

Vor Fuerteventura ist ein Surfer von einem Hai attackiert worden. Der Mann überlebte die Attacke verletzt.

In den Gewässern vor Teneriffa ist ein Video entstanden, das im Internet für Aufsehen sorgt. Wir zeigen den Clip.

Die Polizei von Gran Canaria hat das Naturbecken El Altillo wegen eines Hais geschlossen. Das Tier war im Schwimmbecken entdeckt worden.

Ein verstorbener Wal ist vor den Kanaren gesichtet worden. Die Bergung gestaltete sich schwierig. Der Grund: Haie.

Ein Experte erklärt den Hai-Angriff vor den Kanaren, bei dem eine 30 Jahre junge Deutsche ums Leben kam. Darum seien Haie wichtig.

Eine 30-Jährige ist nach einem Hai-Angriff vor den Kanaren gestorben. Die Deutsche war auf dem Weg nach Gran Canaria.

Gran Canaria kommt nicht zur Ruhe. Erneut wurde ein Hai gesichtet. Die Kanaren-Insel hatte bereits in der Vorwoche drei Strände gesperrt.

Die Behörden auf Gran Canaria haben mehrere Strände gesperrt. Grund ist eine Hai-Sichtung. Das Tier kam bis direkt ans Ufer.

Auf den Kanaren muss ein Mann in den Knast. Er hatte aus Profitgier die Jagd geschützter Tiere organisiert. Das ist seine Strafe.

Vor Teneriffa hatten Segelschüler eine Begegnung mit einem Hammerhai. Vor den Kanaren leben ganzjährig verschiedene Hai- und Wal-Arten.

Die beliebte Playa de las Teresitas ist von einem seltenen Gast besucht worden. An dem Strand auf Teneriffa schwamm plötzlich ein Hai.

Plötzlich ist neben einem Ausflugs-Boot vor Teneriffa ein zweieinhalb Meter langer Hammerhai aufgetaucht. Alle Bilder und Infos haben wir hier für Sie.

Pedro Curbelo dachte, er hätte vor Teneriffa den Fang seines Lebens gemacht. Doch das hunderte Kilo schwere Netz beherbergte eine ganz andere Überraschung.

Spieler des CD Teneriffa haben am Strand Jagd auf einen Meerengel gemacht. Sie spießten das Jungtier mit einer Harpune auf. Es droht eine Geldstrafe.

Mehrere Fleischwunden zeichnen sich auf dem Arm von Cristina Ojeda-Thies ab. Die 38-Jährige soll vor Gran Canaria von einem Hai gebissen worden sein.

Ein Jugendlicher ist auf Teneriffa von einem Hai gebissen worden. Der junge Mann war trotz einer Sperrung ins Wasser gegangen und hatte den Hai übersehen.

Wiederholt gab es im Süden Teneriffas Hai-Alarm. Vor den Kanaren leben viele Hai-Arten. Alle Infos zum Thema gibt es hier. Nicht verpassen!
Die Gewässer rund um die Kanarischen Inseln gehören zu den artenreichsten Meeresregionen Europas. Weil der Atlantik vor Teneriffa, Gran Canaria und La Palma bereits wenige Kilometer vor der Küste mehrere tausend Meter tief abfällt, treffen hier küstennahe Lebensräume und offener Ozean unmittelbar aufeinander. Fachleute gehen von deutlich mehr als 30 Hai- und Rochenarten aus, die im kanarischen Archipel dauerhaft oder saisonal vorkommen. Die meisten davon bekommen Badegäste nie zu Gesicht, weil sie in der Tiefe leben, nachtaktiv sind oder weit draußen im Blauwasser jagen.
Zu den bekanntesten Vertretern zählt der Blauhai (Prionace glauca), ein schlanker Hochseehai, der vor allem im Sommer und Frühherbst gelegentlich bis in Küstennähe schwimmt. Ebenfalls dokumentiert sind Kurzflossen-Makos, Bogenstirn-Hammerhaie, Fuchshaie sowie verschiedene Katzen- und Dornhaie, die am Meeresboden leben. In den warmen Monaten werden vor El Hierro und im Mar de las Calmas immer wieder Sandtigerhaie beobachtet, die auf den Kanaren unter dem lokalen Namen Solrayo bekannt sind. Sehr selten verirren sich Walhaie oder Riesenhaie in kanarische Gewässer, beides Planktonfresser ohne Gefahr für den Menschen.
Eine besondere Rolle spielt der Gemeine Engelhai (Squatina squatina). Die abgeflachte, rochenähnliche Art galt im Mittelmeer und im Ostatlantik lange als nahezu verschwunden. Die Kanarischen Inseln sind heute das weltweit wichtigste bekannte Rückzugsgebiet für den vom Aussterben bedrohten Engelhai. Forschungsinitiativen wie das Angel Shark Project dokumentieren Sichtungen in flachen Sandbuchten, oft in Schnorcheltiefe, und arbeiten mit Tauchbasen und Fischern zusammen. Die Art ist in spanischen Gewässern geschützt, Störungen und Fang sind untersagt. Taucher werden gebeten, Abstand zu halten und Beobachtungen an die Forschungsprojekte zu melden.
Zwischenfälle mit Haien sind auf den Kanaren ausgesprochen selten. In den allermeisten Fällen handelt es sich bei gemeldeten Sichtungen nahe der Küste um orientierungslose, verletzte oder kranke Tiere, die von den Rettungsdiensten beobachtet oder zurück ins offene Wasser begleitet werden. Kommt ein Hai in Strandnähe, greifen dennoch klare Abläufe: Die Rettungsschwimmer holen die Badegäste aus dem Wasser, es wird die rote Flagge gehisst, und die zuständige Gemeinde gibt den Strand erst nach einer Beobachtungsphase wieder frei. Solche kurzfristigen Sperrungen gab es in den vergangenen Jahren unter anderem an Stränden im Süden Teneriffas und an der Playa de Las Canteras auf Gran Canaria.
Videos von Rückenflossen verbreiten sich in sozialen Netzwerken oft schneller als die Bestätigung durch Behörden. Nicht jede Flosse gehört zu einem Hai: Auch Mondfische, Delfine oder Grindwale werden regelmäßig verwechselt. Die kanarische Notrufzentrale 112 sowie die örtlichen Strandaufsichten sind die verlässlichsten Quellen. Wer selbst einen Hai sieht, sollte ruhig aus dem Wasser gehen, das Tier nicht bedrängen und die Beobachtung melden.
Haie sind für das ökologische Gleichgewicht im Atlantik zentral, gelten aber weltweit als stark gefährdet. Beifang in der Fischerei, Lebensraumverlust in Küstennähe und steigende Wassertemperaturen setzen den Beständen zu. Auf den Kanaren untersuchen Universitäten, Meeresschutzorganisationen und Bürgerwissenschaftsprojekte, wie sich Verbreitung und Wanderrouten der Arten verändern. Meeresschutzgebiete wie das Mar de las Calmas vor El Hierro oder geschützte Zonen vor Lanzarote und La Graciosa spielen dabei eine wichtige Rolle. In diesem Themenbereich bündeln wir Meldungen zu Sichtungen, Strandsperrungen, Forschungsergebnissen und Schutzmaßnahmen rund um Haie auf Teneriffa und den übrigen Kanarischen Inseln.